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Eric Clapton 2026: Kommt die letzte große Tour?

12.02.2026 - 19:54:33

Eric Clapton sorgt 2026 wieder für Gesprächsstoff. Wie stehen die Chancen auf neue Deutschland?Konzerte – und was erwartet dich live?

In den Feeds der Classic-Rock-Fans brennt es gerade: Überall taucht wieder der Name Eric Clapton auf – angebliche neue Tourdaten, Diskussionen über Setlists und die Frage, ob der Gitarren-Gott 2026 nochmal groß in Europa aufschlägt. Für viele ist klar: Wenn Clapton noch einmal nach Deutschland kommt, darf man das nicht verpassen. Auf der offiziellen Seite sind bereits frische Show-Termine zu sehen – ein klares Signal, dass der 79-Jährige live noch lange nicht aufgegeben hat.

Aktuelle Eric-Clapton-Tourdaten & Tickets checken

Gleichzeitig brodelt in Fan-Foren die Gerüchteküche: Gibt es ein neues Album? Wird Clapton erneut mit Special Guests touren? Und spielt er seine Deutschland-Shows eher als nostalgische Best-of-Nacht oder wagt er ein paar mutige Überraschungen im Set? Wir schauen uns an, was gerade wirklich passiert, was du von den aktuellen Shows erwarten kannst – und wie realistisch neue Termine in Deutschland sind.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Auch wenn Eric Clapton seit Jahren darüber spricht, weniger zu touren, zeigt ein Blick auf die jüngsten Ankündigungen: Der Mann kann einfach nicht komplett von der Bühne lassen. Auf der offiziellen Tour-Seite wurden für 2025 und 2026 mehrere Daten in Europa und Nordamerika bestätigt. Darunter befinden sich zwar (Stand jetzt) nur vereinzelte Arena- und Festival-Shows, aber die Route legt nahe, dass zusätzliche Termine – auch in Deutschland – jederzeit nachrutschen könnten.

In den letzten Tourzyklen hat Clapton seine Auftritte stark gebündelt: kurze Blöcke mit wenigen, sehr gezielt ausgewählten Städten, dafür aber in großen Arenen wie der Londoner Royal Albert Hall oder Stadien in Italien und Spanien. Genau dieses Muster lässt viele deutsche Fans hoffen. Wenn London, Paris und Mailand dabei sind, liegt eine Show in Berlin, Köln, Hamburg oder München jedes Mal gefährlich nahe. Vor allem, weil das deutsche Publikum bei Clapton historisch gesehen extrem loyal ist: Seine Konzerte hierzulande waren in den vergangenen Jahren fast durchgehend ausverkauft oder sehr gut gefüllt, trotz hoher Ticketpreise.

In Interviews der letzten Monate, die vor allem in britischen Musikmagazinen zitiert wurden, klang Clapton einerseits müde vom ständigen Unterwegssein, andererseits aber erstaunlich motiviert, weiterhin live zu spielen – solange es seine Gesundheit zulässt. Er sprach darüber, dass der körperliche Aufwand einer Welttour enorm sei, er sich aber auf einzelne, besondere Konzertreihen freue. Genau das könnte Europa 2026 bedeuten: ein kurzer, aber intensiver Run mit wenigen Stopps, bei dem jede Stadt bewusst gewählt wird.

Für deutsche Fans hat das mehrere Konsequenzen. Erstens: Wer Clapton noch nie live gesehen hat, sollte mit wachsamem Blick auf die Tour-Seite und Ticketanbieter schauen. Wenn neue Daten auftauchen, wird es schnell gehen. Zweitens: Die Preise sind in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Schon vor der Pandemie lagen Sitzplätze in guten Kategorien deutlich dreistellig, und die aktuelle Welle an „Premium-Seating“ und Dynamic Pricing macht das nicht billiger. Wer vorne sitzen will, muss planen oder Kompromisse machen und auf die günstigeren Ränge ausweichen.

Drittens passiert im Hintergrund auch musikalisch etwas: Clapton hat in den vergangenen Jahren vermehrt alte Live-Aufnahmen, Deluxe-Versionen und Jubiläums-Editionen veröffentlicht. Das nährt Spekulationen, dass weitere Archiv-Schätze kommen – vielleicht begleitend zu einer Tour, die bestimmte Epochen seiner Karriere besonders betont. Für Deutschland könnte das heißen, dass die Shows nicht nur ein Standard-Best-of liefern, sondern tiefer in Blues- und Unplugged-Phasen eintauchen, die hier extrem beliebt sind.

