Ethereum, Radikale

Ethereum: Radikale Skalierung geplant

21.02.2026 - 17:24:46 | boerse-global.de

Die Ethereum Foundation plant für 2026 eine Verdopplung der Netzwerkkapazität, vereinfachte Nutzerkonten und Sicherheitsvorkehrungen gegen Quantencomputer.

Die Ethereum Foundation hat ihre Entwicklungsziele für 2026 vorgelegt – und die sind ambitioniert. Im Fokus: eine drastische Ausweitung der Netzwerkkapazität, einfachere Nutzererfahrung und langfristige Absicherung gegen neue Bedrohungen. Nach zwei erfolgreichen Netzwerk-Upgrades im vergangenen Jahr soll das Protokoll nun in drei zentralen Bereichen weiterentwickelt werden.

Gas-Limit soll sich verdoppeln

Das wohl markanteste Ziel: Die Ethereum Foundation will das Gas-Limit auf über 100 Millionen anheben. Diese Obergrenze bestimmt, wie viel Rechenarbeit pro Block möglich ist – und damit die Kapazität des Netzwerks. Zum Vergleich: Erst 2025 wurde das Limit von 30 Millionen auf 60 Millionen verdoppelt, die erste größere Anpassung seit 2021.

Begleitet wird diese Skalierungsoffensive von weiteren Optimierungen bei den Blob-Parametern. Diese sollen Layer-2-Rollup-Lösungen günstigere Datenverfügbarkeit bieten. Parallel dazu arbeitet das Team an einem zkEVM-basierten Attester-Client, der die Hardwareanforderungen für einzelne Nodes reduzieren soll – ein wichtiger Schritt, um die Dezentralisierung trotz steigender Belastung zu wahren.

Account Abstraction und Cross-Chain-Fokus

Auf der Nutzerseite steht die native Account Abstraction im Mittelpunkt. Das Konzept soll Smart-Contract-Wallets leistungsfähiger und zugänglicher machen – ein potenzieller Türöffner für Neueinsteiger, die bislang an der Komplexität des Systems scheiterten.

Ebenso wichtig: die Interoperabilität zwischen verschiedenen Layer-2-Netzwerken. Die Foundation will die Fragmentierung im Ethereum-Ökosystem reduzieren und Transaktionszeiten verkürzen. Das Ziel ist ein nahtloser Austausch zwischen den verschiedenen Skalierungslösungen.

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Vorbereitung auf Quantencomputer

Ein neuer Schwerpunkt trägt den Namen "Harden the L1" und widmet sich der langfristigen Sicherheit. Kernstück ist die Vorbereitung auf Post-Quanten-Kryptographie – also Verschlüsselungsverfahren, die auch gegen künftige Quantencomputer standhalten sollen.

Zusätzlich treibt das Team Maßnahmen gegen Zensur und weitere Schutzfunktionen auf Execution-Layer-Ebene voran. Die Umsetzung ist über zwei große Netzwerk-Upgrades geplant: "Glamsterdam" in der ersten Jahreshälfte 2026, gefolgt von "Hegotá" in der zweiten Jahreshälfte.

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