FlexShopper, Aktie

FlexShopper Aktie: Das Ende

05.03.2026 - 12:10:22 | boerse-global.de

Der Fintech-Dienstleister FlexShopper verkauft seine Vermögenswerte und stellt den Betrieb ein, nachdem ein Betrugsskandal in Millionenhöhe das Unternehmen in die Insolvenz trieb.

FlexShopper Aktie: Das Ende - Foto: über boerse-global.de
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Der Ausverkauf bei FlexShopper ist besiegelt. Gestern meldete der Fintech-Dienstleister den Abschluss des Asset-Verkaufs an ReadySett LLC. Damit erreicht das Insolvenzverfahren nach einem massiven Betrugsskandal und dem Zusammenbruch des Geschäftsmodells seinen entscheidenden Endpunkt.

Betrug in Millionenhöhe

Auslöser für den Niedergang war eine interne Untersuchung, die im Dezember 2025 zum Antrag auf Gläubigerschutz führte. Das Ausmaß der Unregelmäßigkeiten ist gewaltig: Über 140 Millionen Dollar an unrechtmäßigen Krediten wurden durch gefälschte Dokumente innerhalb des Unternehmens erschlichen.

Nachdem ein Mitarbeiter der Finanzabteilung den Prüfungsausschuss alarmiert hatte, trennte sich der Vorstand bereits im August 2025 von seinem CEO und CFO. Die Bilanzdaten der Jahre 2022 und 2023 erwiesen sich als unzuverlässig. Dies löste Zahlungsausfälle bei Kreditgebern aus und schnitt das Unternehmen dauerhaft von lebensnotwendigem Kapital ab.

Verkaufserlös und Abwicklung

Der Käufer der verbliebenen Vermögenswerte ist ReadySett LLC, eine Tochtergesellschaft des Konkurrenten Snap Finance. Der Kaufpreis beläuft sich auf insgesamt rund 15,5 Millionen Dollar. Davon fließen 8 Millionen Dollar in bar, während 7,5 Millionen Dollar direkt an den Verwaltungsagenten der Kreditgeber gehen.

Eine Übergangsvereinbarung regelt die kommenden Wochen. ReadySett wird das bestehende Leasing-Portfolio für maximal 60 Tage betreuen, bevor die Verwaltung an den Dienstleister Vervent übergeht. Nach Abschluss dieser Phase wird FlexShopper den Betrieb vollständig einstellen.

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Düstere Aussichten für Gläubiger

Mit dem gestrigen Vollzug des Verkaufs wechselt das Verfahren nun in die Phase des Forderungsmanagements. Doch wie viel bleibt am Ende für die Beteiligten übrig? Ein Gläubigerausschuss überwacht den Prozess bereits seit Januar, doch die Aussichten sind minimal.

Da die Verbindlichkeiten das vorhandene Vermögen bei Weitem übersteigen, dürften unbesicherte Gläubiger nach Begleichung der Verfahrenskosten leer ausgehen. Gestern wurden beim zuständigen Gericht in Delaware bereits die Fristen für die Einreichung von Forderungen beantragt. Nach Ablauf der zweimonatigen Übergangsfrist wird FlexShopper endgültig vom Markt verschwinden.

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