Equinor Aktie: Milliarden-Ausschüttung
27.02.2026 - 05:34:45 | boerse-global.deEquinor hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer stabilen operativen Bilanz und einer klaren Botschaft an den Kapitalmarkt abgeschlossen. Der Energieriese setzt verstärkt auf die Belohnung seiner Anteilseigner und schlägt zum Jahresende eine Erhöhung der Dividende vor. Doch wie nachhaltig ist diese großzügige Ausschüttungspolitik angesichts der volatilen Energiemärkte?
Solide Ertragslage trotz Marktdynamik
Der Konzern konnte für das Gesamtjahr 2025 einen Gesamtumsatz von rund 106,5 Milliarden US-Dollar verbuchen. Besonders das bereinigte operative Ergebnis, das bei stolzen 27,59 Milliarden US-Dollar lag, unterstreicht die fundamentale Stärke des operativen Geschäfts. Nach Abzug der Steuern verblieb ein operativer Cashflow von 18 Milliarden US-Dollar, was dem Unternehmen den nötigen Spielraum für strategische Investitionen und Rückzahlungen lässt.
Dass die finanzielle Basis des Unternehmens gesund ist, zeigt auch der Blick auf die Verschuldung. Die bereinigte Nettoverschuldung im Verhältnis zum eingesetzten Kapital lag zum Jahresende bei moderaten 17,8 Prozent. Zudem erzielte das Unternehmen eine Kapitalrendite (ROACE) von 14,5 Prozent, was die Effizienz der eingesetzten Mittel im abgelaufenen Jahr verdeutlicht.
Fokus auf Aktionärsrendite
Für Anleger dürfte vor allem die geplante Kapitalverteilung von insgesamt 9 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2025 von Interesse sein. Dieser Betrag setzt sich aus den Dividendenzahlungen und einem umfangreichen Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 5 Milliarden US-Dollar zusammen. Nachdem die Dividende in den ersten drei Quartalen bei jeweils 0,37 US-Dollar je Aktie lag, schlägt das Management für das vierte Quartal eine Anhebung auf 0,39 US-Dollar vor.
Diese positive operative Entwicklung spiegelt sich auch im Aktienkurs wider, der seit Jahresbeginn um mehr als 17 Prozent zulegen konnte und mit 24,49 Euro nur knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch notiert. Parallel dazu treibt der Konzern auch interne Programme voran: Seit Mitte Februar läuft ein spezieller Aktienrückkauf für Mitarbeiterprogramme, der die Bindung der Belegschaft stärken soll – ein Faktor, der bei einer gewachsenen Mitarbeiterzahl von mittlerweile knapp 25.000 Angestellten zunehmend an Bedeutung gewinnt.
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Blick auf Effizienz und Umwelt
Neben den rein finanziellen Kennzahlen liefert der Bericht Details zur operativen Effizienz im Upstream-Bereich. Die CO2-Intensität der geförderten Mengen lag 2025 bei 6,3 Kilogramm pro Barrel Öläquivalent. Dies zeigt das Bestreben des Konzerns, die Produktion klimaschonender zu gestalten, während gleichzeitig die Kapazitäten stabil gehalten werden.
Die nächste wichtige Weichenstellung erfolgt am 12. Mai 2026 im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Dort werden die Aktionäre über die finale Dividendenanhebung für das vierte Quartal sowie die Fortführung der strategischen Kapitalallokation abstimmen.
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