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Ferrari 296 GTB im Praxis-Check: Warum dieser Hybrid selbst Puristen nervös macht

20.02.2026 - 13:22:52 | ad-hoc-news.de

Ferrari setzt beim 296 GTB auf nur sechs Zylinder – und doch sprechen Tester von einem der emotionalsten Ferrari seit Jahren. Was steckt hinter dem Hype, was bedeutet das für Deutschland, und lohnt sich der Schritt in die Hybrid-Zukunft wirklich?

V6 statt V8, Plug-in-Hybrid statt reiner Verbrenner – und trotzdem eines der fahraktivsten Modelle in der aktuellen Ferrari-Palette: Der Ferrari 296 GTB spaltet auf dem Papier die Fanlager, überzeugt in Tests aber mit brutaler Performance und erstaunlicher Alltagstauglichkeit. Wenn du wissen willst, ob dieser Hybrid-Sportler dein Bild von Ferrari endgültig verändert, bist du hier richtig.

Unterm Strich ist der 296 GTB der Ferrari, an dem sich künftig alle anderen Straßensportwagen messen lassen müssen: 830 PS Systemleistung, rein elektrisches Cruisen, extrem präzises Handling – verpackt in ein Design, das bewusst an Klassiker der 60er erinnert. Was Nutzer jetzt wissen müssen...

Offizielle Infos und Konfigurator für den Ferrari 296 GTB direkt bei Ferrari

Analyse: Das steckt hinter dem Hype

Der Ferrari 296 GTB markiert für die Marke einen radikalen Schnitt: erstmals in einem Straßensportwagen setzt Ferrari auf einen V6 mit Plug-in-Hybrid. Während Puristen den fehlenden V8 zunächst kritisch sehen, zeigen aktuelle Tests renommierter Magazine und YouTube-Reviews, dass der kleine Sechszylinder mit Unterstützung des E-Motors eine der intensivsten Fahrerfahrungen im aktuellen Sportwagenmarkt liefert.

Wichtiger Kontext: Ferrari positioniert den 296 GTB im Portfolio unterhalb der V8-Mittelmotor-Ikonen vergangener Jahre, aber oberhalb klassischer GT-Modelle. Er ist klar auf Kurvenperformance, Feedback am Lenkrad und Track-taugliche Technik ausgelegt – ohne den Komfort im Alltag völlig zu opfern.

Kerntechnik des Ferrari 296 GTB im Überblick

Die technischen Daten variieren je nach Quelle leicht, weil Ferrari verschiedene Messe- und Homologationsangaben nutzt. Die folgenden Eckpunkte basieren auf übereinstimmenden Herstellerangaben und aktuellen Testberichten:

Merkmal Ferrari 296 GTB
Motor 3,0-Liter-V6-Biturbo (90°) + Elektromotor (Plug-in-Hybrid)
Systemleistung Rund 830 PS (Herstellerangabe; leichte Abweichungen je nach Test)
Getriebe 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT)
Antrieb Heckantrieb
0–100 km/h um 2,9 Sekunden (je nach Messmethode der Tester)
0–200 km/h etwa 7,3 Sekunden (Testwerte)
Höchstgeschwindigkeit über 330 km/h (Herstellerangabe)
Elektrische Reichweite kurze Alltagsdistanzen; primär für emissionsarme City-Passagen (Angaben variieren nach Test)
Karosserie Zweisitziger Mittelmotor-Coupé-Sportwagen

Preise und exakte Reichweitenangaben variieren je nach Land, Ausstattung und Steuersystemen. Für den deutschen Markt liegen die Listenpreise nach aktueller Berichterstattung im typischen High-End-Segment moderner Ferrari-Sportwagen; konkrete Summen solltest du direkt beim Ferrari-Händler oder auf der Herstellerseite prüfen, da sie sich regelmäßig ändern.

Fahrgefühl: Wie sich der Hybrid-Ferrari wirklich anfühlt

Deutsche und internationale Testberichte zeichnen ein ähnliches Bild: Der Ferrari 296 GTB fährt sich nicht wie ein „vernünftiger“ Hybrid, sondern wie ein hochdrehender Supersportler mit zusätzlichem Boost-Knopf. Der E-Motor füllt das Turboloch des V6 nahezu vollständig, sodass der Schub aus dem Drehzahlkeller spontan und linear einsetzt.

Viele Tester loben die präzise Lenkung und das extrem fein abgestimmte Fahrwerk, das sowohl auf Landstraßen als auch auf der Rennstrecke überzeugt. Besonders positiv hervorgehoben wird, dass Ferrari das Zusatzgewicht des Hybridsystems durch intelligente Packaging-Lösungen und konsequenten Leichtbau weitgehend kaschiert.

Ein weiterer Punkt, der in Reviews immer wieder auftaucht: der Sound. Trotz nur sechs Zylindern beschreiben einige Tester den Klang als überraschend emotional und „Ferrari-würdig“, mit einem eigenständigen Charakter. Wer den wuchtigen V8-Sound älterer Modelle erwartet, bekommt stattdessen eine hochfrequente, fast an Rennwagen erinnernde Klangkulisse – gerade auf deutschen Autobahnen ein Erlebnis für sich.

