Eurythmics-Comeback? Was wirklich dahinter steckt
15.02.2026 - 19:00:06Plötzlich reden wieder alle über die Eurythmics. Annie Lennox taucht bei großen Award-Shows auf, Dave Stewart kündigt neue Projekte an – und in den Feeds überschlagen sich die Gerüchte: Kommt da doch noch eine richtige Reunion, vielleicht sogar mit Terminen in Deutschland? Während offiziell noch nichts bestätigt ist, kocht die Hoffnung in der Fan-Community hoch.
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Gleichzeitig ist ein anderes Thema riesig: 80s- und Synthpop-Shows füllen in Europa ganze Arenen, von Depeche Mode bis Duran Duran – logisch, dass die Nachfrage nach einem Eurythmics-Comeback dadurch noch größer wird. Auf Reddit, TikTok und Insta wird jede noch so kleine Andeutung diskutiert: von kurzen Backstage-Clips bis zu Setlist-Wünschen, falls es wirklich wieder gemeinsame Auftritte geben sollte.
Wir schauen uns an, was gerade realistisch ist, welche Songs bei einer Rückkehr auf keinen Fall fehlen dürften – und warum die Band auch 2026 noch so viel Relevanz für deutsche Fans hat.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Offiziell sind Annie Lennox und Dave Stewart seit Jahren kein dauerhaft aktives Duo mehr, aber komplett Funkstille herrscht deshalb nicht. In den letzten Jahren gab es immer wieder kurze Comeback-Momente, vor allem bei großen Ehrungen: Bei der Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame trat das Duo noch einmal zusammen auf, dazu kamen Specials im britischen Fernsehen und ausgewählte Auftritte, bei denen Eurythmics-Songs im Mittelpunkt standen.
Seit Ende 2025 und Anfang 2026 verdichten sich nun die Zeichen, dass zumindest hinter den Kulissen mehr passiert, als man auf den ersten Blick sieht. In Interviews deutete Dave Stewart mehrfach an, dass er an hochwertigem Archivmaterial arbeitet – Remasters, alternative Versionen, teils unveröffentlichte Live-Mitschnitte aus den 80ern. Lennox selbst sprach in Gesprächen mit britischen Medien eher vorsichtig, aber immer wieder davon, wie sehr sie berührt ist, dass junge Fans die Songs über TikTok und Streaming neu entdecken.
Auch wenn aktuell keine komplett neue Studio-Platte angekündigt ist, deutet vieles darauf hin, dass 2026/2027 im Zeichen eines verstärkten Rückblicks stehen könnte: Jubiläen von Klassikern wie Sweet Dreams (Are Made of This) und Touch, mögliche Deluxe-Reissues auf Vinyl und digital, dazu limitierte Boxsets – genau der Stoff, aus dem Sammler-Träume gemacht sind. Brancheninsider spekulieren außerdem über eine kuratierte Best-of-Live-Veröffentlichung mit Material aus verschiedenen Epochen.
Für deutsche Fans sind zwei Dinge besonders spannend:
- Event-Auftritte in Europa: Festivals mit starkem 80s-Fokus oder einmalige Tribute-Shows sind realistische Anlaufpunkte für Eurythmics-Auftritte, auch wenn sie vielleicht nicht als komplette Tour verkauft werden.
- Exklusive Screenings oder Listening-Sessions: Gerade in Berlin, Hamburg oder Köln gibt es regelmäßig Spezialabende in Programmkinos und Clubs, bei denen wichtige Alben groß gefeiert werden. Mit neuen Remastern und Doku-Material wären solche Events prädestiniert für 2026.
Parallel dazu kursieren Gerüchte über eine neue, ausführliche Doku zu Annie Lennox und Dave Stewart, inklusive Fokus auf die politisch geprägten Texte der 80er und Lennox’ ikonische Gender-Inszenierungen. Für die jüngere Generation, die Eurythmics bisher eher aus Playlists kennt, wäre das ein perfekter Einstieg – und für ältere Fans ein emotionaler Rückblick.
