Enviri, Aktie

Enviri Aktie: Strategische Wende

24.02.2026 - 23:25:39 | boerse-global.de

Enviri meldet operative Verluste für 2025, während der geplante 3-Milliarden-Dollar-Verkauf der Clean-Earth-Sparte an Veolia voranschreitet. Die Kartellprüfung endet am 9. März.

Enviri Corporation hat heute die Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Während das Unternehmen operativ mit Verlusten kämpft, rückt die geplante Trennung von der Clean-Earth-Sparte in den Vordergrund. Kann der geplante Milliarden-Verkauf die Bilanz nachhaltig sanieren?

Rote Zahlen im Geschäftsjahr 2025

Im vierten Quartal erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 556 Millionen US-Dollar, verbuchte jedoch einen Nettoverlust nach GAAP von 86 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einem Minus von 1,07 US-Dollar je Aktie. Das bereinigte EBITDA belief sich im selben Zeitraum auf 70 Millionen US-Dollar.

Für das Gesamtjahr 2025 steht ein Umsatz von 2,24 Milliarden US-Dollar in den Büchern. Das bereinigte EBITDA erreichte 275 Millionen US-Dollar, während der GAAP-Nettoverlust für das Jahr 160 Millionen US-Dollar betrug.

Licht und Schatten in den Segmenten

Die einzelnen Geschäftsbereiche entwickelten sich zum Jahresende sehr unterschiedlich. Während die Sparte Harsco Environmental ihren Umsatz um 7 Prozent auf 257 Millionen US-Dollar steigern konnte, stagnierte Clean Earth mit einem Zuwachs von lediglich einem Prozent auf 244 Millionen US-Dollar.

Massiven Druck verzeichnete hingegen das Segment Harsco Rail. Hier brach der Umsatz im Vorjahresvergleich um 28 Prozent auf 56 Millionen US-Dollar ein, was zu einem bereinigten EBITDA-Verlust von 4 Millionen US-Dollar im Quartal führte. Auch für 2026 rechnet das Management bei Harsco Rail mit einem bereinigten EBITDA-Verlust zwischen 19 und 26 Millionen US-Dollar.

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Milliarden-Verkauf schreitet voran

Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer gilt vor allem der geplanten Veräußerung der Clean-Earth-Sparte an Veolia für rund 3 Milliarden US-Dollar. Der Prozess verläuft planmäßig: Die Frist für die kartellrechtliche Prüfung endet am 9. März. Das Unternehmen geht davon aus, die Transaktion bis Mitte 2026 abschließen zu können.

Nach dem Verkauf wird das Unternehmen als „New Enviri“ firmieren, bestehend aus den Sparten Environmental und Rail. Die Prognose für das bereinigte EBITDA des neuen Unternehmens liegt für 2026 bei etwa 140 Millionen US-Dollar und damit leicht unter dem Niveau von 2025. Die Aktie reagierte heute verhalten auf die Nachrichten und gab im vorbörslichen Handel um rund ein Prozent nach.

Der Fokus liegt nun auf dem 9. März, wenn die kartellrechtliche Prüffrist für den Clean-Earth-Verkauf endet. Bis zum angestrebten Abschluss der Transaktion Mitte 2026 bleibt die Stabilisierung der defizitären Bahnsparte die zentrale operative Herausforderung.

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