Experten, Vitaminpräparaten

Experten warnen vor hochdosierten Vitaminpräparaten

19.01.2026 - 14:23:12

Studien zeigen erhöhtes Lungenkrebsrisiko durch hochdosierte Vitamine wie Beta-Carotin und B-Vitamine, besonders für Raucher und Männer. Experten warnen vor pauschaler Einnahme.

Hochdosierte Vitamine können das Lungenkrebsrisiko erhöhen. Mediziner und Verbraucherschützer warnen aktuell vor einem leichtfertigen Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln. Besonders Raucher und Ex-Raucher sind gefährdet.

Die Warnungen stützen sich auf wissenschaftliche Studien und werden von Experten wie Dr. Pieter Cohen von der Harvard Medical School bekräftigt. Sie widersprechen dem weitverbreiteten Irrglauben, Vitamine seien als „natürliche“ Produkte immer harmlos.

Beta-Carotin: Gefahr für Raucher

Im Fokus der Kritik steht vor allem der Stoff Beta-Carotin. Während er in Obst und Gemüse gesund ist, wirkt er in isolierter, hochdosierter Form paradox. Für Risikogruppen kann er gefährlich werden.

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  • Gesundheitsbehörden wie die US-NIH raten Rauchern und Ex-Rauchern explizit von Multivitaminen mit hohen Mengen Beta-Carotin oder Vitamin A ab.
  • Studien belegen einen Zusammenhang mit einem erhöhten Lungenkrebsrisiko in dieser Gruppe.

Auch B-Vitamine unter Verdacht

Die Risiken beschränken sich nicht nur auf Beta-Carotin. Auch hochdosierte B-Vitamine stehen im Verdacht, die Gesundheit zu gefährden – insbesondere bei langfristiger Einnahme.

Wissenschaftliche Auswertungen zeigen alarmierende Trends:
* Männer, die über Jahre hochdosierte Vitamin-B6- und B12-Präparate einnahmen, hatten ein drastisch erhöhtes Lungenkrebsrisiko.
* Dieses Risiko vervielfacht sich, wenn die Betroffenen zusätzlich rauchen.
* Die kritischen Dosierungen (z.B. über 20 mg B6 täglich) sind in vielen frei verkäuflichen „Energy-Boostern“ enthalten.

Experten betonen: Diese Gefahr besteht nur für künstlich konzentrierte Supplemente, nicht für den Verzehr vitaminreicher Lebensmittel wie Fisch oder Hülsenfrüchte.

Ein unübersichtlicher Markt

Das Problem wird durch den riesigen, kaum regulierten Markt verschärft. Allein in den USA sind über 100.000 verschiedene Supplemente erhältlich. Viele Präparate übertreffen die empfohlenen Tagesdosen um das Hundert- oder Tausendfache.

Verbraucherschützer kritisieren diese Praxis scharf. Zudem rücken Wechselwirkungen mit Medikamenten stärker in den Fokus. Bestimmte Vitamine können die Wirksamkeit von Blutverdünnern oder Krebstherapien beeinträchtigen.

Die Lösung: Personalisierung statt Pillen

Als Reaktion auf diese Erkenntnisse zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab. Die Zukunft liegt in der personalisierten Supplementierung, die auf einer fundierten Blutanalyse basiert – und nicht im „Gießkannenprinzip“ mit Hochdosis-Präparaten.

Die klare Botschaft der Experten lautet: Der sicherste Weg zur Nährstoffversorgung ist eine ausgewogene Ernährung. Der unkritische Griff zur Vitamintablette kann mehr schaden als nützen.

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