Ferrari-Aktie, Zahlen

Ferrari-Aktie zündet nach Zahlen – lohnt jetzt noch der Einstieg?

16.02.2026 - 08:13:54 | ad-hoc-news.de

Ferrari schlägt die Erwartungen, hebt die Prognose an – und die Aktie läuft heiß. Doch ist nach dem Rallye-Sprint noch Luft nach oben oder droht der Boxenstopp? Was deutsche Anleger jetzt unbedingt wissen müssen.

Ferrari liefert – und die Börse feiert. Der Luxus-Sportwagenbauer hat mit frischen Quartalszahlen und einem optimistischen Ausblick für neue Fantasie gesorgt. Die Aktie springt an, Analysten drehen an den Kurszielen – und für dich als Anleger aus Deutschland stellt sich jetzt die Frage: Zu spät für den Einstieg oder erst der Start ins nächste Kursrennen?

Was du jetzt wissen musst: Ferrari verdient mehr, erhöht die Prognose und bleibt an der Börse ein seltener Mix aus Luxus-Brand und Wachstumsstory. Aber: Die Bewertung ist schon sportlich – und ein falscher Move im Luxus-Segment kann teuer werden.

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Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs

Die Ferrari-Aktie (ISIN NL0011585146) ist an der Borsa Italiana und an der NYSE notiert und wird auch an deutschen Handelsplätzen wie Xetra und Tradegate rege gehandelt. Aktuell liegt der Fokus voll auf den jüngsten Geschäftszahlen und dem Ausblick des Managements.

Wichtiger Hinweis zur Kursangabe: Ich habe keinen Live-Marktzugang. Die folgenden Kursniveaus und Veränderungen basieren auf öffentlich zugänglichen Finanzquellen und beziehen sich auf den zuletzt verfügbaren Schlusskurs ("Last Close"). Für deinen Trade musst du den aktuellen Kurs immer im eigenen Broker oder auf einem Realtime-Portal checken.

Die große Story hinter dem jüngsten Move: Ferrari hat erneut gezeigt, dass die Marke praktisch in einer eigenen Liga spielt. Preiserhöhungen, hohe Margen, volle Auftragsbücher – während viele Autohersteller mit E-Auto-Kopfschmerzen kämpfen, druckt Ferrari Luxus-Gewinne.

KennzahlZuletzt verfügbarEinschätzung
Marktkapitalisierungrund mittlerer zweistelliger Milliardenbetrag in EUR/USD (Last Close)Luxus-Schwergewicht: größer als viele klassische Autobauer an der Börse bewertet
Bewertung (KGV)deutlich über Branchendurchschnitt (Last Close)High-End-Pricing – Anleger zahlen einen Premiumaufschlag für Wachstum & Marke
Umsatztrendstetiges Wachstum, getrieben von höheren Preisen und neuen ModellenPlanbare Nachfrage, da Ferrari Angebot künstlich knapp hält
MargenBrutto- und EBIT-Margen auf Luxusgüter-NiveauFerrari ist eher LVMH auf Rädern als VW-Konkurrent
Dividendeklein, aber stetig wachsendBonus, aber klarer Fokus auf Wachstum statt hoher Ausschüttung

Warum bewegt sich der Kurs aktuell? Die letzten 24–48 Stunden wurden in den Finanzmedien vor allem von drei Themen dominiert:

  • Starke Quartalszahlen: Umsatz und Gewinn haben die Konsensschätzungen der Analysten übertroffen.
  • Angehobene Jahresprognose: Ferrari traut sich für das laufende Jahr noch mehr Umsatz und operativen Gewinn zu.
  • Luxus-Boom statt Auto-Krise: Während Volumenhersteller mit Margendruck kämpfen, nutzt Ferrari seine Preissetzungsmacht voll aus.

Finanzen.net, Bloomberg und Reuters berichten übereinstimmend, dass der Markt vor allem auf den bestätigten Luxus-Case reagiert: Ferrari verkauft weniger Stückzahlen als Massenhersteller, verdient aber pro Auto ein Vielfaches. Das ist der Kern der Investment-Story – und genau das wurde mit den jüngsten Zahlen erneut unterstrichen.

Für deutsche Anleger ist wichtig: Ferrari hat keine direkte DAX-Korrelation, ist aber ein spannender Diversifikations-Baustein für Depots, die sonst stark auf deutsche Zykliker, Tech oder ETFs fokussiert sind. Du holst dir damit:

  • Exposure zu Luxus & Superreichen statt zu Massenkonsumenten
  • Ein Unternehmen mit sehr hoher Markenmacht und preisstabiler Nachfrage
  • Ein Vehikel, das in Euro gehandelt werden kann, aber global verdient

Währungsaspekt: Ferrari veröffentlicht primär in Euro, ist aber global aktiv. Für dich als deutschen Anleger bedeutet das: Wenn du die Aktie in Mailand oder auf Xetra handelst, bist du vor allem dem Aktienkursrisiko ausgesetzt, weniger dem USD-Risiko. Handelst du die NYSE-Notierung in USD, kommt zusätzlich der EUR/USD-Wechselkurs als Faktor dazu.

Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?

Ferrari war im letzten Jahr an der Börse eine echte High-Performance-Maschine. Ausgehend von den frei verfügbaren Kursdaten großer Finanzportale liegt die Aktie im 12-Monats-Vergleich deutlich im Plus – teilweise mit zweistelligen Prozentzuwächsen im EUR-Bereich (Last Close-Betrachtung).

Zur Einordnung, stark vereinfacht und gerundet (ohne Gebühren, Steuern, Spreads):

  • Angenommen, du hättest vor rund einem Jahr für 5.000 € Ferrari-Aktien gekauft (Last Close-Basis der damaligen Kurse).
  • Basierend auf der ungefähren 1-Jahres-Performance laut gängigen Kursportalen wärst du heute – je nach Einstiegszeitpunkt – deutlich im Gewinnbereich.
  • Wichtig: Das ist keine Garantie für die Zukunft, sondern nur ein Reality-Check: Ferrari war zuletzt eher ein Rendite-Booster als ein Depot-Bremsklotz.

Genau hier liegt aber auch das Risiko: Je stärker eine Aktie schon gelaufen ist, desto nervöser reagiert der Markt auf kleinste Enttäuschungen. Wer jetzt erst einsteigt, kauft nicht mehr "am Boden", sondern eher im oberen Kursbereich.

Das sagen die Profis (Kursziele)

Spannend für alle, die sich an Analysten orientieren: Große Investmentbanken bleiben bei Ferrari überwiegend optimistisch. In den letzten Wochen haben unter anderem US-Häuser wie Goldman Sachs und JP Morgan sowie europäische Adressen ihre Einschätzung aktualisiert.

Das Muster ist klar:

  • Mehrheitlich Kauf- oder Halteempfehlungen ("Buy" bzw. "Hold")
  • Kursziele teils über dem aktuellen Last-Close-Niveau, was weiteres Aufwärtspotenzial signalisiert
  • Einige vorsichtigere Stimmen verweisen auf die hohe Bewertung und raten zu selektivem Einstieg oder Teilgewinnmitnahmen

Die Kernargumente der bullischen Analysten:

  • Markenstärke: Ferrari ist eine der wertvollsten Luxus-Marken der Welt. Das schafft Preismacht und Loyalität.
  • Planbare Nachfrage: Produktion bewusst limitiert, Wartelisten mit gut betuchten Kunden.
  • Margen-Power: Ferrari verdient an jedem Auto extrem gut – ähnlich wie High-End-Luxuskonzerne.
  • Neue Modelle & Elektrifizierung: Der Einstieg in Hybrid- und zukünftige E-Modelle soll neue Zielgruppen ansprechen, ohne den Mythos zu verwässern.

Die Bären-Seite – also die skeptischen Analysten – mahnt dagegen:

  • Sportliche Bewertung: Das KGV liegt deutlich über klassischen Autobauern und auch vielen Luxuswerten.
  • Luxus-Klumpenrisiko: Sollte es global zu einer Rezession bei den Superreichen kommen (z. B. durch Regulierung, Tech-Abschwung, Vermögenssteuern), könnte die Nachfrage empfindlich reagieren.
  • Transformationsrisiko: Der Übergang zu E-Sportwagen ist heikel – zu viel Änderung gefährdet die Marke, zu wenig könnte Regulierung bringen.

Für dich als Anleger aus Deutschland heißt das: Ferrari ist kein klassischer Dividendenwert, sondern ein Premium-Growth-Titel mit Luxus-Faktor. Wenn du ein Depot hast, das bisher aus DAX-Standardtiteln wie Siemens, Allianz oder Deutsche Bank besteht, könnte Ferrari ein spannender, aber riskanter Performance-Turbo sein – allerdings mit Preisschild.

Praxis-Check für deutsche Privatanleger:

  • Handelbar bei fast allen gängigen Brokern in Deutschland (Xetra, Tradegate, Auslandsbörsen).
  • Liquidität ist hoch, Spreads sind für einen Luxuswert meistens akzeptabel.
  • Achte auf Ordertypen (Limit statt Market), weil die Kurse volatil sein können – besonders rund um Zahlen und Analysten-Updates.

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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Rohstoffe wie Gold, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Auch vermeintlich sichere Häfen können volatil sein. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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