ROUNDUPAktien, Europa

Europa Schluss: Gewinne dank vager Ölmarkthoffnung

16.03.2026 - 18:38:26 | dpa.de

Europas Börsen haben den Handel am Montag nach schwankendem Verlauf im Plus beendet.

Im amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran gab es zwar keine Entspannung. Ein Fünkchen Hoffnung brachte aber die Nachricht, dass vereinzelt wieder Schiffe die für den Öl- und Gastransport wichtige Straße von Hormus passieren. In der Folge sanken die zuletzt maßgeblichen Ölpreise zumindest ein wenig.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 beendete den ersten Handelstag der nun dritten Iran-Kriegswoche 0,39 Prozent höher bei 5.739,01 Punkten. Nach einer Schwäche in den Morgenstunden drehte der Leitindex der Eurozone gegen Mittag ins Plus und ging dann in der oberen Hälfte seiner Tagesspanne aus dem Handel. Damit endete eine Serie von zuletzt drei Verlusttagen. Allerdings fiel die Erholung in Europa weniger deutlich aus als im US-Handel.

Außerhalb der Eurozone ging es für den Schweizer SMI CH0009980894 um 0,33 Prozent auf 12.882,20 Punkte nach oben. Der britische FTSE 100 GB0001383545 kam mit 10.317,69 Punkten auf ein Plus von 0,55 Prozent.

Zu Beginn der dritten Kriegswoche im Nahen Osten bleibt der Iran Zielscheibe massiver Angriffe von Israel und den USA, ohne dass auf diplomatischer Ebene sichtbar Bewegung in den Konflikt kommt. Laut dem JPMorgan-Analysten Otar Dgebuadze wird aber nun darüber spekuliert, ob der Iran chinesischen und indischen Öl- und Gastankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus erlauben könnte.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 EU0009658202 übernahm der Immobiliensektor letztlich die Spitzenposition, weil die zuvor führenden Ölwerte wegen der Ölmarkt-Spekulationen etwas an Zug verloren. Ihr Branchenindex Stoxx Europe 600 Oil & Gas ging aber immer noch mit einem deutlichen Plus von 1,2 Prozent aus dem Handel. Das Branchen-Barometer hatte seine Rekordjagd am Montag fortgesetzt.

Weiter auf den Verkaufslisten standen die export- und konjunktursensiblen Autowerte, deren Index EU0009658681 um 1,2 Prozent auf den tiefsten Stand seit November 2020 abrutschte. Besonders deutsche Branchenwerte litten, denn neben dem Zahlungsabwickler Adyen NL0012969182 waren Volkswagen DE0007664039, Mercedes-Benz DE0007100000 und BMW DE0005190003 die größten Verlierer im EuroStoxx.

Unterdessen legte das italienische Institut Unicredit IT0005239360 ein offizielles Übernahmeangebot für die Commerzbank DE000CBK1001 vor - mit dem Ziel, die eigene Beteiligung an dem Frankfurter Geldhaus auf mehr als 30 Prozent zu erhöhen. Nach zunächst schwächerem Start am Morgen schafften es die Titel der Italiener mit einem halben Prozent ins Plus, während jene des deutschen Instituts an der Frankfurter Börse um 8,6 Prozent anzogen.

Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

 <b>Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Aktien-Empfehlungen - Dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
boerse | 68695688 |