Energy Transfer Aktie: Rekord-Ergebnis
21.02.2026 - 18:36:27 | boerse-global.deEnergy Transfer vollzieht eine strategische Kehrtwende und stellt die Entwicklung des Lake-Charles-LNG-Projekts vorerst aus. Stattdessen flien die Investitionen verstärkt in das US-Pipeline-Netz und die Energieversorgung von Datenzentren. Die Rekordzahlen des vergangenen Jahres und eine angehobene Prognose für 2026 bestätigen diesen Kurs.
Das Management hat die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2026 nach oben korrigiert. Der Konzern rechnet nun mit einem bereinigten EBITDA zwischen 17,45 und 17,85 Milliarden US-Dollar. Diese Anhebung begründet sich primär durch die Übernahme der J-W Power Company durch die Tochtergesellschaft USA Compression Partners.
Bereits das vergangene Geschäftsjahr 2025 schloss das Unternehmen mit einem Rekordwert ab: Das bereinigte EBITDA erreichte rund 16,0 Milliarden US-Dollar, während der ausschüttungsfähige Cashflow bei 8,2 Milliarden US-Dollar lag. Für das laufende Jahr ist ein Investitionsbudget von 5,0 bis 5,5 Milliarden US-Dollar für Wachstumsprojekte vorgesehen. Etwa zwei Drittel dieser Summe fließen gezielt in den Ausbau der Erdgasinfrastruktur.
Fokus auf Datenzentren
Die industrielle Nachfrage nach Energie prägt zunehmend die kommerzielle Ausrichtung des Pipelinenetzes. Kann diese Fokussierung auf neue Abnehmergruppen die Marktposition dauerhaft festigen? Ein erster Erfolg zeigt sich bereits in Texas: Energy Transfer hat vor kurzem mit der Belieferung eines großen Datenzentrums-Campus von Oracle begonnen.
Diese Vereinbarung ist Teil eines umfassenderen Liefervertrags über rund 900 Millionen Kubikfuß Erdgas pro Tag für drei separate Standorte. Insgesamt konnte sich das Unternehmen im vergangenen Jahr verbindliche Zusagen für mehr als 6 Milliarden Kubikfuß pro Tag sichern. Darunter befindet sich auch ein 20-Jahres-Vertrag mit Entergy Louisiana.
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Ausbau des Pipelinenetzes
Um die steigenden Transportmengen von den Förderbecken zu den Handelszentren zu bewältigen, investiert Energy Transfer massiv in die Infrastruktur. Das Projekt ?Desert Southwest Pipeline? wurde auf einen Durchmesser von 48 Zoll vergrößert. Nach der geplanten Fertigstellung Ende 2029 soll diese 5,6 Milliarden US-Dollar teure Erweiterung die regionale Kapazität auf 2,3 Milliarden Kubikfuß pro Tag steigern.
Auch im vierten Quartal 2025 zeigten die operativen Kennzahlen nach oben. Das bereinigte EBITDA stieg im Jahresvergleich um acht Prozent auf 4,18 Milliarden US-Dollar. Besonders deutlich legten die Exporte von Flüssiggas (NGL) mit einem Plus von zwölf Prozent zu, während das Transportvolumen von Rohöl um sechs Prozent stieg.
Die jüngste Quartalsausschüttung von 0,335 US-Dollar pro Einheit wurde vorgestern an die Anteilsinhaber ausgezahlt. Für das vierte Quartal 2026 ist bereits die Inbetriebnahme der ersten Phase der Hugh-Brinson-Pipeline fest eingeplant, was die Kapazitäten weiter erhöhen wird.
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