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Eric Clapton 2026: Kommt das letzte große Deutschland-Konzert?

15.02.2026 - 07:01:04

Eric Clapton plant neue Europa-Shows – was bedeutet das für Deutschland, Setlist, Tickets & Fans? Der große Deep Dive zu "Slowhand" 2026.

Eric Clapton sorgt 2026 wieder für Gesprächsstoff: Tour-Pläne, mögliche letzte Großshows und die Frage, ob Deutschland noch einmal in den Genuss eines echten Clapton-Abends kommt. In Fan-Foren & auf TikTok wird schon wild spekuliert, welche Songs er spielt, ob Gäste auftauchen – und ob das wirklich seine letzten großen Runden sind.

Aktuelle Eric-Clapton-Tourdaten & offizielle Infos checken

Auf der offiziellen Seite siehst du, welche Europa-Daten bereits stehen – und welche Lücken noch Platz für einen spontanen Deutschland-Stop lassen. Parallel dazu schießen Gerüchte über Specials, Setlist-Experimente und Jubiläen rund um seine Klassiker wie „Layla“ oder „Tears In Heaven“ durch die Timeline.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Eric Clapton hat in den letzten Jahren immer wieder angedeutet, dass er es ruhiger angehen will. Gleichzeitig tauchen regelmäßig neue Tour-Abschnitte auf: kurze Europa-Serien, Residenzen in London, dazu immer wieder Einzeltermine in legendären Hallen. 2026 fühlt sich deshalb für viele wie eine Art „Bonus-Level“ an: Niemand hat ernsthaft damit gerechnet, dass Clapton noch einmal so präsent im Live-Kalender sein könnte.

In den internationalen Musikmedien wird vor allem darüber gesprochen, wie selektiv Clapton seine Gigs inzwischen auswählt. Statt monatelanger Welttourneen konzentriert er sich auf einige wenige, hochkarätige Venues: London, Mailand, Paris, Dublin – und dann oft einzelne Festival- oder Arena-Auftritte. Für Deutschland-Fans ist damit klar: Wenn ein Termin kommt, wird er schnell ausverkauft sein, mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer großen Arena wie Berlin, Hamburg, Köln oder München.

Ein weiterer Grund für den aktuellen Buzz: Clapton hat in den letzten Jahren verstärkt auf sein Erbe geschaut. Immer häufiger bindet er tiefere Cuts aus seiner Zeit bei Derek and the Dominos ein, spielt Blues-Standards aus seiner Jugend neu und erzählt bei Konzerten persönliche Anekdoten aus sechs Jahrzehnten Musikgeschichte. In Interviews lässt er durchblicken, dass ihn weniger der Druck neuer Studioalben reizt, sondern diese Rückschau auf Songs, die sein Leben geprägt haben.

Für deutsche Fans hat das zwei entscheidende Konsequenzen: Erstens steigen die Chancen auf extrem nostalgische Setlists, die nicht nur die Radio-Hits abhandeln, sondern tiefer in die 70er und 80er eintauchen. Zweitens bedeutet es, dass jeder Auftritt potenziell ein Abschied von genau diesen Bühnen sein könnte. Viele Fans, die Clapton vielleicht beim legendären „MTV Unplugged“-Album kennengelernt haben, sind inzwischen selbst über 30 – und sehen 2026 als vielleicht letzte Gelegenheit, diese Songs mit der Originalstimme zu erleben.

Spannend ist auch die Diskussion um Gäste und Support-Acts. Clapton hat sich immer wieder gern mit jüngeren Gitarrist:innen umgeben, die seinen Sound mit frischer Energie anfüllen. In Fan-Kreisen kursieren Namen wie John Mayer, Joe Bonamassa oder Gary Clark Jr. als Wunsch-Kollaborationen für besondere Abende. Bestätigt ist davon zwar nichts, aber genau diese Spekulationen treiben die Social-Media-Klicks nach oben und halten Clapton im Gespräch einer Generation, die sonst vor allem Rap und Hyperpop im Feed hat.

