Fermi, Aktie

Fermi Aktie: Insider-Verkäufe belasten

04.04.2026 - 04:44:10 | boerse-global.de

Trotz einer neuen Finanzierung von 156 Millionen US-Dollar drücken massive Aktienverkäufe eines Großaktionärs und ein hoher Jahresverlust die Fermi-Aktie auf ein 52-Wochen-Tief.

Fermi Aktie: Insider-Verkäufe belasten - Foto: über boerse-global.de

Fermi America kämpft mit einem deutlichen Vertrauensverlust an der Börse. Während das Unternehmen eine neue Finanzierung über 156 Millionen US-Dollar vereinbart hat, drücken massive Insider-Verkäufe und ein hoher Jahresverlust den Kurs auf ein neues Tief. Das Management setzt nun alles daran, die operativen Fortschritte in Texas zeitnah in feste Mietverträge umzumünzen.

Finanzspritze für Project Matador

Die Vereinbarung mit Yorkville Advisors sichert Fermi zusätzliches Kapital in Höhe von bis zu 156,25 Millionen US-Dollar, das bis September 2027 zur Verfügung steht. Zusammen mit den Barreserven von rund 409 Millionen US-Dollar soll so die Liquidität für das Flaggschiff-Projekt „Matador“ in Amarillo gewährleistet werden. Das frische Geld kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Die Aktie verharrte am Freitag bei 4,50 Euro auf ihrem 52-Wochen-Tief und verlor allein im letzten Monat über 42 Prozent an Wert.

Ein wesentlicher Grund für den anhaltenden Abwärtsdruck ist der Ausstieg eines Großaktionärs. Caddis Holdings trennte sich Ende März von elf Millionen Aktien zu Preisen zwischen 5,02 und 5,54 US-Dollar. Dieser massive Verkauf fiel zeitlich mit der Bekanntgabe der Jahreszahlen für 2025 zusammen.

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Hoher Jahresverlust dämpft Euphorie

Fermi wies für das vergangene Geschäftsjahr einen Nettoverlust von 486,4 Millionen US-Dollar aus. Zwar resultiert ein Großteil dieser Summe aus nicht zahlungswirksamen Posten, jedoch sorgt das Fehlen verbindlicher Verträge für das texanische Rechenzentrum-Projekt weiterhin für Skepsis unter den Anlegern. Operativ meldet das Unternehmen dennoch Fortschritte bei der Infrastruktur:

  • Genehmigte Kapazität (Amarillo): 6 Gigawatt
  • Beantragte Gesamtkapazität: 17 Gigawatt
  • Abgeschlossene Bauphase: Phase 1
  • Verfügbarkeit der Yorkville-Mittel: bis 1. Oktober 2026

Das Management konzentriert sich nun darauf, die laufenden Verhandlungen mit potenziellen Hyperscalern in feste Abschlüsse zu verwandeln. Diese Vereinbarungen gelten als notwendiger Katalysator für die nächste Phase der Kapitalverwendung und eine mögliche Stabilisierung des Aktienkurses.

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