Ferrari Aktie: Niederschmetternd?
27.01.2026 - 20:45:31Die Luxusmarke Ferrari befindet sich an der Börse in einer angespannten Situation. Während das Management ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm vorantreibt, um Vertrauen zu signalisieren, markiert das Papier neue Tiefststände. Anleger stehen vor dem Konflikt zwischen einer offensiven Kapitalstrategie des Unternehmens und der anhaltenden Bewertungsschwäche am Markt.
Milliardenprogramm läuft an
Ferrari steuert aktiv gegen den negativen Trend und hat die erste Tranche eines langfristig angelegten Rückkaufplans gestartet. Bis zum Jahr 2030 plant der Sportwagenbauer, eigene Anteile im Wert von insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro zurückzuerwerben. Dieser Schritt soll die Kapitalstruktur optimieren und Werte an die Aktionäre zurückführen.
Im Rahmen der im Dezember 2025 angekündigten ersten Tranche über 250 Millionen Euro wurden zwischen dem 5. und 23. Januar bereits Fakten geschaffen. Das Unternehmen kaufte rund 138.700 Stammaktien für über 42 Millionen Euro zurück. Damit hält Ferrari inzwischen 8,65 Prozent der ausgegebenen Stammaktien im eigenen Bestand. Diese Maßnahmen sollen theoretisch den Gewinn pro Aktie steigern, indem die Anzahl der umlaufenden Papiere reduziert wird.
Anhaltender Abwärtsdruck
Trotz dieser Stützungsmaßnahmen präsentiert sich das Chartbild äußerst schwach. Die Aktie notiert aktuell bei 283,00 Euro und hat damit exakt ihr 52-Wochen-Tief erreicht. Der Abstand zum Hoch des vergangenen Jahres beträgt mittlerweile über 42 Prozent.
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Marktbeobachter sehen hier eine klare Diskrepanz: Das Management demonstriert durch die Rückkäufe Zuversicht in den langfristigen Unternehmenswert, doch der Markt preist weiterhin Risiken ein. Weder die starke Marke noch das laufende Rückkaufprogramm konnten den Kursrutsch von über 30 Prozent in den letzten zwölf Monaten bisher stoppen.
Warten auf Impulsgeber
Für eine mögliche Neubewertung der Lage richten sich die Blicke nun auf konkrete operative Daten. Am 10. Februar 2026 wird Ferrari die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Diese Zahlen müssen belegen, ob das operative Geschäft stabil genug ist, um den Kursverfall zu rechtfertigen oder zu widerlegen. Zudem ruhen Hoffnungen auf dem Verkaufshochlauf des neuen Supersportwagens F80, der im laufenden Jahr als wichtiger Umsatztreiber fungieren soll.
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