Nicht zu unterschätzen ist auch der politische und persönliche Kontext: Eric Clapton hat in den letzten Jahren für manchen Shitstorm gesorgt, etwa mit Äußerungen zur Pandemie. Viele Fans trennen inzwischen bewusst Person und Werk, andere diskutieren genau das sehr intensiv in den Kommentaren. Fakt ist: Seine Shows bleiben musikalisch auf extrem hohem Niveau – und wer vor allem wegen der Songs kommt, bekommt weiterhin mehr als zwei Stunden Gitarren- und Band-Qualität auf Weltklasse-Level.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wenn du 2026 überlegst, dir Eric Clapton live zu geben, willst du vor allem eins wissen: Welche Songs kommen wirklich? Blickt man auf die jüngsten Setlists der letzten Tour-Abschnitte, zieht sich ein klarer roter Faden durch seine Shows.

Fast jeder Abend startet mit einem Block elektrischer Klassiker. Häufig dabei: „Pretending“, „Key To The Highway“, „Hoochie Coochie Man“ oder „I Shot The Sheriff“. Gerade der Marley-Klassiker ist längst ein Clapton-eigener Signature-Moment, live meist mit einem langen Mittelteil, in dem er das Tempo reduziert und mit der Band in ruhige, bluesige Gefilde abbiegt, bevor der Song wieder hochzieht.

Danach folgt fast immer ein akustischer Mittelteil, der stark an das legendäre „MTV Unplugged“ erinnert. „Tears In Heaven“ bleibt hier der emotionalste Moment des Abends: In totaler Ruhe, oft nur mit minimaler Beleuchtung, sitzt Clapton auf dem Hocker, die Akustikgitarre im Fokus. Viele Berichte von Fans beschreiben diesen Part als Gänsehaut-Sekunde, bei der ein kompletter Innenraum mit mehreren Tausend Leuten für ein paar Minuten fast geräuschlos wird.

Rundherum platziert er akustische Versionen von Songs wie „Layla“ (in der langsameren Unplugged-Fassung), „Nobody Knows You When You're Down And Out“ oder „Bell Bottom Blues“. Gerade für jüngere Fans, die Clapton über Spotify-Playlisten entdeckt haben, ist dieser Block oft der Aha-Moment: Die Melodien sind zeitlos, der Fokus liegt komplett auf Stimme und Spiel, die Band hält sich zurück.

Im letzten Drittel der Show zieht Clapton traditionell wieder das Tempo an. Hier tauchen dann meistens „Cocaine“, „Wonderful Tonight“, „Crossroads“ und „Before You Accuse Me“ auf. „Cocaine“ wird live gern zu einem ausgedehnten Jam, bei dem jeder Gitarrist in der Band seine Solospots bekommt. „Wonderful Tonight“ bleibt trotz tausender Hochzeits-Playlists eine der großen Mitsing-Balladen, bei der auch Menschen mit begrenzter Clapton-Kenntnis sofort einsteigen können.

Die Atmosphäre bei Clapton-Shows unterscheidet sich spürbar von jüngeren Pop- oder Rap-Konzerten. Keine aufwendigen LED-Storylines, keine Choreografien – stattdessen klassisches Band-Setup, warme Lichtstimmungen, analoger Sound. Das wirkt auf TikTok-geschulte Augen fast minimalistisch, aber genau das feiern viele Fans: Die Aufmerksamkeit liegt komplett auf dem, was aus den Amps kommt.

Ein weiterer spannender Punkt sind die kleineren Variationen von Abend zu Abend. Clapton ist kein Artist, der jeden Tag dieselbe Setlist runterspielt. Mal rutscht ein tiefes Blues-Stück wie „Little Queen Of Spades“ rein, mal ein Cream-Song wie „White Room“ oder „Sunshine Of Your Love“. Wer mehrere Shows mitnimmt, kann diese Unterschiede richtig zelebrieren und in Foren vergleichen. Genau daraus entstehen diese langen Threads, in denen Fans Setlisten analysieren, so als wäre es ein Fussball-Taktikboard.

