KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 15.10.2025 - 17.00 Uhr

15.10.2025 - 17:05:01

Eurozone: Industrieproduktion sinkt moderater als erwartetLUXEMBURG - Die Industrieproduktion der Eurozone ist im August weniger als erwartet gesunken.

Eurozone: Industrieproduktion sinkt moderater als erwartet

LUXEMBURG - Die Industrieproduktion der Eurozone ist im August weniger als erwartet gesunken. Im Vergleich zum Vormonat ging sie um 1,2 Prozent zurück, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang um 1,6 Prozent erwartet. Im Juli war die Produktion noch um revidierte 0,5 Prozent gestiegen, nachdem zunächst ein Anstieg um 0,3 Prozent ermittelt worden war.

Fed-Chef Powell signalisiert mit Hinweis auf Arbeitsmarkt weitere Zinssenkung

PHILADELPHIA - Der Präsident der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, hat auf Risiken für den Arbeitsmarkt verwiesen und damit Hinweise auf eine weitere Zinssenkung in den USA geliefert. Im August hätten sich die Lohnzuwächse "stark verlangsamt", was wahrscheinlich teilweise mit einem geringeren Anstieg der Beschäftigung zu erklären sei, sagte Powell am Dienstagabend laut Redetext in Philidelphia. "In diesem weniger dynamischen und etwas schwächeren Arbeitsmarkt scheinen die Abwärtsrisiken für die Beschäftigung gestiegen zu sein", beschrieb der Notenbankchef die Lage.

Ukrainer in Deutschland fassen langsam besser auf dem Arbeitsmarkt Fuß

NÜRNBERG - Die nach Deutschland geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer fassen auf dem hiesigen Arbeitsmarkt langsam etwas besser Fuß. Der Anteil ukrainischer Beschäftigter habe sich binnen zwei Jahren bis Ende 2024 verdreifacht - auf 0,6 Prozent, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg unter Berufung auf seine Stellenerhebung bei fast 16.000 Betrieben mit.

ROUNDUP: Sparpaket für stabile Kassenbeiträge 2026

BERLIN - Die Krankenkassenbeiträge für Millionen Versicherte sollen nach Plänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im nächsten Jahr insgesamt stabil bleiben können. Das Kabinett brachte dazu ein Sparpaket von zwei Milliarden Euro auf den Weg, das den Druck für neue Beitragserhöhungen auflösen soll. Es sieht Ausgabenbremsen vor allem bei den Kliniken vor. Von der Opposition, Patientenvertretern und aus den Reihen der Länder kam Kritik.

Kabinett billigt Sparpaket für stabile Kassenbeiträge

BERLIN - Die Krankenkassenbeiträge für Millionen Versicherte sollen nach Plänen von Gesundheitsministerin Nina Warken im nächsten Jahr insgesamt stabil bleiben können. Das Bundeskabinett brachte dazu ein Sparpaket von zwei Milliarden Euro auf den Weg, das den Druck für Beitragserhöhungen auflösen soll. Es soll eine erwartete Finanzlücke für 2026 schließen und sieht dafür Ausgabenbremsen vor allem bei den Vergütungen für die Kliniken vor.

Kabinett beschließt Aktivrente

BERLIN - Beschäftigte im Rentenalter sollen künftig mit einem steuerfreien Zuverdienst bis zu 2.000 Euro im Monat weiterarbeiten können. Dafür beschloss das Bundeskabinett in Berlin die Aktivrente. Geplanter Startpunkt ist der 1. Januar 2026. Das Gesetz kommt nun ins parlamentarische Verfahren.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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