Fit für 100: Koordinationstraining verhindert Stürze und stärkt das Gehirn
02.02.2026 - 09:58:12Gezieltes Training kann auch bei Hochbetagten Stürze verhindern und die Denkleistung steigern. Das belegen aktuelle Daten aus der Sportgerontologie. Programme wie „Fit für 100“ zeigen, wie der demografische Wandel aktiv gestaltet werden kann.
Die Vorstellung, dass Training jenseits der 80 kaum noch wirkt, gehört der Vergangenheit an. Neue Erkenntnisse der Deutschen Sporthochschule Köln und der Universität Oldenburg belegen: Es ist nie zu spät. Besonders die Kombination aus Kraft- und Koordinationsübungen erweist sich als Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter.
Vom Pflegen zum Trainieren: Ein Paradigmenwechsel
Lange stand in der Geriatrie die Pflege im Vordergrund. Heute ist der Erhalt der Alltagskompetenz das wichtigste Ziel. Das Programm „Fit für 100“ gilt hier als Goldstandard. Es bekämpft gezielt Muskelschwund und nachlassende Nervensteuerung – beides keine unumkehrbaren Schicksale.
Eine aktuelle Analyse im German Journal of Sports Medicine bestätigt die hohe Wirksamkeit. Spezifische Übungen senken das Sturzrisiko bei über 80-Jährigen signifikant. Es geht nicht um Höchstleistungen, sondern um das Zusammenspiel von Nerv und Muskel. Nur so kann der Körper schnell auf Stolperfallen reagieren.
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Gehirnjogging für den Körper: Der Dual-Tasking-Effekt
Ein spannender Forschungsaspekt ist das „Dual-Tasking“ – die gleichzeitige Ausführung einer motorischen und einer kognitiven Aufgabe. Studien deuten darauf hin, dass diese Trainingsform die Gehirnleistung positiv beeinflusst und relevant für die Demenzprävention sein könnte.
In modernen Konzepten wird dies spielerig integriert: Teilnehmer lösen beim Gehen Rechenaufgaben oder werfen Bälle nach Farbcodes. Diese Doppelbelastung stimuliert die Neuroplastizität, also die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu vernetzen. Wer Bewegungen präziser steuert, setzt Gehirnressourcen frei.
Der Teufelskreis nach dem ersten Sturz
Die Dringlichkeit der Programme wird durch Projekte wie „iSeFallED“ der Uni Oldenburg unterstrichen. Es erforscht, wie Bewegungsübungen direkt nach einem Sturz weitere Unfälle verhindern können. Ein Sturz ist oft der Beginn einer Abwärtsspirale aus Angst und Bewegungsmangel.
„Fit für 100“ setzt hier an. Training mit Kurzhanteln stärkt die Muskulatur für Alltägliches wie Aufstehen oder Tragen. Der psychologische Effekt ist dabei ebenso wichtig: Das Vertrauen in den eigenen Körper kehrt zurück.
Mehr als nur Bewegung: Schlaf und Gemeinschaft
Die positiven Effekte gehen über die reine Mobilität hinaus:
* Eine Studie von März 2025 zeigte, dass Krafttraining die Schlafqualität bei Älteren oft effektiver verbessert als Medikamente.
* Die Gruppenangebote bieten Struktur und Gemeinschaft und bekämpfen so Einsamkeit – einen großen Risikofaktor für schnellen Abbau.
Die Zukunft ist hybrid
Krankenkassen und Pflegeeinrichtungen erkennen zunehmend den Nutzen der Prävention. Für die kommende Zeit erwarten Beobachter eine weitere Digitalisierung. Hybrid-Modelle, die Präsenzkurse mit digitalen Heimtrainings-Apps verbinden, gewinnen an Bedeutung. Das Ziel bleibt: Die Selbstständigkeit so lange wie möglich zu bewahren.
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