Auch die Band um ihn herum ist wichtiger Teil des Live-Erlebnisses. Clapton setzt seit Jahren auf extrem eingespielte Musiker:innen an Keys, Bass, Drums und Background-Gesang. Viele von ihnen sind nicht nur Sidemen, sondern selbst gefragte Studiolegenden. Ihre Soli, Call-and-Response-Momente mit Claptons Gitarre und kleine spontane Interaktionen während der Songs geben jedem Abend seinen eigenen Charakter.

Für Deutschland-Termine darfst du also mit einer Mischung aus:

  • Pflicht-Klassikern wie „Layla“, „Tears In Heaven“, „Cocaine“, „Wonderful Tonight“
  • Blues-Kernen wie „Crossroads“, „Hoochie Coochie Man“, „Key To The Highway“
  • Akustik-Juwelen aus der „Unplugged“-Era
  • Ein bis zwei Überraschungen aus der Cream-/Dominos-Phase

rechnen. Und genau dieses Paket macht Clapton 2026 für viele so attraktiv: Es ist keine Nostalgie-Kirmes, sondern eine Liveshow, die auf Erfahrung, Dynamik und Spielfreude basiert.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Kaum ein anderer Gitarrist über 70 erzeugt im Netz so viele Spekulationen wie Eric Clapton. Vor allem auf Reddit-Threads und in TikTok-Kommentaren sammeln sich regelmäßig Fan-Theorien, die von realistisch bis komplett abgedreht reichen.

Ein Dauerbrenner: Ist das nun wirklich seine letzte Tour – oder einfach nur „die nächste“? Clapton selbst formuliert vorsichtig. Er spricht davon, weniger reisen zu wollen, mehr Zeit in England zu verbringen und sich auf ausgesuchte Projekte zu konzentrieren. Viele Fans lesen daraus einen schrittweisen Abschied von Großtourneen. In Foren sieht man deshalb Posts im Stil von: „Wenn er nochmal nach Deutschland kommt, bin ich dabei, egal was das Ticket kostet“.

Damit sind wir beim nächsten großen Thema: Ticketpreise. Wie bei fast allen großen Classic-Rock-Acts gehen die Preise seit Jahren steil nach oben. Fans diskutieren Screenshots von Preisspannen zwischen günstigen Oberrängen und VIP-Paketen im dreistelligen Bereich. Manche werfen Clapton vor, die Preise gegenüber seiner Kern-Fanbase nicht ausreichend zu deckeln, andere verweisen auf Hallenmieten, Produktion, Inflation und die Tatsache, dass auch die Crew bezahlt werden will. Klar ist: Wenn ein möglicher Deutschland-Termin auftaucht, solltest du dich auf „Premium-Level“ einstellen – und früh dran sein, um die besseren Kategorien zu erwischen.

Auf TikTok wird währenddessen über ganz andere Dinge gesprochen: Clips aus alten Live-DVDs werden mit neuen Edits versehen, jemand legt die „Layla“-Gitarrenlinie über Trap-Drums, andere vergleichen Claptons Soli mit heutigen virtuosen YouTube-Gitarrist:innen. Eine beliebte Debatte: Wäre Clapton in der heutigen Social-Media-Zeit überhaupt so groß geworden? Viele argumentieren, dass seine Mischung aus Songwriting, Sound und Bühnenruhe perfekt für die Album-&-Konzert-Ära war – während TikTok eher kurze, virale Momente belohnt.

Spannend sind auch Fan-Theorien über Gäste bei ausgewählten Shows. Immer wieder taucht die Hoffnung auf, Clapton könnte in London oder bei besonderen Terminen Gäste wie John Mayer, Ed Sheeran oder sogar alte Weggefährten für einzelne Songs auf die Bühne holen. Besonders hartnäckig hält sich die Idee, dass für bestimmte Jubiläums-Gigs eine Art „Guitar Summit“ inszeniert werden könnte – eine lose Anspielung auf frühere All-Star-Konzerte, bei denen Clapton mit B.B. King, Jeff Beck oder Mark Knopfler abgeliefert hat.

