Ernährung, Entzündungen

Ernährung kann chronische Entzündungen stoppen

21.01.2026 - 06:35:12

Eine bewusste Lebensmittelwahl mit Omega-3-Fetten, Pflanzenstoffen und Vollkorn kann chronische Entzündungen regulieren und Krankheitsrisiken senken.

Chronische Entzündungen heizen viele Volkskrankheiten an. Die richtige Ernährung kann sie bremsen. Experten sehen in der täglichen Nahrung einen entscheidenden Schlüssel, um stille Entzündungsprozesse zu regulieren und Krankheiten vorzubeugen.

Diese stillen Entzündungen sind oft unsichtbar, schwelen aber über Jahre. Anders als akute Abwehrreaktionen schädigen sie den Körper langfristig. Sie gelten als Mitverursacher von Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmten Krebsarten.

Ein moderner Lebensstil mit Fertigprodukten und Stress fördert diese Prozesse. Die gute Nachricht: Eine bewusste Lebensmittelwahl wirkt effektiv dagegen.

Fette: Freund oder Feuer?

Ein zentraler Hebel ist die Wahl der richtigen Fette. Omega-3-Fettsäuren aus fettem Fisch wie Lachs oder Makrele wirken stark entzündungshemmend. Der Körper wandelt sie in schützende Botenstoffe um.

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Auch pflanzliche Quellen wie Lein- und Walnussöl liefern diese wertvollen Fette. Im Gegensatz dazu sollten Omega-6-Fettsäuren aus Sonnenblumenöl oder Fertiggerichten im Verhältnis nicht überwiegen.

Besonders kritisch sind Trans-Fette aus industriell gehärteten Fetten. Sie stecken in Backwaren, Chips und Frittiertem und gelten als entzündungsfördernd. Natives Olivenöl dagegen ist mit seinen antioxidativen Pflanzenstoffen ein fester Bestandteil der entzündungshemmenden Küche.

Die Farbenpracht der Pflanzen

Obst und Gemüse sind wahre Kraftpakete. Ihre Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe neutralisieren freie Radikale – aggressive Sauerstoffverbindungen, die bei Entzündungen entstehen.

  • Beeren enthalten entzündungshemmende Anthocyane.
  • Grünes Blattgemüse wie Grünkohl unterstützt mit Chlorophyll die Entgiftung.
  • Kurkuma (Curcumin) und Ingwer sind für ihre starke Wirkung bekannt.
  • Zwiebeln und Knoblauch wirken mit ihren Schwefelverbindungen antibakteriell.

Die heimlichen Brandbeschleuniger

Zucker und einfache Kohlenhydrate aus Weißmehl, Süßigkeiten und Limonaden können Entzündungen befeuern. Sie lassen den Blutzucker schnell ansteigen und fördern die Einlagerung von Bauchfett. Dieses Fettgewebe produziert selbst entzündungsfördernde Botenstoffe.

Eine aktuelle Studie im Auftrag von Doctolib zeigt: Der Verzicht auf Zucker steht 2026 ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze der Deutschen. Ein Zeichen für das wachsende Problembewusstsein.

Experten raten zu Vollkornprodukten. Deren Ballaststoffe nähren gesunde Darmbakterien, die wiederum entzündungshemmende Stoffe produzieren können.

Was die Wissenschaft sagt

Die Evidenz für den Nutzen einer antientzündlichen Ernährung wächst. Große Studien zur mediterranen Diät – reich an Olivenöl, Nüssen, Obst und Gemüse – belegen eine Risikosenkung für Herz-Kreislauf-Ereignisse.

Die Forschung wird immer präziser. Eine interdisziplinäre Gruppe in Jena untersucht etwa, wie sich Wirkstoffe aus Weihrauchharz mit Nährstoffen wie Selen kombinieren lassen, um ihre entzündungshemmende Kraft zu verstärken.

Die Zukunft könnte der personalisierten Ernährung gehören. Denn die Reaktion auf Lebensmittel ist individuell verschieden. Klar ist heute schon: Eine frische, pflanzenbetonte Kost ist ein fundamentaler Baustein für ein gesundes Leben und den besten Schutz, um gar nicht erst krank zu werden.

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