First Solar Aktie: Insider verkaufen
18.03.2026 - 02:00:13 | boerse-global.deGleich mehrere Führungskräfte von First Solar haben in dieser Woche Aktien im größeren Stil abgestoßen. CFO Alexander Bradley realisierte dabei den größten Einzelposten: Zwischen dem 16. und 17. März veräußerte er insgesamt 14.296 Aktien für rund 2,86 Millionen Dollar. Hinzu kommen Verkäufe des General Counsel Jason Dymbort (rund 1,8 Millionen Dollar) sowie kleinere Transaktionen von CTO Markus Gloeckler, CCO Georges Antoun und CPO Patrick Buehler.
Zur Einordnung: Alle Beteiligten hatten kurz zuvor — am 13. März — Aktien aus dem Vesting von Restricted Stock Units erhalten. Ein Teil der anschließenden Verkäufe, insbesondere jene von Bradley und Dymbort am 17. März, erfolgte im Rahmen vorab festgelegter Handelspläne nach Rule 10b5-1. Solche Pläne werden typischerweise Monate im Voraus aufgesetzt und sollen spontane, informationsgetriebene Verkäufe ausschließen.
Analysten mit gedämpften Erwartungen
Der breitere Kontext dieser Transaktionen ist wenig schmeichelhaft für das Unternehmen. Die Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025 verfehlten die Erwartungen um rund sechs Prozent. Noch schwerer wiegt der Ausblick: Die Umsatzprognose für 2026 liegt zwischen 4,9 und 5,2 Milliarden Dollar — und damit etwa 17 Prozent unterhalb der Konsenserwartungen, was einem leichten Rückgang gegenüber 2025 entspricht.
Die Analystenreaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Deutsche Bank und GLJ Research stuften den Titel jeweils von „Buy" auf „Hold" zurück. Deutsche Bank senkte das Kursziel auf 245 Dollar, GLJ Research verwies auf verfehlte Erwartungen bei Umsatz, Volumen und EBITDA. Barclays behielt sein „Overweight"-Rating bei, kappte das Kursziel aber auf 228 Dollar. Guggenheim blieb ebenfalls optimistisch mit einer Kaufempfehlung, senkte jedoch das Ziel auf 269 Dollar. Jefferies hält an „Hold" fest und sieht das Kursziel nun bei 205 Dollar — mit dem Hinweis, dass eine Erholung derzeit schwer einzuschätzen ist.
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Günstig bewertet — aber warum?
Der Aktienkurs liegt aktuell bei rund 200 Dollar, was einem KGV von 14,1 entspricht. Gemessen an der Gewinnwachstumsrate ist die Bewertung damit vergleichsweise niedrig. Seit Jahresbeginn hat der Titel rund 23 Prozent verloren — trotz eines starken Anstiegs von gut 50 Prozent über die vergangenen zwölf Monate.
Die niedrige Bewertung spiegelt vor allem die eingetrübten Erwartungen für 2026 wider. Solange keine klarere Sicht auf eine operative Erholung besteht, dürfte das Kurspotenzial begrenzt bleiben.
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