Auf Reddit wiederum ist die große Frage, wie tief Clapton in seine eigene Geschichte eintauchen wird. Wird er mehr Cream-Songs auspacken, um diese Ära noch einmal aufleben zu lassen? Gibt es die Chance, selten gespielte Tracks wie „Badge“ oder „Why Does Love Got To Be So Sad?“ live zu hören? In manchen Threads werden komplette „Wunsch-Setlists“ gebastelt – inklusive detaillierter Reihenfolge und Lichtideen. Ob Clapton das liest? Wahrscheinlich nicht. Aber die Community beschäftigt sich dadurch umso intensiver mit seinem Gesamtwerk.

Ein weiterer Diskussionspunkt ist Claptons Rolle für jüngere Gitarrist:innen. Viele TikTok-Creator, die primär Metal, Djent oder moderne Pop-Produktionen spielen, posten Clips, in denen sie zum ersten Mal ernsthaft Clapton-Soli nachspielen. Die Kommentare reichen von „krasser Vibrato-Kontrolle“ über „unspektakulär im Vergleich zu heute“ bis hin zu „jetzt verstehe ich, warum alle über seinen Ton reden“. Dadurch entsteht eine Art „zweite Bildungsschicht“ für Gen-Z-Gitarrist:innen, die normalerweise mit John Frusciante, Polyphia oder TikTok-Virtuosen aufwachsen.

Zusammengefasst: Die Gerüchteküche rund um Eric Clapton 2026 lebt von drei Hauptmotiven:

  • Ist das ein großer Abschied oder nur ein weiteres Kapitel?
  • Wie teuer und wie exklusiv werden die nächsten Shows – vor allem in Deutschland?
  • Welche überraschenden Songs, Gäste oder Jubiläums-Momente könnte er noch auspacken?

Und während sich diese Fragen halten, bleibt klar: Solange die Instrumente auf der Bühne stehen und der Verstärker aufgedreht wird, wird jede neue Clapton-Show im Netz seziert, geteilt und diskutiert werden.

Alle Daten auf einen Blick

Die folgenden Angaben orientieren sich an typischen Europa-Plänen und können sich jederzeit ändern. Checke immer die offizielle Seite für den aktuellen Stand.

DatumStadtLandVenueStatus
Mai 2026 (Zeitraum, tba)LondonUKRoyal Albert HallRegelmäßige Residenz, hohe Sold-Out-Chance
Frühsommer 2026 (tba)ParisFrankreichAccor Arena / Bercy (typische Arena-Größe)Erwartete Arena-Show, noch unbestätigt
Frühsommer 2026 (tba)MailandItalienMediolanum Forum (o.ä.)Möglicher Tour-Stop gemäß bisherigen Mustern
Sommer 2026 (tba)Berlin / Hamburg / Köln / MünchenDeutschlandGroßarena (Mercedes-Benz Arena, Lanxess etc.)Noch nicht angekündigt, aber stark erhofft
Sommer 2026 (tba)ZürichSchweizHallenstadion o.ä.Regelmäßiges Ziel seiner Europa-Touren
Herbst 2026 (tba)DublinIrland3ArenaTypischer Europa-Abschlussblock

Wichtige Releases & Chartmarken im Kontext:

JahrReleaseTypBesonderheit
1970„Layla and Other Assorted Love Songs“ (Derek and the Dominos)AlbumEnthält die Urfassung von „Layla“, bis heute Live-Säule
1977„Slowhand“AlbumMit „Cocaine“ und „Wonderful Tonight“; definierte seinen Radio-Sound
1992„MTV Unplugged“Live-AlbumGrammy-prämiert, machte die Akustik-Version von „Layla“ weltberühmt
1998„Pilgrim“AlbumSpäte 90er-Phase, experimenteller Sound, trotzdem Live-Klassiker wie „My Father's Eyes“
2016„I Still Do“AlbumSpätes Studio-Statement, zeigt seine ruhige, reflektierte Seite

Häufige Fragen zu Eric Clapton

Um dir die Planung für ein mögliches Eric-Clapton-Konzert 2026 leichter zu machen, haben wir die wichtigsten Fragen gesammelt – inklusive Antworten mit ein bisschen Nerd-Tiefe.

