EU-Projekt, BEETHOVEN

EU-Projekt BEETHOVEN erforscht Ernährung für die Psyche

17.01.2026 - 08:09:12

Ein neues EU-Forschungsprojekt untersucht ab sofort den direkten Einfluss von Ernährung und Darmgesundheit auf die mentale Stabilität. Die Universität für Weiterbildung Krems koordiniert das Vorhaben namens BEETHOVEN. Es markiert einen klaren Trendwechsel: weg von reiner Krisenintervention, hin zu präventiver, alltagstauglicher Selbstfürsorge.

Wissenschaftlich ist klar: Was wir essen, beeinflusst unsere Stimmung. Stark verarbeitete Lebensmittel korrelieren mit einem höheren Risiko für Depressionen und Ängste. Eine vollwertige Kost mit viel Gemüse, Obst und Fisch kann das psychische Befinden dagegen oft schnell verbessern. Schlüssel ist die Darm-Hirn-Achse – ein komplexes Kommunikationsnetzwerk zwischen Verdauungstrakt und Gehirn.

  • Die Billionen Mikroorganismen in unserem Darm, das Mikrobiom, steuern diese Kommunikation mit.
  • Eine vielfältige Darmflora, gefördert durch Ballaststoffe und fermentierte Lebensmittel, wirkt sich positiv auf die Psyche aus.

Das Projekt BEETHOVEN will diese Zusammenhänge nun entschlüsseln und erstmals evidenzbasierte Ernährungsrichtlinien für die mentale Gesundheit entwickeln.

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Bewegung als natürliches Antidepressivum

Neben der Ernährung etabliert sich körperliche Aktivität als eine der wirksamsten Strategien für das psychische Wohlbefinden. Regelmäßiger Sport wirkt wie ein natürliches Antidepressivum:

  • Er regt die Produktion von Botenstoffen wie Serotonin an, die bei Depressionen oft vermindert sind.
  • Gleichzeitig baut Bewegung Stresshormone wie Cortisol effektiv ab.

Eine große Übersichtsstudie mit über 128.000 Teilnehmern kam zu einem eindeutigen Ergebnis: Körperliche Betätigung ist für jeden psychisch vorteilhaft, ob mit oder ohne Vorerkrankung. Experten empfehlen wöchentlich 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive Aktivität.

Achtsamkeit senkt den Stresspegel

Die dritte Säule der ganzheitlichen Mental Health ist die Praxis der Achtsamkeit. Studien zeigen, dass sie das Stresshormon Cortisol senkt und die emotionale Regulation verbessert. Dabei muss es nicht um stundenlanges Meditieren gehen.

Schon kleine Übungen im Alltag wirken:
* Bewusstes Atmen
* Achtsames Essen
* Kurze, bewusste Spaziergänge in der Natur

Forscher fanden heraus: Menschen sind glücklicher, wenn sie ganz bei ihrer aktuellen Tätigkeit sind. Achtsamkeit schärft diese Fähigkeit und stärkt so die psychische Widerstandskraft.

Paradigmenwechsel nach der Pandemie

Der Fokus auf präventive Alltagsstrategien ist auch eine Reaktion auf die anhaltenden psychischen Folgen der COVID-19-Pandemie. Besonders bei Jugendlichen halten Angststörungen und Depressionen ein besorgniserregendes Niveau.

Eine aktuelle Krankenkassen-Analyse aus Baden-Württemberg zeigt das Ausmaß: Bei 15- bis 17-jährigen Mädchen stieg die Zahl der Behandlungen wegen Angststörungen seit 2019 um 55 Prozent. Klassische Therapieansätze allein reichen hier oft nicht mehr aus. Projekte wie BEETHOVEN sollen Menschen befähigen, durch Lebensstilentscheidungen aktiv ihre psychische Gesundheit zu stärgen – bevor aus Belastungen ernste Krisen werden.

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