Excel, KI-Agenten

Excel 2026: KI-Agenten und Python revolutionieren die Tabellenkalkulation

04.01.2026 - 03:32:12

Microsofts Tabellenkalkulation erhält autonome KI-Assistenten und direkte Python-Unterstützung, während Preiserhöhungen für Abonnements und das Ende von Windows 10 Support anstehen.

Microsoft Excel startet mit einer historischen Transformation ins neue Jahr. Die Tabellenkalkulation erhält erstmals autonome KI-Agenten und direkte Python-Integration – ein Paradigmenwechsel für Millionen Nutzer in Deutschland und weltweit.

KI-Agenten übernehmen komplexe Workflows

Ab Januar 2026 rollt Microsoft den lang erwarteten „Agent Mode“ global aus. Diese KI-Agenten gehen weit über bisherige Copilot-Funktionen hinaus: Sie können mehrstufige Arbeitsabläufe eigenständig ausführen. Nutzer delegieren per Sprachbefehl komplexe Aufgaben wie das Abgleichen von Daten zwischen verschiedenen Arbeitsmappen, Trendanalysen oder die Formatierung umfangreicher Berichte.

Besonders bemerkenswert: Microsoft setzt nicht nur auf ein KI-Modell. Neben OpenAIs GPT-4 kommen auch Anthropics Claude-Modelle zum Einsatz. Diese Kombination soll speziell für Finanz- und Datenaufgaben vielfältigere Lösungsansätze bieten. Für Unternehmenskunden ist die Funktion standardmäßig aktiviert, die weltweite Verfügbarkeit soll bis März abgeschlossen sein.

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Python erreicht breite Nutzerschaft

Parallel startet die allgemeine Verfügbarkeit von Python in Excel. Diese Integration ermöglicht es Datenanalysten, Python-Code direkt in Excel-Zellen zu schreiben – ohne lokale Entwicklungsumgebungen oder zusätzliche Installationen. Die Berechnungen laufen in einer sicheren Cloud-Umgebung von Microsoft, was IT-Abteilungen entgegenkommt.

Für Datenwissenschaftler und Finanzmodellierer schließt sich damit eine wichtige Lücke. Beliebte Bibliotheken wie pandas für Datenanalyse oder Matplotlib für Visualisierungen lassen sich nun nahtlos in die vertraute Excel-Oberfläche integrieren. Die Grenze zwischen Tabellenkalkulation und professioneller Datenwissenschaft verschwimmt.

Mobile Produktivität durch Spracherkennung

Auch unterwegs wird Excel intelligenter. Eine neue „Voice Notes“-Funktion in der mobilen App wandelt gesprochene Notizen direkt in strukturierte Datentabellen um. Für Außendienstmitarbeiter oder Logistikexperten bedeutet das: Sie erfassen Beobachtungen per Spracheingabe, die KI organisiert die Informationen automatisch in Zeilen und Spalten.

Diese Entwicklung adressiert ein Kernproblem mobiler Datenerfassung: das mühsame Eintippen auf kleinen Bildschirmen. Microsoft reduziert so die Hürden für produktives Arbeiten abseits des Schreibtischs.

Marktdynamik: Abo-Preise steigen, Alternativen gefragt

Die Premium-Funktionen kommen zu einem wirtschaftlich sensiblen Zeitpunkt. Ab Juli 2026 plant Microsoft Preiserhöhungen für kommerzielle und behördliche Microsoft-365-Abonnements. Bereits in den Neujahrstagen registrierten Marktbeobachter deshalb steigendes Interesse an der eigenständigen Office-2024-Version.

Doch hier liegt das Dilemma: Die Einmalkauf-Variante enthält weder die neuen KI-Agenten noch die Python-Integration. Die funktionale Kluft zwischen Abonnement- und Standalone-Versionen vergrößert sich damit erheblich. Für kleine Unternehmen wird die Entscheidung zwischen Kostenkontrolle und modernster Funktionalität zunehmend schwieriger.

Zusätzlicher Druck entsteht durch das Auslaufen des Supports für Windows 10. Ab August 2026 erhalten Geräte mit dem alten Betriebssystem keine neuen Office-Funktionen mehr. IT-Administratoren rechnen mit einer Beschleunigung der Betriebssystem-Upgrades bereits im ersten Quartal.

Excel-Kompetenz im Wandel

Was bedeutet „Excel-Kenntnisse“ in dieser neuen Ära? Eine am 1. Januar gestartete Forschungsinitiative zu Excel-Nutzung untersucht genau diese Frage. Akademiker und Branchenverbände wollen verstehen, wie sich die Anforderungen an Mitarbeiter durch KI-Assistenten und Programmierintegration verändern.

Für Anwender heißt es jetzt: Updates im Auge behalten. Während die ersten Funktionen für Early Adopter verfügbar sind, wird das Ökosystem aus Drittanbieter-Agenten und Branchenplugins im ersten Quartal deutlich wachsen. Professionelle Nutzer sollten ihre Update-Kanäle prüfen, um keinen Zugang zu verpassen. Die Ära des rein manuellen Excel-Arbeitens neigt sich dem Ende zu.

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