1. Wird Eric Clapton 2026 wirklich nach Deutschland kommen?

Offiziell ist zum Stichtag dieser Analyse noch kein Deutschland-Termin für 2026 bestätigt. Wenn man sich allerdings seine Europa-Muster der letzten Jahre anschaut, liegt ein Abstecher nach Deutschland sehr nahe: Clapton spielt selten nur UK, sondern hängt in der Regel einige große Metropolen auf dem Kontinent dran. Deutschland zählt seit Jahrzehnten zu seinen wichtigsten Märkten, die Shows sind fast immer ausverkauft.

Die clevere Taktik: Beobachte die offizielle Tourseite und die Socials genau, sobald erste Europa-Daten für 2026 auftauchen. Oft werden erst London-Residenzen oder UK-Blöcke bestätigt, dann folgen in einem zweiten Schwung Kontinentaltermine. Wenn eine Lücke von einigen Tagen zwischen zwei Nachbarländern im Tourplan klafft, spekulieren Fans gern: „Da könnte ein Berlin- oder Köln-Termin reinrutschen.“

2. Wie teuer werden Tickets für Eric-Clapton-Konzerte in Deutschland sein?

Exakte Preise hängen von Stadt, Halle, Veranstalter und Wechselkurs ab. Wenn man sich jedoch die letzten Jahre anschaut, kannst du für eine große Arena-Show mit in etwa folgenden Bereichen rechnen (als grobe Orientierung):

  • Günstigere Ränge: eher im niedrigen bis mittleren zweistelligen Bereich
  • Innenraum / gute Sitzplätze: klar im mittleren zweistelligen Bereich
  • VIP-Pakete / Premium-Logen: können in den hohen zweistelligen bis dreistelligen Bereich rutschen

Viele Fans empfehlen, sich vor dem Verkaufstart ein festes Budget zu setzen und dann auf offizielle Vorverkaufsstellen zu achten. Reseller-Plattformen ziehen die Preise gern brutal nach oben, sobald Shows als „vergriffen“ gelten. Wenn du halbwegs flexibel bist, kannst du oft direkt zum Start gute Kategorien bekommen. Für Hardcore-Fans gilt aber: Wer Clapton vielleicht zum letzten Mal sehen will, kalkuliert eher großzügig – und nimmt dafür vielleicht eine andere Show im Jahr weniger mit.

3. Wie lange dauern Clapton-Konzerte normalerweise?

Clapton-shows sind klassisch strukturiert und liegen üblicherweise in einem Rahmen von rund zwei Stunden, manchmal etwas darüber. Er arbeitet gern mit klar definierten Blöcken: elektrischer Auftakt, akustischer Mittelteil, elektrischer Abschluss. Es gibt keine übertriebenen Showeinlagen, keine minutenlangen Pausen für Video-Intros. Dafür sehr konzentrierte Musik, oft fast ohne Ansagen zwischen den Songs.

Wenn Support-Acts dabei sind, startet der Abend meist früher. Plane bei einem Arena-Termin also lieber damit, schon zum Einlass vor Ort zu sein, um sowohl die Vorband als auch Clapton komplett mitzubekommen. Gerade die Support-Acts kuratiert er oft mit Blick auf echte Musiker:innen, nicht nur große Streamingzahlen – kann sich also lohnen.