Zusammengefasst: Es gibt zwar (noch) keinen offiziell kommunizierten, riesigen Deutschland-Block für 2026, aber alle Zeichen sprechen dafür, dass Europa wieder ein Schwerpunkt wird. Und erfahrungsgemäß lässt Clapton Deutschland dabei nicht aus – dafür ist der Markt zu stark, die Fanbasis zu treu und die Historie zu eng verwoben.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Ein Blick auf die jüngsten Setlists der letzten Tourneen zeigt, wie Clapton seinen Abend strukturiert. Typisch ist ein Mix aus elektrischen Blues-Nummern, Radio-Hits und einem akustischen Mittelteil, der deutlich an die legendäre „MTV Unplugged“-Ära erinnert. Songs wie "Layla" (in der langsameren Unplugged-Version), "Tears in Heaven", "Wonderful Tonight" und "Cocaine" sind fast immer gesetzt. Dazu kommen Blues-Klassiker von Robert Johnson (etwa "Cross Road Blues"/"Crossroads" oder "Little Queen of Spades") und Ausflüge in sein Derek and the Dominos- und Cream-Repertoire – etwa "White Room" oder "Sunshine of Your Love".

Spannend für Fans: Clapton wechselt von Tour zu Tour einzelne Songs aus. Auf jüngsten Europa-Terminen tauchten zum Beispiel Titel wie "I Shot the Sheriff" wieder im Set auf, teilweise in verlängerten Jam-Versionen mit ausufernden Gitarrensoli. Dadurch wirken die Shows trotz des hohen Alters des Künstlers erstaunlich lebendig. Seine Band – oft mit langjährigen Weggefährten an den Keyboards und am Bass – trägt dabei viel: Extended-Solos, Call-and-Response-Passagen und eine dichte, eher organische Lightshow sorgen dafür, dass die Konzerte weniger wie durchchoreografierte Arena-Produktionen und mehr wie große Club-Blues-Sessions wirken, nur eben vor Tausenden Leuten.

Wer 2026 in Deutschland oder im Umland dabei ist, kann also mit einem Abend rechnen, der ungefähr so aufgebaut sein dürfte:

  • Auftakt mit einem Midtempo-Blues oder einem bekannteren Song wie "Pretending" oder "Key to the Highway".
  • Ein erster Block mit Gitarrenfeuerwerk – häufig "I Shot the Sheriff" oder "Badge".
  • Ein ruhiger, akustischer Mittelteil mit Songs wie "Tears in Heaven", "Layla" (Unplugged) und gelegentlich "Nobody Knows You When You’re Down and Out".
  • Finale mit Fan-Favoriten wie "Wonderful Tonight" und "Cocaine", oft mit laut mitsingendem Publikum.
  • Encore, in dem Clapton entweder einen Cream-Klassiker oder einen tiefen Blues-Cut auspackt.

Die Atmosphäre bei den letzten Tourneen wurde von Besucher:innen häufig als intensiv, aber nicht überinszeniert beschrieben. Keine riesigen LED-Wände mit dramatischen Visuals, sondern Fokus auf Musiker, Instrumente, Sound. Wer Stadion-Pop-Show erwartet, liegt hier falsch. Stattdessen steht Clapton meist relativ statisch am Mikro, lässt die Gitarre sprechen und die Band um ihn herum atmen. Genau das schätzen viele Fans: das Gefühl, einer echten Live-Band zuzuhören, die nicht von Klick-Tracks dominiert wird, sondern Tempo und Dynamik im Moment gestaltet.

Für jüngere Fans, die vielleicht hauptsächlich durch Playlists oder das Unplugged-Album zu Clapton gefunden haben, kann das ein spezielles Erlebnis sein. Viele schreiben nach den Shows davon, wie anders diese Konzerte wirken: weniger spektakulär im Pop-Sinne, aber extrem dicht, emotional und laut. Vor allem, wenn Clapton bei Songs wie "Old Love" oder "Have You Ever Loved a Woman" seine Soli in die Länge zieht, herrscht in der Halle oft eine Mischung aus andächtiger Ruhe und vereinzelten Jubelrufen nach jedem Gitarrenlauf.

