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Field Medical: Neues Herz-Rhythmus-System revolutioniert Behandlung

06.02.2026 - 05:30:12

Das FieldForce™-System von Field Medical isoliert Lungenvenen bei Vorhofflimmern in unter 13 Minuten und zeigt ein hohes Sicherheitsprofil in klinischen Studien.

Ein neuartiges Pulsfeld-Ablationssystem hat in einer ersten klinischen Studie außergewöhnliche Ergebnisse bei der Behandlung von Vorhofflimmern erzielt. Die Technologie könnte die digitale Transformation der Kardiologie beschleunigen und setzt neue Maßstäbe in Geschwindigkeit und Sicherheit.

Die Daten der Field PULSE-Studie wurden diese Woche auf dem 31. Internationalen AF-Symposium präsentiert. Das klinische Medizintechnik-Unternehmen Field Medical, Inc. zeigte, dass sein FieldForce™ Ablation System wirksame Läsionen am Herzen in unter 200 Millisekunden erzeugen kann. Das ist ein Bruchteil der Zeit herkömmlicher Verfahren.

Revolutionäre Geschwindigkeit im OP

Der entscheidende Vorteil: extreme Effizienz. Das System isolierte die Lungenvenen – ein Standardeingriff bei Vorhofflimmern – in median nur 12,5 Minuten. Der schnellste dokumentierte Eingriff dauerte sogar nur 7,7 Minuten.

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Damit übertrifft die Pulsfeld-Technologie konventionelle thermische Ablationsverfahren wie Radiofrequenz- oder Kälteablation deutlich. Diese benötigen längeren, stabilen Katheterkontakt zum Gewebe. Die subsekundäre Energieabgabe des FieldForce-Systems macht das Verfahren unempfindlicher gegen Herzbewegungen. Kürzere Operationszeiten bedeuten potenziell weniger Risiko für Patienten und eine effizientere Arbeitsweise für Ärzte.

Sicherheit und Langzeitwirkung überzeugen

Neben der Geschwindigkeit überzeugt das Sicherheitsprofil. In der Studie traten keine schwerwiegenden, gerätebedingten Nebenwirkungen auf. Spezielle Gehirn-MRTs bei 14 Patienten zeigten keine stillen cerebralen Läsionen – eine mögliche Komplikation bei Herz-Eingriffen. Auch akute Nierenverletzungen oder Lähmungen des Zwerchfellnervs blieben aus.

Für den langfristigen Therapieerfolg ist die Dauerhaftigkeit der Behandlung entscheidend. Nachuntersuchungen zeigten eine fortschreitende Verbesserung. Die Wirksamkeit lag bei 94,2 Prozent pro behandelter Vene und bei 84,6 Prozent pro Patient. Diese robusten Daten bilden eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung.

Eine Plattform für alle Herzkammern

Die positiven Ergebnisse bei Vorhofflimmern bauen auf früheren Erfolgen bei ventrikulärer Tachykardie auf. Eine separate Studie (VCAS) zeigte hier eine 82-prozentige Freiheit von Rückfällen über sechs Monate.

Zusammengenommen etabliert sich das FieldForce™-System damit als vielseitige Plattform für alle Herzkammern. Für Kardiologen könnte dies ein einziges, effizientes Werkzeug für ein breiteres Spektrum von Rhythmusstörungen bedeuten. „Die Ergebnisse bestätigen unseren Ansatz, eine fokale PFA-Lösung zu entwickeln, um die Grenzen bestehender Methoden zu überwinden“, erklärt Dr. Steven Mickelsen, Gründer und CTO des Unternehmens.

Markt im Wandel: Pulsfeldablation auf dem Vormarsch

Der Durchbruch kommt zu einer Zeit intensiver Innovation im Markt für Herzablation. Die pulsierte Feldablation (PFA) gewinnt als nicht-thermische Alternative an Bedeutung. Sie zielt selektiv Herzmuskelzellen an und minimiert so das Risiko für umliegendes Gewebe, etwa die Speiseröhre.

Field Medical positioniert sich mit diesen Ergebnissen an der Spitze dieses technologischen Umbruchs. Der Studienleiter, Dr. Vivek Y. Reddy von der Mount Sinai Klinik, betont: „Indem es den Bedarf an anhaltendem Kontakt eliminiert, bewahrt das System die Flexibilität, die Ärzte von der fokalen Ablation erwarten, und liefert gleichzeitig die Effizienz der PFA.“

Das 2022 gegründete Unternehmen hat für seine Ventrikuläre-Tachykardie-Indikation bereits die Breakthrough Device Designation der US-Gesundheitsbehörde FDA erhalten. Mit diesen überzeugenden klinischen Daten rückt das vielseitige PFA-System nun in Reichweite, ein neuer Behandlungsstandard für eine breite Palette von Herzrhythmusstörungen zu werden. Die Branche wird die nächsten Entwicklungsschritte aufmerksam verfolgen.

PS:

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