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FCG/ VOGUE Fashion Fund kürt Finalisten, Berlin Fashion Week startet Förderung

11.03.2026 - 01:30:19 | boerse-global.de

Der FCG/VOGUE Fashion Fund wählt seinen Gewinner, während die Berlin Fashion Week neue Bewerbungen sucht. Ab Juli gelten verbindliche Nachhaltigkeitsstandards für alle Teilnehmer.

FCG/VOGUE Fashion Fund kürt Finalisten, Berlin Fashion Week startet Förderung - Foto: über boerse-global.de
FCG/VOGUE Fashion Fund kürt Finalisten, Berlin Fashion Week startet Förderung - Foto: über boerse-global.de

Der FCG/VOGUE Fashion Fund geht in die heiße Phase. Sieben Finalisten kämpfen um das Förderpaket, während parallel die Bewerbungsphase für die Berlin Fashion Week im Sommer läuft. Gleichzeitig steht die Branche vor einem Wendepunkt: Ab Juli gelten verpflichtende Nachhaltigkeitsstandards.

Sieben Labels im Rennen um 50.000 Euro

Aus zahlreichen Bewerbern hat eine Fachjury sieben Finalisten für den FCG/VOGUE Fashion Fund 2026 ausgewählt. Dazu gehören die Labels Balletshofer, Gerrit Jacob, GmbH, Haderlump Atelier Berlin, Kitschy Couture, Laura Gerte und Lou de Bètoly. Sie repräsentieren die Vielfalt der deutschen Mode.

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Alan Balletshofer verbindet formelle Schneiderkunst mit Sportbekleidung. Gerrit Jacob setzt auf Airbrush-Techniken und mutige Grafiken. Abarna Kugathasan verarbeitet mit Kitschy Couture transkulturelle Identitäten. Der Gewinner wird noch im März bekanntgegeben.

Das Siegerpaket umfasst 50.000 Euro Preisgeld von KIKO Milano, PR-Unterstützung, Business-Mentoring und eine finanzierte Modenschau bei der Berlin Fashion Week im Juli. Die Initiative soll deutschen Talenten zu internationaler Sichtbarkeit verhelfen. Im Vorjahr gewann Kasia Kucharska mit abfallfreien Latex-Designs.

Berlin Fashion Week sucht innovative Konzepte

Parallel startet die Förderung für die kommende Berlin Fashion Week vom 2. bis 5. Juli. Bis zum 23. März können Designer ihre Präsentationsideen für die Saison Frühjahr/Sommer 2027 einreichen.

In der Kategorie „Berlin Contemporary“ fördern FCG und Land Berlin 19 Laufsteg- oder Präsentationskonzepte mit jeweils 25.000 Euro. Eine Jury bewertet gestalterische Exzellenz, wirtschaftliches Potenzial sowie Strategien zu Diversität und Nachhaltigkeit. Bis zu fünf internationale Marken werden berücksichtigt, ein Platz ist für ein Label aus Afrika reserviert.

Das Format „STUDIO2RETAIL“ wird fortgesetzt. Es fördert sechs B2C-Eventkonzepte wie Pop-ups oder Showrooms mit jeweils 5.000 Euro. Fünf Förderungen stammen aus EU- und Landesmitteln, eine sechste spendet die Berliner Sparkasse.

Ab Juli gelten verpflichtende Nachhaltigkeitsregeln

Die größte Neuerung trifft die Branche im Sommer. Ab der Juli-Ausgabe werden die „Sustainability Requirements“ verbindlich. Nur Marken, die diese Mindeststandards erfüllen, kommen in den offiziellen Kalender der Fashion Week.

Das Regelwerk wurde von der Copenhagen Fashion Week entwickelt und für Deutschland adaptiert. Es soll Klimaauswirkungen, Ressourcenverbrauch und Abfall drastisch reduzieren. Designer müssen einen detaillierten Selbstbewertungsbogen mit rund 120 Fragen ausfüllen. Die Agentur STUDIO MM04 prüft die Angaben.

Gefordert sind nachhaltige Materialien und faire Unternehmensstrukturen. Ergänzt wird dies durch die „Berlin Fashion Week Charter“. Sie fokussiert auf Diversität, Gleichberechtigung und Transparenz in der Lieferkette – ein Thema, das durch deutsche Gesetze an Bedeutung gewinnt.

Globale Einflüsse prägen die deutsche Szene

Die aktuelle Generation deutscher Designer ist international vernetzt und vereint kulturelle Einflüsse. Programme wie „Berlin Contemporary“ ziehen zunehmend Talente mit globaler Perspektive an.

Die Winterausgabe Anfang 2026 zeigte, wie traditionelles Handwerk auf moderne Ästhetik trifft. Die Integration von Designern wie Kenneth Ize, der westafrikanische Textiltraditionen verarbeitet, bereichert den Austausch. Lokale Finalisten setzen eigene Akzente: Lou de Bètoly nutzt konsequent Vintage-Materialien für Upcycling-Kreationen.

Handwerkliche Qualität und ökologische Verantwortung stehen im Vordergrund. Die neue Generation formt aktiv den Diskurs über die Zukunft von Produktion und Konsum. Die kommenden Monate werden richtungsweisend sein.

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