Setlist-technisch lohnt es sich, vor dem Ticketkauf einmal die aktuellsten Shows zu checken – verschiedene Setlist-Plattformen listen fast jeden Abend detailliert auf. So kannst du abschätzen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, bestimmte Favoriten zu hören. Dass "Layla" in irgendeiner Form kommt, gilt als ziemlich sicher. Welche Deep Cuts er auspackt, bleibt die große spannende Frage jeder Tour.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, in deutschen Facebook-Gruppen und in TikTok-Kommentaren geht es seit einigen Monaten heiß her, sobald "Eric Clapton Tour" ins Spiel kommt. Ein wiederkehrendes Thema: Viele Fans glauben, dass die kommenden Europa-Termine eine Art inoffizielle Abschiedsrunde sein könnten. Begründung: Clapton hat in der Vergangenheit mehrfach angedeutet, dass er mit 70 eigentlich aufhören wollte zu touren. Dass er jetzt immer noch unterwegs ist, sehen viele als Bonus – und als Zeichen, dass die nächsten Jahre wirklich die letzten großen Shows werden könnten.

Eine andere Theorie: Einige Fans sind überzeugt, dass Clapton 2026 eine besondere Setlist-Struktur plant, die sich mehr auf seine frühen Jahre konzentriert. In diversen Threads wird darüber spekuliert, ob er vielleicht ein Cream-Schwerpunkt-Set oder sogar komplette Album-Abende spielen könnte, zum Beispiel mit Fokus auf "461 Ocean Boulevard" oder "Slowhand". Bisher gibt es dafür keine harten Beweise, aber einzelne Setlist-Beobachtungen – etwa das vermehrte Auftauchen älterer Titel – bringen Öl ins Feuer der Spekulationen.

Parallel dazu laufen hitzige Debatten über Ticketpreise. Einige deutsche User:innen posten Screenshots von Presales in anderen Ländern und regen sich über VIP-Pakete und Dynamic Pricing auf. Argument: Clapton richte sich damit nur noch an wohlhabende Boomer, während jüngere Fans kaum eine Chance hätten, halbwegs bezahlbare Plätze zu bekommen. Andere halten dagegen und verweisen darauf, dass praktisch alle großen Classic-Rock-Acts inzwischen in dieser Preisklasse unterwegs sind – und dass wenigstens die Soundqualität und die Sicht in vielen Arenen wirklich gut seien.

Auf TikTok tauchen immer wieder Clips von jüngeren Gitarrist:innen auf, die Clapton-Soli nachspielen und dazu schreiben, dass sie "ihren" Eric-Clapton-Moment live erleben wollen, bevor es vorbei ist. Dieses FOMO-Gefühl zieht sich durch viele Kommentare: Man hat das Gefühl, einer der letzten Generationen anzugehören, die eine Legende dieser Größenordnung noch in halbwegs guter Form live erleben kann.

Dazu kommen – wie immer bei Clapton – politische und persönliche Kontroversen, etwa seine öffentlichen Aussagen in den letzten Jahren. In einigen deutschsprachigen Communities wird diskutiert, ob man Kunst und Künstler trennen sollte und ob man trotz kritischer Haltung zu manchen Statements zu den Konzerten geht. Diese Debatte wird sicher auch 2026 weiterlaufen. Fakt ist: Die Hallen waren zuletzt trotzdem voll, und viele Fans betonten, sie kämen in erster Linie wegen der Musik, nicht wegen der Person.

Spannend ist auch ein kleiner Running-Gag, der sich auf Social Media etabliert hat: Memes über die angeblich "immer gleiche Setlist seit 20 Jahren". Wer genauer hinschaut, sieht zwar, dass Clapton durchaus variiert, aber die Kritik zielt auf den starken Fokus auf Klassiker. Einige Fans wünschen sich mehr Mut für selten gespielte Songs, etwa aus seiner 80er-Phase ("Forever Man", "It's in the Way That You Use It") oder tiefe Albumtracks. Vielleicht lässt er sich von diesem Druck ein wenig kitzeln – gerade in Ländern wie Deutschland, wo das Publikum oft textsicher und aufmerksam ist.

Alle Daten auf einen Blick

Konkrete Deutschland-Termine können sich – je nach offizieller Ankündigung – jederzeit ändern oder neu hinzukommen. Die folgende Tabelle zeigt ein mögliches Gerüst für einen Europa-Block inklusive typischer Eckdaten. Checke vor Ticketkauf immer die offiziellen Infos auf der Tourseite.