4. Welche Songs sind 2026 fast sicher in der Setlist?

Garantien gibt es nie, aber basierend auf den letzten Tour-Abschnitten gelten einige Songs als extrem wahrscheinlich:

  • „Layla“ (häufig in der akustischen Unplugged-Version)
  • „Tears In Heaven“ (fester Bestandteil des Akustik-Blocks)
  • „Cocaine“ (oft im letzten Drittel des Sets, mit langem Solo-Teil)
  • „Wonderful Tonight“ (Klassiker für die ruhigen, romantischen Minuten)
  • „Crossroads“ (Blues-Wurzel und Cream-Hommage zugleich)

Dazu kommen immer wieder Blues-Standards und einzelne Sammlerstücke aus seiner Karriere. Wenn du bestimmte Deep Cuts unbedingt live hören willst, lohnt sich ein Blick in aktuelle Setlisten kurz vor deinem Termin – so kannst du besser einschätzen, was realistisch ist.

5. Ist Eric Clapton live überhaupt noch gut – oder lebt alles nur von seinem Namen?

Gerade jüngere Fans stellen sich diese Frage häufig. Die ehrliche Antwort: Clapton ist natürlich nicht mehr der 25-jährige Gitarrengott, der in Underground-Clubs mit Marshall-Türmen alles an die Wand gespielt hat. Aber seine Stärken haben sich verschoben: weniger Speed, dafür mehr Ton, mehr Dynamik, mehr bewusste Pausen. Viele Live-Berichte betonen, wie kontrolliert seine Soli inzwischen aufgebaut sind – kein Wettlauf mehr, sondern Erzählungen auf sechs Saiten.

Hinzu kommt seine Band. Sie trägt einen wichtigen Teil zur Gesamtqualität bei: fette Hammond-Orgel-Sounds, punktgenaue Drums, solider Bass und mehrstimmige Backing-Vocals geben Clapton den Rahmen, in dem seine Gitarre optimal wirken kann. Wer wegen Pyro, Tanz-Crews und TikTok-Choreos kommt, ist hier falsch. Wer aber eine starke Live-Band mit Fokus auf Spiel, Ton und Groove sehen will, bekommt immer noch viel geboten.

6. Wie politisch ist ein Clapton-Konzert heute?

Clapton hat in den letzten Jahren einige Äußerungen gemacht, die in Medien und unter Fans hart diskutiert wurden. Viele haben sich damit bewusst auseinandergesetzt, andere blenden es aus. Auf der Bühne selbst hält er sich allerdings traditionell stark zurück. Seine Shows sind in erster Linie auf Musik konzentriert, Ansagen bleiben kurz, politische Statements extrem selten.

Für dich als Fan bedeutet das: Du musst deine eigene Linie finden, wie du mit den Kontroversen umgehst. Viele trennen Musiker und Mensch, andere entscheiden sich bewusst dagegen. Rein vom Konzertablauf her ist das Thema aber eher im Vorfeld und in den sozialen Netzwerken präsent, nicht in der Halle selbst.

7. Lohnt sich ein Clapton-Konzert auch, wenn man eher Gen Z/Millennial ist?

Definitiv, wenn du irgendwas mit Gitarren, Blues, Classic Rock oder Singer/Songwriter anfangen kannst. Auch wenn Clapton musikalisch weit weg von aktuellen Deutschrap- und Hyperpop-Trends steht, funktioniert seine Live-Show als Gegenpol: analoge Instrumente, keine Playback-Tracks, echte Dynamik. Viele jüngere Fans berichten, dass ein Clapton-Abend ihre Sicht auf Gitarrenmusik verändert hat – weil sie merken, wie viel nur mit Ton, Anschlag und kleinen Nuancen passieren kann.

Und ganz ehrlich: Es hat auch einen eigenen Reiz, einen der letzten noch aktiven großen Gitarrenhelden zu sehen, bevor diese Ära komplett Geschichte ist. Wenn du später erzählen kannst, dass du „Layla“ oder „Tears In Heaven“ wirklich mit Eric Clapton im Raum gehört hast, ist das ein Musik-Moment, der bleibt – egal, was in deinen Playlists sonst läuft.


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