Europäisches Arbeitsrecht: Neues Standardwerk für die digitale Arbeitswelt
28.12.2025 - 01:47:12Die 7. Auflage des Standardwerks „Europäisches Arbeitsrecht“ erscheint pünktlich zum Jahreswechsel. Das aktualisierte Handbuch reagiert auf tiefgreifende EU-Reformen und einen Generationenwechsel im Autorenteam.
Neues Autorenteam übernimmt die Federführung
Ein bedeutender Wechsel steht an: Nach den prägenden Ausgaben von Maximilian Fuchs und Franz Marhold übernehmen nun Claudia Schubert, Elisabeth Brameshuber und der bewährte Michael Friedrich die Autorenschaft. Diese Neuaufstellung verbindet frischen akademischen Blick mit praktischer Expertise. Brameshuber, Professorin an der Universität Wien, bringt ihre Schwerpunkte Kollektivrecht und soziale Rechte ein. Gemeinsam mit der Zivil- und Arbeitsrechtsexpertin Schubert sowie dem Praktiker Friedrich entsteht so eine moderne, vielschichtige Kommentierung.
Schwerpunkt auf Plattformarbeit und Entgelttransparenz
Die Neuauflage kommt zur rechten Zeit. Sie setzt klare Schwerpunkte auf jene EU-Richtlinien, die derzeit nationale Gerichte und Unternehmen beschäftigen. Im Zentrum steht die Analyse der EU-Plattformarbeitsrichtlinie. Sie soll den Status von Gig-Economy-Beschäftigten klären – eine brisante Frage für deutsche und österreichische Arbeitsmärkte.
Ebenfalls ausführlich behandelt wird die EU-Entgelttransparenzrichtlinie. Mit ihren Umsetzungsfristen stehen Unternehmen vor neuen Pflichten zur Gehaltoffenlegung. Das Handbuch liefert hier eine der ersten umfassenden Kommentierungen. Erweitert wurden zudem die Abschnitte zur Mindestlohnrichtlinie und zum Hinweisgeberschutz.
Passend zum Thema Hinweisgeberschutz: Viele Unternehmen unterschätzen die DSGVO-Anforderungen bei internen Meldestellen – das kann teuer werden. Ein kostenloser Praxisleitfaden erklärt Schritt für Schritt, wie Sie das Hinweisgeberschutzgesetz rechtskonform umsetzen, interne und externe Meldekanäle datenschutzgerecht gestalten und typische Fehler vermeiden. Enthalten: 14 häufige Fragen, Checklisten und konkrete Handlungsempfehlungen. Jetzt kostenlosen HinSchG-Leitfaden herunterladen
Brückenschlag zwischen Luxemburg und nationalen Gerichten
Die Stärke des Werks bleibt sein „Casebook“-Ansatz. Er hilft Juristen, konkrete Probleme zu lösen, indem er nationale Vorschriften auf ihre europäischen Wurzeln zurückführt. Die aktuelle Edition vertieft diese Perspektive. Sie beleuchtet das Wechselspiel zwischen dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) und der Rechtsprechung in Deutschland und Österreich.
Besonders aktualisiert wurden die Kapitel zu Antidiskriminierungsrecht, Arbeitszeit und Urlaubsansprüchen. In einer Zeit mit immer mehr grenzüberschreitender Arbeit und internationalen Konzernstrukturen ist dieser supranationale Blickwinkel unverzichtbar geworden.
Praktischer Nutzen für Rechtsanwender
Das rund 860 Seiten starke Werk ist ab sofort bei Fachhändlern wie Manz und Beck-Shop erhältlich. Es richtet sich an Anwälte, Richter, Personalverantwortliche und Studierende. Die Veröffentlichung in der 52. Kalenderwoche 2025 gibt der Branche ein aktuelles Nachschlagewerk für das Jahr 2026 an die Hand – ein entscheidender Vorteil angesichts der anstehenden Rechtsänderungen.
Die Interpretationen des neuen Autorenteams dürften in den kommenden Jahren richtungsweisend sein, wenn die Mitgliedstaaten die neuen EU-Vorgaben umsetzen. Die nächsten großen Themen zeichnen sich bereits ab: Die Regulierung von Künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz wird wohl den Fokus künftiger Auflagen prägen.
PS: Sie bereiten sich auf die Umsetzung der neuen EU-Vorgaben vor? Holen Sie sich den kostenlosen Praxisleitfaden zum Hinweisgeberschutzgesetz mit klaren Checklisten und Handlungsanweisungen für Unternehmen und Datenschutzverantwortliche. So setzen Sie Meldekanäle DSGVO-konform um und vermeiden teure Fehler bei der Umsetzung. Praxisleitfaden Hinweisgeberschutzgesetz jetzt gratis downloaden


