Ethereum, Gründer

Ethereum: Gründer verkauft Millionen

23.02.2026 - 07:34:08 | boerse-global.de

Umfangreiche Verkäufe von Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin belasten die Marktstimmung, während der Kurs unter 1.900 US-Dollar fällt und massive Zwangsliquidationen auslöst.

Ethereum-Anleger brauchen derzeit starke Nerven. Während der Kurs der zweitgrößten Kryptowährung weiter abrutscht, sorgen Transaktionen aus dem direkten Umfeld von Mitgründer Vitalik Buterin für zusätzliche Verunsicherung. On-Chain-Daten belegen umfangreiche Verkäufe mitten in einer ohnehin fragilen Marktphase, was Fragen zur kurzfristigen Stabilität des Assets aufwirft.

Die Transaktionen im Detail

Wallets, die Buterin zugeordnet werden, haben im Februar bereits ETH im Wert von über 15,5 Millionen US-Dollar abgestoßen. Allein in den letzten 48 Stunden wurden mehrere Pakete im Wert von jeweils über 3 Millionen US-Dollar verkauft. Ein weiterer Transfer vom 22. Februar umfasste gut 428 Ether.

Auffällig ist die Nutzung des CoW-Protokolls für diese Transaktionen. Dieser dezentrale Handelsplatz-Aggregator wird häufig von Großanlegern verwendet, um sogenannte "Slippage" zu vermeiden und den direkten Einfluss massiver Verkaufsorders auf den Börsenkurs zu minimieren. Dennoch bleiben solche Bewegungen von Schlüsselfiguren des Netzwerks nicht unbemerkt und belasten die Marktstimmung.

Widersprüchliche Signale beim Staking

Die Verkäufe treffen auf ein komplexes Marktumfeld. Einerseits ist die Nachfrage nach neuen Staking-Einlagen seit dem Hoch im Januar um fast 50 Prozent eingebrochen. Das deutet darauf hin, dass weniger Ether von Validatoren weggesperrt werden, was das liquide Angebot auf dem offenen Markt tendenziell erhöht.

Andererseits zeigen Langzeit-Halter weiterhin Überzeugung: Die Gesamtquote der gestakten Ether erreichte Mitte Februar mit über 30,5 Prozent einen neuen Rekordwert. Es zeigt sich hier eine klare Divergenz zwischen dem kurzfristigen Verkaufsdruck und dem langfristigen Vertrauen in das Netzwerk-Protokoll.

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Massive Liquidationen belasten

Die aktuelle Marktlage wird durch technische Faktoren verschärft. Der Kurs rutschte zuletzt deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 1.900 US-Dollar und notiert aktuell bei rund 1.865 US-Dollar. Dieser Rückgang löste eine Kaskade an Zwangsliquidationen aus: Binnen 24 Stunden wurden gehebelte Long-Positionen im Wert von 112 Millionen US-Dollar glattgestellt.

Mit einem Kursminus von knapp 38 Prozent seit Jahresbeginn und einem "Fear & Greed Index", der auf extreme Angst hindeutet, fehlt dem Markt momentan das Momentum für eine Trendwende. Solange prominente Akteure Bestände abbauen und die Derivate-Märkte unter Druck stehen, dominiert die Abwärtsseite das Geschehen.

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