Euroapi Aktie: Sanierungskurs belastet
09.03.2026 - 08:28:17 | boerse-global.deEuroapi blickt auf ein verlustreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und stellt Anleger auf eine Fortsetzung der Durststrecke ein. Ein deutlich ausgeweiteter Nettoverlust und die Prognose sinkender Umsätze für 2026 unterstreichen die Herausforderungen der laufenden Transformation. Kann die geplante Portfoliorationalisierung das Unternehmen nachhaltig stabilisieren?
Verlust weitet sich deutlich aus
Im vergangenen Geschäftsjahr verzeichnete Euroapi einen Umsatzrückgang um 7 Prozent auf 848,2 Millionen Euro. Gleichzeitig weitete sich der Nettoverlust massiv auf 211,2 Millionen Euro aus, nachdem im Vorjahr ein Minus von 130,6 Millionen Euro zu Buche stand. Maßgeblich verantwortlich für dieses Ergebnis waren Wertminderungen in Höhe von 77,8 Millionen Euro, die primär aus der Einstellung des Vitamin-B12-Projekts resultierten.
Ein positiver Aspekt zeigt sich in der Cash-Position: Dank eines verbesserten Working Capitals stieg der operative Cashflow auf 128,5 Millionen Euro. Dies hob die Netto-Cash-Position zum Jahresende auf 68,2 Millionen Euro an, gegenüber 24,6 Millionen Euro im Vorjahr.
Umsatzrückgang für 2026 erwartet
Für das laufende Jahr rechnet das Management mit einer Fortsetzung des Abwärtstrends. Der Umsatz soll auf vergleichbarer Basis um etwa 10 Prozent sinken. Euroapi begründet dies mit der aktiven Straffung des Produktportfolios, die allein einen negativen Effekt von 55 bis 60 Millionen Euro haben wird, sowie einer geringeren Nachfrage des Großkunden Sanofi.
Die Kern-EBITDA-Marge soll 2026 mit rund 7,8 Prozent in etwa auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Allerdings räumte das Unternehmen ein, dass die ursprünglichen Ziele des Transformationsplans "FOCUS-27" voraussichtlich nicht im vorgesehenen Zeitrahmen erreicht werden können.
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Strategische Stabilität durch Großaktionäre
Trotz der operativen Rückschläge setzen die Hauptaktionäre Sanofi und Bpifrance auf Kontinuität während der Neuausrichtung. Beide Partner haben ihre Lock-up-Vereinbarung bis zum 18. Dezember 2026 verlängert. Damit bleibt die Aktionärsstruktur in der kritischen Phase der Portfolioreinigung stabil.
Für die Jahre 2026 und 2027 plant Euroapi mit Restrukturierungskosten in Höhe von insgesamt etwa 100 Millionen Euro. Diese Investitionen in den Konzernumbau sollen die Grundlage für eine langfristige Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bilden, belasten jedoch kurzfristig weiterhin die Bilanz.
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