Fermi Aktie: Insider-Flucht perfekt
10.04.2026 - 19:38:19 | boerse-global.deFermi kämpft mit einem massiven Vertrauensverlust an der Börse. Während das Unternehmen Milliarden für sein gigantisches Energieprojekt in Texas einsammelt, ziehen sich wichtige Großaktionäre im großen Stil zurück. Dieser Widerspruch zwischen technischem Fortschritt und dem Ausstieg von Insidern sorgt für erhebliche Unruhe unter den Anlegern.
Großaktionär zieht die Reißleine
Die jüngsten SEC-Meldungen offenbaren das Ausmaß des Verkaufsdrucks. Caddis Holdings, ein bedeutender Anteilseigner, veräußerte Ende März insgesamt elf Millionen Aktien. Allein am 30. März wechselten neun Millionen Papiere zu einem Durchschnittspreis von 5,02 US-Dollar den Besitzer, gefolgt von weiteren zwei Millionen am Folgetag. Solche massiven Desinvestitionen durch Insider wie Mitgründer Griffin Perry belasten die Marktstimmung spürbar.
Die Aktie markierte am Donnerstag mit 3,88 Euro ein neues Jahrestief und verlor seit Jahresbeginn knapp 45 Prozent an Wert. Zwar erholte sich der Kurs heute leicht auf 4,16 Euro, dennoch bleibt die psychologische Belastung durch die Verkäufe hoch.
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Milliarden für das texanische Stromnetz
Operativ meldet Fermi hingegen Fortschritte bei seinem Prestigeprojekt „Matador“. In der texanischen Panhandle-Region entsteht ein privates Energienetz mit einer geplanten Kapazität von mittlerweile 17 Gigawatt. Um dieses Vorhaben zu stemmen, sicherte sich das Unternehmen erst Anfang April eine weitere Finanzierungszusage über 156,25 Millionen Euro von Yorkville Advisors. Damit überschreitet das gesamte zugesagte Kapital die Marke von einer Milliarde Euro.
Finanzielle Eckpfeiler des Projekts:
- Yorkville Advisors: 156,25 Mio. €
- CSG Investments: 165 Mio. €
- Gesamte Finanzierung: > 1 Mrd. €
- Geplante Gesamtkapazität: 17 GW
Analysten sind gespalten
Das Bild an der Wall Street bleibt uneinheitlich. Cantor Fitzgerald startete die Beobachtung am Donnerstag mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 8,00 Euro. Im Gegensatz dazu strich die UBS ihr Kursziel massiv von 30,00 Euro auf ebenfalls 8,00 Euro zusammen. Die Experten sind sich zwar über das Potenzial der Infrastruktur einig, allerdings bleibt das Fehlen fester Verträge mit großen Rechenzentrum-Betreibern das zentrale Risiko für Investoren.
Die kommenden Wochen werden für Fermi entscheidend. Ende April werden die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 erwartet. Anleger achten dabei vor allem auf konkrete Fortschritte bei den Verhandlungen mit potenziellen Großmietern für das Projekt Matador, um die Lücke zwischen teurer Infrastruktur und tatsächlichen Einnahmen zu schließen.
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