Ferrari, Aktie

Ferrari Aktie: Aufwärtstrend bestätigt

03.02.2026 - 19:27:33

Ferrari setzt sein Aktienrückkaufprogramm fort und bereitet sich auf die Veröffentlichung der Quartalszahlen vor. Analysten erwarten starke Ergebnisse und fokussieren sich auf die Auslieferungsprognose für 2026.

Ferrari steuert auf eine wichtige Woche zu. Vor den anstehenden Quartalszahlen liefert der Autobauer ein Update zum Aktienrückkauf – und damit ein Signal, wie konsequent das Management bei der Kapitalallokation bleibt. Doch worauf kommt es am 10. Februar wirklich an?

Aktienrückkauf: Ferrari bleibt am Ball

In einer Veröffentlichung dieser Woche meldete Ferrari den Erwerb von 54.500 Aktien im Zeitraum 26. bis 30. Januar 2026 über die Euronext Mailand. Die Käufe sind Teil des mehrjährigen Rückkaufprogramms.

Die wichtigsten Punkte aus dem Update:

  • Investitionssumme: rund 15,4 Mio. Euro (für diese Tranche)
  • Durchschnittspreis: ca. 282,10 Euro (gewichteter Mittelwert)
  • Eigene Aktien: etwa 16,8 Mio. Treasury Shares, das entspricht rund 8,68% des ausgegebenen Kapitals

Ferrari ordnet diese Kontinuität in die Kapitalstrategie ein, die auf dem Capital Markets Day 2025 skizziert wurde. Die Botschaft: Rückkäufe bleiben ein fester Baustein, nicht nur eine Momentaufnahme.

Quartalszahlen am 10. Februar: Diese Punkte zählen

Ferrari hat bestätigt, die vorläufigen Ergebnisse für Q4 und das Gesamtjahr 2025 am Dienstag, 10. Februar 2026, zu veröffentlichen. Erwartet wird ein starkes Quartal: Der Marktkonsens liegt laut Bericht bei einem Gewinn je Aktie von rund 2,46 US-Dollar und Umsätzen von über 2 Mrd. US-Dollar.

Entscheidend dürften aber vor allem drei Themen jenseits der Überschriftenzahlen werden:

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  1. Auftragslage: Ferrari hatte zuvor von rekordhohen Beständen gesprochen. Updates zu Wartelisten – insbesondere für Purosangue und 12Cilindri – stehen im Fokus.
  2. Ausblick 2026: Die Guidance zu Auslieferungen und Margen gilt als potenziell wichtigster Kurstreiber.
  3. Elektrifizierung: Neue Details zum „e-building“ oder zum Start des ersten vollelektrischen Ferrari (im Text zeitlich „Ende 2025/Anfang 2026“ verortet) könnten die Erwartungshaltung prägen.

Analysten: Zuversicht, aber feiner justiert

Vor dem Zahlenwerk bleibt der Analystenton insgesamt konstruktiv, auch wenn Nuancen wichtiger werden. UBS bestätigte laut Bericht das „Buy“-Rating, senkte das Kursziel jedoch leicht auf 555 US-Dollar (zuvor 563). Begründung: Ein möglicherweise „weicherer“ Start bei den Auslieferungen 2026, unter anderem wegen strategischem Volumenmanagement.

Der übergeordnete Konsens: Selbst wenn das Mengenwachstum normaler wird, gelten Preissetzungsmacht und das Personalisierungsprogramm (Aufpreise für individuelle Konfigurationen) weiterhin als zentrale Hebel für die Margen.

Zum Marktbild passt, dass der Titel nach der jüngsten Schwächephase nahe dem 52-Wochen-Tief notiert (aktuell 286,10 Euro).

Am 10. Februar wird damit vor allem eines entscheiden: ob Ferrari für 2026 einen Ausblick liefert, der robuste Luxusmargen bestätigt – und gleichzeitig zeigt, wie belastbar die Strategie in Richtung Elektrifizierung bleibt.

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