Europa Schluss: Kurse drehen kräftig ins Plus
02.02.2026 - 18:44:13Im Einklang mit den freundlichen US-Börsen fielen die Kursaufschläge am Ende sogar deutlicher aus als zuletzt in New York. Auf beiden Seiten des Atlantiks gaben Stimmungsdaten aus der Industrie positive Impulse.
Zum Handelsschluss notierte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 1,00 Prozent höher bei 6.007,51 Punkten. Außerhalb der Währungszone rückte der Züricher SMI CH0009980894 um 1,67 Prozent auf 13.409,11 Punkte vor. Für den britischen FTSE 100 GB0001383545 ging es um 1,15 Prozent auf 10.341,56 Punkte nach oben.
In Deutschland, Frankreich und auch in der Eurozone hat sich die Stimmung in der Industrie im Januar etwas verbessert, wie die jeweiligen Einkaufsmanagerindizes zeigten. In Großbritannien stieg sie auf den höchsten Stand seit fast eineinhalb Jahren.
Am meisten gefragt im marktbreiten Stoxx Europe 600 EU0009658202 waren Reise- und Freizeit- CH0019112744 sowie Bankentitel EU0009658806. Die Anleger setzten außerdem auf konsumnahe Aktien und Sektoren, die tendenziell stabilere Erträge erwirtschaften als zyklische Titel aus der Technologie- oder Rohstoffbranche. So fanden sich die Aktien von Lebensmittel- und Getränkeproduzenten EU0009658749 sowie Telekomanbietern EU0009658947 überwiegend auf der Gewinnerseite.
Der Rohstoffsektor EU0009658624 drehte zwar ins Plus, blieb aber etwas hinter dem freundlichen Gesamtmarkt zurück. In London drückten die Verluste an den Metallbörsen auf die Papiere der zahlreichen Bergwerkskonzerne. Im FTSE 100 lagen mit Endeavour Mining GB00BL6K5J42 und Fresnillo GB00B2QPKJ12zwei Bergbautitel weit hinten.
Die einzigen negativen Branchen waren letztlich aber die zinssensiblen Immobilienwerte CH0043274395 und die als defensiv geltenden Versorger EU0009658962, wobei sich die Verluste in Grenzen hielten. Vergleichsweise schwach waren auch die Aktien von Öl- und Gasunternehmen EU0009658780. Die Aussicht auf Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran belastete die Ölpreise deutlich.