DatumStadtLocationLandStatus
Mai 2026 (TBA)BerlinMercedes-Benz ArenaDeutschlandSpekulativ, aber wahrscheinlich
Mai 2026 (TBA)HamburgBarclays ArenaDeutschlandMöglicher Zusatztermin
Mai/Juni 2026 (TBA)KölnLanxess ArenaDeutschlandTraditioneller Tourstopp
Juni 2026 (TBA)MünchenOlympiahalleDeutschlandOptionaler Süddeutschland-Gig
Frühjahr 2026LondonRoyal Albert HallUKHohe Wahrscheinlichkeit mehrerer Nächte
Frühjahr 2026ParisAccor ArenaFrankreichTypischer Tour-Knotenpunkt
Frühjahr 2026MailandForum / Mediolanum ForumItalienRegelmäßiger Tourstopp
LaufendAktuelle offizielle Daten immer unter ericclapton.com/tour

Preislich lagen die jüngsten Europa-Konzerte je nach Stadt und Kategorie grob in diesen Bereichen:

KategorieUngefähre PreisspanneHinweis
Steh-/Sitzplatz Oberrang70–110 €Günstigere Option, manchmal eingeschränkte Sicht
Sitzplatz Mittelrang110–160 €Beliebt für gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Innenraum / Parkett nah an der Bühne160–250 €Für Hardcore-Fans, die möglichst nah dran sein wollen
VIP / Hospitality250 € aufwärtsJe nach Paket mit Lounge, Merch oder Early Entry

Beachte: Das sind Orientierungswerte aus vergangenen Tourneen; konkrete Preise können – je nach Veranstalter und Stadt – deutlich nach oben oder unten abweichen.

Häufige Fragen zu Eric Clapton

Um dir die Planung zu erleichtern und ein bisschen Kontext zu geben, haben wir die wichtigsten Fragen rund um Eric Clapton und seine möglichen Deutschland-Konzerte zusammengefasst.

1. Kommt Eric Clapton 2026 wirklich nach Deutschland?

Offiziell bestätigt ist zum jetzigen Zeitpunkt nur, was auf der Tourseite steht. Traditionell liegt Deutschland aber fast immer auf seiner Route, wenn er einen Europa-Block spielt. In den vergangenen Jahrzehnten gab es kaum eine Tour ohne mindestens zwei bis drei Stopps hierzulande. Weil Deutschland einer seiner stärksten Märkte ist und die Hallen sich zuverlässig füllen, stehen die Chancen auch für 2026 gut. Trotzdem gilt: Solange keine offiziellen Daten veröffentlicht sind, bleibt alles Spekulation. Wer sicher gehen will, behält regelmäßig die Tourseite im Blick und registriert sich für Newsletter von großen Ticketanbietern.

2. Wie lange dauert ein typisches Eric-Clapton-Konzert?

In den letzten Jahren lag die Spielzeit meist zwischen 90 und 120 Minuten, also grob 1,5 bis 2 Stunden. Dabei verzichtet Clapton auf großes Drumherum: kaum Ansprachen, wenig Showeffekte, dafür dichte Song-Blöcke und relativ flüssige Übergänge. Manche Fans hätten gern drei Stunden wie bei Bruce Springsteen, aber Clapton ist eher reduziert unterwegs – auch seinem Alter geschuldet. Wer pünktlich kommt, verpasst nichts, denn Vorbands beginnen traditionell früher, und Clapton startet oft sehr zeitnah zur angesetzten Zeit.

3. Wie ist Eric Clapton live stimmlich und spielerisch noch drauf?

Seine Stimme hat sich über die Jahre verändert: etwas dunkler, rauer, weniger jugendlich. Viele Fans finden, dass genau das den Blues-Nummern zusätzliche Tiefe gibt. Hohe, kraftvolle Shouts überlässt er eher der Vergangenheit, aber für seine Songs reicht die Range völlig. Gitarristisch ist er nach wie vor präzise, emotional und extrem geschmackssicher. Rasende Geschwindigkeits-Feuerwerke sind nicht sein Fokus; stattdessen setzt er auf phrasing, Ton und Gefühl. In ruhigen Songs kann das sehr berührend sein – vor allem, wenn die Halle bei einer Ballade komplett still ist und jeder Bend sitzt. Klar: Wer die wilden Cream-Jahre auf Bootlegs im Kopf hat, wird heute einen anderen Clapton sehen. Aber viele berichten, dass genau diese gereifte, konzentrierte Art zu spielen live unglaublich wirkt.

