Ferrari-Aktie nach Zahlenrallye: Wie lange hält die Rekordfahrt?
10.02.2026 - 06:00:07Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Ferrari N.V. sorgt erneut für Schlagzeilen an der Börse – und die Aktie bleibt dicht an ihren Allzeithochs. Was Sie jetzt wissen müssen: Warum der Sportwagenbauer an der Wall Street und in Mailand hoch bewertet ist, wie sich das auf Ihr Euro-Depot auswirkt und welches Risiko Sie als deutscher Anleger eingehen, wenn Sie der Rallye noch hinterherlaufen.
Die Ferrari-Aktie (ISIN NL0011585146), gelistet an der NYSE und an der Borsa Italiana, notiert aktuell nahe ihrer Rekordstände. Realtime-Kurse variieren je nach Handelsplatz; maßgeblich sind die Originaldaten der Börsen. Liegt Ihr Depot bei einem deutschen Broker, handeln Sie Ferrari in der Regel in Euro – auf Basis der Dollar-Referenz in New York.
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Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs
Ferrari ist kein klassischer Autohersteller, sondern wird an der Börse zunehmend wie eine Mischung aus Luxusmarke und Technologieunternehmen bewertet. Das spiegelt sich in den hohen Margen, der strikten Limitierung der Stückzahlen und der außergewöhnlich starken Preissetzungsmacht wider. Genau dieser Luxus-Faktor war zuletzt der wichtigste Kurstreiber.
In den jüngsten Quartalszahlen – von Finanzdiensten wie Bloomberg, Reuters und finanzen.net breit aufgegriffen – hat Ferrari erneut bei Umsatz, Gewinn und Marge geliefert und die Konsensschätzungen der Analysten leicht übertroffen. Zugleich hob das Management die Jahresprognose an beziehungsweise bestätigte einen optimistischen Ausblick, was die Fantasie für weitere Kurssteigerungen befeuert.
Hinzu kommt ein struktureller Treiber: Die langfristige Story rund um Elektrifizierung, Hybrid-Modelle und mögliche neue Luxus-Services (z.B. Lifestyle- und Markenerlebnis-Angebote) sorgt dafür, dass Anleger Ferrari eher in eine Kategorie mit LVMH & Co. einordnen als mit zyklischen Massenherstellern aus dem Autosektor.
Wichtig für deutsche Anleger: Die Aktie ist über gängige Broker in Deutschland problemlos handelbar, sei es in Euro über Mailand oder in US-Dollar über New York. Allerdings spielen Währungsrisiken und die Korrelation zum Euro eine zentrale Rolle – ein starker oder schwacher Dollar kann Ihre Rendite deutlich verändern, auch wenn der Kurs in der Heimatwährung der Aktie stabil bleibt.
| Kennzahl | Ferrari N.V. | Kommentar für deutsche Anleger |
|---|---|---|
| ISIN / Ticker | NL0011585146 / RACE | Über nahezu alle deutschen Onlinebroker handelbar (NYSE & Borsa Italiana) |
| Hauptwährungen | USD (NYSE), EUR (Mailand) | Währungsrisiko: USD/EUR-Kurs beeinflusst Ihre effektive Rendite |
| Marktsegment | Luxus-Sportwagen, Lifestyle | Weniger zyklisch als klassische Autobauer, näher an Luxuswerten |
| Bewertung | Hohe KGV- und KUV-Multiples | Wachstums- und Luxusprämie, aber anfällig für Stimmungsumschwünge |
| Dividende | Moderate Ausschüttungsquote | Ferrari ist klar wachstums- statt dividendengetrieben |
| Relevanz für D-A-CH | Beliebt bei deutschen Privatanlegern & Vermögensverwaltern | Wird häufig als Luxus-Satellitenposition in Wachstumsdepots genutzt |
Die enge Verbindung zum Luxussegment erklärt auch, warum Ferrari teilweise entkoppelt vom klassischen Autosektor läuft. Während deutsche Auto-Aktien wie Volkswagen, Mercedes-Benz oder BMW stärker unter Konjunktursorgen und Preisdruck in China leiden, hält sich Ferrari oft deutlich stabiler – ein Punkt, den Analysten von US- und europäischen Investmentbanken wiederholt hervorheben.
Für Anleger im D-A-CH-Raum ist das spannend: Ferrari kann im Depot eine gezielte Beimischung sein, um sich von der Zyklik deutscher Auto- und Maschinenbauwerte abzukoppeln. Gleichzeitig bleibt der Wert hochsensibel für Veränderungen im globalen Luxus-Konsum, insbesondere in den USA, Europa und Asien.
Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?
Wer Ferrari-Aktien im vergangenen Jahr im Depot hatte, konnte sich in der Regel über deutliche Buchgewinne freuen. Grundlage für die Betrachtung sind die in USD notierten Kurse an der NYSE, die dann in Euro umgerechnet werden.
Angenommen, die Ferrari-Aktie lag vor rund zwölf Monaten bei etwa 280 US-Dollar und notiert heute in der Größenordnung von etwa 400 US-Dollar (Last-Close-Daten laut großen Finanzportalen – exakte Realtime-Kurse bitte immer direkt prüfen). Das entspricht einem Kursplus von rund 43 % in USD.
Rechnen wir vereinfacht mit einem damals ähnlichen Wechselkurs von rund 1,09 USD je Euro und einem heutigen Wechselkurs in ähnlicher Bandbreite, dann ergibt sich auch in Euro ein Gewinn von grob 40 % auf Jahressicht – vorausgesetzt, Sie haben in Dollar notierte Papiere gehalten und nicht gerade zu Wechselkursspitzen gekauft oder verkauft.
Konkretes Beispiel zur Orientierung (vereinfachte Rechnung):
- Kauf vor einem Jahr: 10 Aktien zu 280 US-Dollar = 2.800 US-Dollar Investitionsvolumen
- Heute: 10 Aktien zu 400 US-Dollar = 4.000 US-Dollar Depotwert
- Brutto-Kursgewinn: 1.200 US-Dollar ? ca. 1.100 Euro (je nach Wechselkurs)
Hinzu kommen ggf. Dividendenausschüttungen, die bei Ferrari aber im Vergleich zu klassischen Dividendenwerten eher gering ausfallen. Der Wert ist klar auf Kurswachstum ausgelegt. Für deutsche Anleger heißt das: Die spannende Frage ist weniger die laufende Rendite, sondern ob Ferrari das hohe Bewertungsniveau in den nächsten Jahren rechtfertigen kann.
Das sagen die Profis (Kursziele)
Die Analystenlandschaft ist gegenüber Ferrari mehrheitlich positiv, aber nicht euphorisch. Mehrere große Häuser – darunter US-Investmentbanken wie Goldman Sachs und Morgan Stanley sowie europäische Institute wie UBS oder die Deutsche Bank – führen die Aktie mit Einstufungen zwischen "Halten" und "Kaufen". Die Details unterscheiden sich, die Kernbotschaft ist aber ähnlich: Ferrari bleibt ein Qualitätswert, doch die Bewertung ist ambitioniert.
Über aggregierte Datendienste (u.a. Bloomberg, Reuters, finanzen.net) ergibt sich ein gemitteltes Bild: Rund die Hälfte der Analysten rät zum Kauf, der Rest überwiegend zum Halten, echte Verkaufsempfehlungen sind die Ausnahme. Die durchschnittlichen Kursziele liegen meist nur moderat über dem aktuellen Kursniveau, was darauf hindeutet, dass ein großer Teil der Wachstumsstory bereits eingepreist sein könnte.
Typischer Analysten-Konsens in Kurzform:
- Investment-These: Starke Marke, hohe Margen, begrenztes Angebotsvolumen, Pricing-Power, planbare Cashflows.
- Risiken: Luxus-Nachfrage in einer globalen Konjunkturabkühlung, regulatorische Anforderungen (Emissionsvorschriften), Umsetzung der Elektrifizierungsstrategie, potenzielle Reputationsrisiken.
- Bewertung: Ferrari wird mit einem deutlich höheren KGV gehandelt als klassische Autohersteller – ein Bruch der Wachstumserwartungen kann daher zu heftigen Kurskorrekturen führen.
Für deutsche Anleger mit Fokus auf den heimischen Markt ist wichtig: Ferrari korreliert nur begrenzt mit dem DAX, kann also einen Diversifikationseffekt bringen. Wer heute einsteigt, spekuliert aber auf die Fortsetzung einer bereits jahrelangen Erfolgsstory und muss bereit sein, zwischenzeitliche Korrekturen auszuhalten.
Vor einem Kauf sollten Sie prüfen:
- Passt ein wachstumslastiger Luxuswert mit hoher Bewertung in Ihr persönliches Risikoprofil?
- Sind Sie sich des Währungsrisikos (USD/EUR) bewusst, wenn Sie über New York handeln?
- Wie hoch ist der Ferrari-Anteil im Gesamtdepot – bleibt er eine Beimischung oder wird er zur Klumpenposition?
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Rohstoffe wie Gold, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Auch vermeintlich sichere Häfen können volatil sein. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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