Unterm Strich: Konkrete Tourdaten stehen zwar (noch) nicht fest, aber die Zeichen deuten klar darauf, dass das Eurythmics-Universum 2026 alles andere als ruhig bleibt. Wer aufmerksam bleibt, hat gute Chancen, früh von exklusiven Aktionen, Digital-Releases oder Sonderveranstaltungen in Deutschland mitzubekommen.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch ohne aktuelle Tour kann man recht gut abschätzen, wie ein Eurythmics-Abend 2026 aussehen könnte – die letzten gemeinsamen Auftritte und Dave Stewarts Eurythmics-Projektshows liefern deutliche Hinweise. Wer sich jüngere Setlists anschaut, erkennt schnell ein Muster: Die Band setzt fast immer auf eine Mischung aus Mega-Hits und ein paar Fan-Favoriten, die nie echte Singles waren, aber live für Gänsehaut sorgen.
Unverzichtbare Songs wären dabei:
- Sweet Dreams (Are Made of This) – der Signature-Song, fast immer Höhepunkt und oft Richtung Ende der Show platziert, gerne mit verlängertem Synth-Intro, bei dem die Crowd komplett ausrastet.
- Here Comes the Rain Again – live meist etwas rockiger und rhythmischer als die Studioversion, mit starkem Fokus auf Lennox’ Stimme.
- There Must Be an Angel (Playing with My Heart) – häufig ein Moment, in dem die ganze Halle mitsingt, besonders der Refrain.
- Who’s That Girl? – live gerne etwas dunkler, mit betontem Bass und Lichtdesign in kräftigen Rot- und Blautönen.
- Love Is a Stranger – ideal als früher Höhepunkt im Set, um die 80s-Energie direkt hochzufahren.
- Missionary Man – der dreckigste, rockigste Song im Repertoire, perfekt, um die Gitarren nach vorne zu fahren.
Dazu kommen oft Songs wie When Tomorrow Comes, Sisters Are Doin’ It for Themselves (gerne als riesiger Mitsingmoment) oder das melancholische Why aus Annie Lennox’ Solokarriere, das sie manchmal in Eurythmics-Kontexte einbettet. Stewart bringt bei Solo-Shows zudem gerne medleyartige Momente ein, in denen Snippets aus mehreren Songs ineinander übergehen – ein Trick, mit dem man mehr Klassiker unterbringt, ohne die Show endlos zu verlängern.
Vom Vibe her dürfte ein moderner Eurythmics-Abend ziemlich zeitlos wirken: fette, analoge Synth-Sounds, aber mit heutigen Live-Standards abgemischt, dazu ein Band-Setup, das oft aus Drums, Bass, Gitarre, mehreren Keyboards und Background-Vocals besteht. Natürlich steht die Stimme von Annie Lennox im absoluten Zentrum – und genau das macht den Unterschied. Selbst in jüngsten Aufnahmen ist sie stimmlich deutlich präsent; nicht mehr ganz so brachial wie Mitte der 80er, aber mit einer Reife und emotionalen Tiefe, die viele Fans noch stärker packt.
Auch das visuelle Konzept der Shows dürfte 2026 stark referenziell sein: Projektionen von ikonischen Musikvideos, grafische Anspielungen auf das androgyne Image Lennox’, Schwarz-Weiß-Szenen, politische Statements – Eurythmics waren nie nur Pop, sondern immer auch Kommentar zu ihrer Zeit. Das bietet viel Raum für eine aktualisierte Interpretation: Themen wie Identität, Überwachung, soziale Spannungen und Klimakrise lassen sich problemlos mit Lyrics wie aus Sweet Dreams oder Here Comes the Rain Again verknüpfen.
Spannend für deutsche Fans wäre außerdem eine mögliche Anpassung der Setlist an europäische Vorlieben. In Deutschland funktionierten Stücke wie When Tomorrow Comes im Radio oft besser als in den USA. Ein denkbarer Setlist-Ausschnitt für eine hypothetische Deutschland-Show könnte so wirken:
- Intro / Sweet Dreams (Are Made of This)
- Love Is a Stranger
- Who’s That Girl?
- When Tomorrow Comes
- Here Comes the Rain Again
- It’s Alright (Baby’s Coming Back)
- There Must Be an Angel (Playing with My Heart)
- Missionary Man
- Sisters Are Doin’ It for Themselves
- Why (Annie Lennox solo)
- Encore: Sweet Dreams (Reprise) / Medley-Element
Selbst wenn es am Ende @ ad-hoc-news.de
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