Digital, aber fahrerfokussiert

Im Innenraum folgt Ferrari dem Trend zu voll digitalen Cockpits. Instrumente, Infotainment, Fahrmodi – nahezu alles wird über Displays und Touch-Flächen gesteuert. Einige Tester kritisieren die Bedienlogik als anfangs komplex, loben aber die klare Fahrerorientierung, sobald man sich eingearbeitet hat.

Positiv aus deutscher Perspektive: Apple CarPlay und moderne Konnektivitätsfunktionen sind verfügbar. Für den Alltagseinsatz – etwa auf dem Weg ins Büro oder zum Wochenendtrip – lässt sich der 296 GTB in einen relativ entspannten Gran-Turismo verwandeln, während ein Knopfdruck genügt, um wieder in den Track-Modus zu wechseln.

Verfügbarkeit & Relevanz für den deutschen Markt

Für Interessenten in Deutschland ist vor allem wichtig: Der Ferrari 296 GTB ist offiziell über Ferrari-Partner in der DACH-Region bestellbar. Viele Händler berichten von hoher Nachfrage, sodass Lieferzeiten und verfügbare Kontingente stark schwanken können.

Die Hybridtechnik spielt für den deutschen Markt gleich in mehrfacher Hinsicht eine Rolle:

  • Städte & Umweltzonen: Der elektrische Fahrmodus erleichtert Fahrten in innerstädtischen Bereichen mit strengen Emissionsregeln.
  • Steuerliche Aspekte: Plug-in-Hybride werden in vielen Regelungen anders behandelt als reine Verbrenner. Konkrete Vorteile hängen allerdings vom individuellen Fall und vom jeweils gültigen Steuerrecht ab – hier ist Beratung durch Steuerexperten sinnvoll.
  • Imagefaktor: Für viele deutsche Käufer ist ein High-End-Sportwagen mit Hybridtechnik ein Statement: Performance ja, aber mit sichtbarem Bewusstsein für Emissionen.

Wichtig: Konkrete deutsche Preise, Lieferzeiten und Ausstattungsoptionen können sich jederzeit ändern. Für verlässliche Infos solltest du direkt bei einem deutschen Ferrari-Händler oder auf der offiziellen Website anfragen.

Stärken und Schwächen aus Nutzersicht

Was fällt in deutschen und internationalen Reviews sowie in Social-Media-Diskussionen am häufigsten auf? Eine grobe Einordnung:

  • Pro: Extremes Leistungsniveau, das auch aktuelle Konkurrenten nervös macht.
  • Pro: Sehr direktes, präzises Fahrverhalten – ideal für Landstraße und Trackdays.
  • Pro: Hybridtechnik mit Alltagsvorteilen (kurze elektrische Strecken, leisere City-Fahrten).
  • Pro: Design mit klarer Ferrari-DNA, oft als besonders gelungenes Mittelmotor-Layout gelobt.
  • Contra: Bedienkonzept des Cockpits braucht Eingewöhnung; nicht jeder mag die Touch-Steuerung.
  • Contra: Hybridtechnik erhöht Komplexität – Langzeit-Erfahrungen stehen naturgemäß noch aus.
  • Contra: Verfügbarkeit ist limitiert, Wartezeiten sind je nach Markt üblich.

Das sagen die Experten (Fazit)

Aktuelle Testberichte von etablierten Automagazinen und Video-Creatorn kommen in einem Punkt erstaunlich geschlossen zusammen: Der Ferrari 296 GTB ist weit mehr als ein Technik-Experiment. Er gilt vielfach als Benchmark für das, was heute mit Hybridtechnik im Sportwagenbau möglich ist.

Die Kombination aus V6-Biturbo, Elektromotor und fein austariertem Chassis sorgt für eine Performance, die selbst hyperteure Supersportwagen herausfordert. Besonders positiv für potenzielle Käufer in Deutschland: Die Hybridarchitektur ist nicht nur ein theoretischer CO?-Booster, sondern bringt echten Mehrwert – vom lautlosen Wegfahren aus der Tiefgarage bis zur Full-Boost-Ausfahrt auf der Landstraße.

Kritische Punkte bleiben: Die komplexe Technik könnte langfristig höhere Wartungsanforderungen bedeuten, und die Bedienung im Cockpit ist klar auf Ferrari-Fans ausgerichtet, die bereit sind, sich mit dem System auseinanderzusetzen. Wer einen „einfachen“ Sportwagen mit analogen Instrumenten sucht, ist hier falsch.

Wer jedoch einen maximal modernen, extrem schnellen und zugleich alltagstauglichen Ferrari für den DACH-Markt sucht, findet im 296 GTB einen der spannendsten Kandidaten der letzten Jahre. Der Schritt zum Hybrid ist bei diesem Modell keine Notlösung – sondern das zentrale Feature.

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