Evernote-Preiserhöhungen treiben Nutzer in Sicherheitsfallen
22.01.2026 - 05:18:12Eine Welle von Preiserhöhungen bei Evernote löst einen Massenexodus aus. Doch der überstürzte Wechsel zu Alternativen gefährdet die sensiblen Daten der Nutzer. Experten warnen vor versteckten Risiken bei der Migration.
Seit der Übernahme durch Bending Spoons Anfang 2023 hat der Notizdienst die Preise aggressiv angehoben und kostenlose Funktionen gestrichen. Viele langjährige Nutzer suchen nun verzweifelt nach günstigeren Alternativen. Dieser überhastete Umzug wird jedoch zum Sicherheitsrisiko: Gigabytes an persönlichen und geschäftlichen Notizen wandern oft mit unsicheren Methoden in neue Apps.
Die versteckten Gefahren beim Datenumzug
Der Wechsel von einer komplexen Plattform wie Evernote ist voller Fallstricke. Eine der größten Gefahren sind inoffizielle Drittanbieter-Tools. Diese versprechen einen reibungslosen Transfer, sind aber oft nicht auf Sicherheit geprüft.
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- Sie können Malware enthalten oder Daten während des Prozesses unbemerkt abgreifen.
- Phishing-Angriffe nehmen zu: Betrüger erstellen gefälschte Migrations-Websites, um an die Login-Daten für alte und neue Dienste zu gelangen.
- Erfolgt die Übertragung unverschlüsselt, können sensible Informationen abgefangen werden.
Hinzu kommt die Gefahr von Datenverlusten. Werden die Daten nach dem Umzug nicht sicher vom alten Dienst gelöscht, bleiben sie ein potenzielles Leck.
Neue App, alte Sorglosigkeit? Die Sicherheit der Alternativen
Der Markt bietet viele Evernote-Alternativen wie Notion, Microsoft OneNote, Obsidian oder Joplin. Deren Sicherheitskonzepte unterscheiden sich jedoch gewaltig.
Während Joplin auf lokale Speicherung und standardmäßige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) setzt, speichern Dienste wie Notion Daten primär in der Cloud – oft ohne E2EE. Das bedeutet: Die Anbieter könnten theoretisch auf die Notizen zugreifen. Apps wie Obsidian geben dem Nutzer die volle Kontrolle, verlangen aber auch Eigenverantwortung bei Backups und Synchronisation.
Die Wahl sollte daher nicht nur von Preis und Features abhängen. Ein kritischer Blick auf die Datenschutzrichtlinien und Verschlüsselungsstandards des neuen Anbieters ist Pflicht, um nicht vom Regen in die Traufe zu geraten.
Der Preis der Bequemlichkeit: Ein Branchenphänomen
Die Entwicklung bei Evernote ist symptomatisch für die gesamte SaaS-Branche. Nach Jahren der Lockangebote folgt oft die aggressive Monetarisierung. Nutzer, die tiefe Abhängigkeiten entwickelt haben, werden von plötzlichen Preissprüngen überrascht.
In dieser Not neigen viele zu schnellen, bequemen Lösungen – und opfern dabei die Sicherheit. Diese Eile schafft ein ideales Umfeld für Cyberkriminelle. Branchenkenner betonen: Nur ein strukturierter Prozess mit sorgfältiger Anbieterauswahl und der Nutzung offizieller Export-Tools minimiert die Risiken.
Was betroffene Nutzer jetzt tun sollten
Da Bending Spoons seine Preisstrategie voraussichtlich nicht ändern wird, ist Besonnenheit gefragt. Nutzer sollten nicht überstürzt handeln, sondern Alternativen gründlich testen.
Für die Zukunft gilt: Bei der Auswahl von Cloud-Diensten von Anfang an auf Datenportabilität und hohe Sicherheitsstandards achten. Für die aktuelle Migration sind ausschließlich offizielle Export-Tools zu verwenden. Im neuen Dienst sollten sofort Sicherheitsmaßnahmen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert werden. Das Bewusstsein für die Risiken ist der beste Schutz vor dem Verlust wertvoller Daten.
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