4. Welche Songs darf ich fast sicher erwarten?

Absolute Dauerbrenner in den letzten Tourjahren waren "Layla" (in der Unplugged-Version), "Tears in Heaven", "Wonderful Tonight" und "Cocaine". Sehr häufig mit dabei sind außerdem "I Shot the Sheriff", "Key to the Highway", "Hoochie Coochie Man", "Badge" und mindestens ein oder zwei Cream-Songs wie "White Room" oder "Sunshine of Your Love" im Encore. Dazu mischt Clapton mal mehr, mal weniger tiefe Blues-Cuts und gelegentliche Überraschungen ein. Wer seine Radio-Hits hören will, wird so gut wie sicher nicht enttäuscht. Wer auf seltene B-Seiten hofft, hat eine kleinere, aber nicht völlig aussichtslose Chance – vor allem bei mehreren Shows in der gleichen Stadt.

5. Für wen lohnt sich ein Eric-Clapton-Konzert besonders?

Definitiv für alle, die Gitarrenmusik lieben – egal ob du über Classic Rock, Pop-Balladen oder echten Delta-Blues gekommen bist. Wenn du mit dem Unplugged-Album sozialisiert wurdest, bekommst du live eine erwachsene, aber sehr nahe Version dieses Vibes. Wenn du eher Cream-Fan bist, kommt zwar nur ein Ausschnitt dieser Phase, aber die großen Nummern landen fast immer im Set. Selbst wer nur "Wonderful Tonight" oder "Tears in Heaven" aus dem Radio kennt, erlebt eine Show, die weit über diese Balladen hinausgeht und Bluestradition mit Mainstream verbindet.

Für Gen Z und jüngere Millennials ist Clapton live auch eine Art Geschichtsunterricht im besten Sinne: Du siehst, wo ein Teil der heutigen Gitarren-Pop-Ästhetik herkommt, warum so viele moderne Artists ihn als Einfluss nennen und wie ein Solo klingen kann, das ohne Effekte und Post-Production auskommt. Wenn du selbst Gitarre spielst, ist die Chance hoch, dass du am nächsten Tag direkt wieder üben willst.

6. Wie plane ich meinen Konzertbesuch am besten?

Weil Clapton-Konzerte häufig schnell ausverkauft sind, lohnt es sich, früh zu reagieren. Richte dir Preisalarme ein, checke mehrere Anbieter (offizielle Ticketpartner, keine dubiosen Reseller) und entscheide, wie wichtig dir Nähe zur Bühne ist. Wenn du eher auf Soundqualität und Gesamtbild stehst, kann ein Platz mittig im Sitzrang oft sogar besser sein als direkt vor der Bühne, wo der Mix manchmal lauter, aber weniger ausgewogen wirkt.

Rechne mit strengen Sicherheitskontrollen, keine großen Taschen, selten geduldete Profi-Kameras. Handyvideos sind bei vielen Clapton-Shows zwar toleriert, aber tatsächlich genießen viele Fans gerade diese Konzerte bewusst ohne permanenten Blick aufs Display. Falls du aus einer anderen Stadt anreist, lohnt sich eine frühe Hotelbuchung – Clapton zieht ein Publikum aus ganz Europa an, entsprechend hoch ist die Auslastung in Tourstädten.

7. Wird es in Zukunft noch neue Musik von Eric Clapton geben?

Ganz abschreiben sollte man das nicht. Clapton hat immer wieder überraschend neue Alben, Kollaborationen oder Live-Mitschnitte veröffentlicht – zuletzt häufig mit starkem Blues-Fokus oder als Hommage an seine musikalischen Vorbilder. Auch wenn ein großes, radioorientiertes Pop-Rock-Album eher unwahrscheinlich wirkt, könnten neue Studio-Sessions, Gastauftritte auf Alben jüngerer Künstler:innen oder weitere Live- und Archiv-Releases kommen. Viele Fans spekulieren zudem auf besondere Editionen zu Jubiläen klassischer Alben ("Slowhand" etc.). Für deutsche Hörer:innen bedeuten solche Releases oft auch neue Promo-Auftritte oder zumindest mediale Präsenz, die die Chancen auf zusätzliche Tourdaten erhöht.

Unterm Strich gilt: Clapton wirkt nicht wie jemand, der sich einfach zurücklehnt und alles ruhen lässt. Er dosiert seine Aktivitäten, aber solange ihm die Musik Spaß macht und die Nachfrage da ist, wird es immer wieder neue Signale geben – sei es in Form einer Tour, eines Live-Albums oder einer besonderen Kollabo.


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