Ferrexpo, Aktie

Ferrexpo Aktie: Insolvenz-Schock!

28.02.2026 - 05:57:50 | boerse-global.de

Ein ukrainisches Gericht hat das Insolvenzverfahren gegen die Haupttochter von Ferrexpo eröffnet. Das Unternehmen legt Berufung ein, während der Betrieb zunächst weiterläuft.

Ein ukrainisches Gericht hat überraschend das Insolvenzverfahren gegen die wichtigste Tochtergesellschaft von Ferrexpo eröffnet. Der Schritt erfolgt inmitten eines langjährigen Rechtsstreits um Milliardenforderungen, der eigentlich noch vor dem Obersten Gerichtshof verhandelt wird. Kann der Konzern diesen massiven juristischen Druck noch rechtzeitig abwenden?

Hintergrund der am vergangenen Dienstag verkündeten Entscheidung ist eine strittige Forderung der „Maxi Capital Group“. Diese beläuft sich auf rund 4,7 Milliarden Hrywnja aus einer Bürgschaftsverpflichtung. Trotz der Einleitung des Verfahrens und der Ernennung eines Insolvenzverwalters betont Ferrexpo, dass die rechtliche Grundlage der Forderung weiterhin hochgradig umstritten sei.

Berufung ohne Aufschub

Das Unternehmen kündigte an, fristgerecht Berufung gegen das Urteil einzulegen. Ein kritisches Detail dämpft jedoch die Hoffnung auf eine schnelle Entspannung: Der Einspruch hält das laufende Insolvenzverfahren nach aktuellem Stand nicht an.

Dennoch bleibt das bisherige Management von Ferrexpo Poltava Mining vorerst im Amt, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Das Unternehmen erklärte, dass die Auswirkungen des Verfahrens derzeit noch nicht abschließend bewertet werden können. Finanziell hat der Konzern bereits vorsorglich reagiert und eine vollständige Rückstellung für die geforderte Summe in der Bilanz gebildet.

Operative Hürden belasten

Der Aktienkurs reagierte auf die Nachricht mit einem deutlichen Einbruch. Die rechtlichen Turbulenzen treffen das Unternehmen in einer ohnehin schwierigen Phase, da der Eisenerzproduzent in der Ukraine mit weiteren Widrigkeiten kämpft.

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Neben der Justiz erschweren anhaltende Störungen der Stromversorgung und der Logistikinfrastruktur die Produktion von Eisenerz-Pellets. Diese Faktoren beeinträchtigen die operativen Abläufe zusätzlich zum juristischen Tauziehen um die Kernbeteiligung.

Die Entscheidung über den Fortbestand der Tochtergesellschaft hängt nun maßgeblich vom Berufungsverfahren und dem noch ausstehenden Urteil des Obersten Gerichtshofs ab. Sollte das höchste Gericht die Forderung endgültig verwerfen, würde dies dem aktuellen Insolvenzverfahren die Grundlage entziehen. Anleger fokussieren sich daher nun auf die juristischen Fristen der kommenden Wochen.

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