Energiekontor Aktie: Rückkauf läuft
25.02.2026 - 11:13:03 | boerse-global.deEnergiekontor zieht sein seit Juli 2025 laufendes Aktienrückkaufprogramm weiter durch – und liefert gleichzeitig operative Fortschrittsmeldungen aus dem Windparkgeschäft. Doch wie stark ist dieses Signal wirklich, wenn die Aktie seit Monaten eher zäh wirkt?
Aktienrückkauf: Kleine Schritte, klare Linie
Laut der am 24. Februar veröffentlichten Pflichtmitteilung kaufte Energiekontor in der Woche vom 16. bis 20. Februar insgesamt 1.325 eigene Aktien über Xetra zurück. Seit dem Start des Programms am 7. Juli 2025 summiert sich der Rückkauf damit auf 39.049 Stück.
Beim Blick auf den Kurs zeigt sich: Der Markt nimmt die Maßnahme bislang eher nüchtern auf. Heute notiert die Aktie bei 37,75 Euro (leicht im Minus), auf 12 Monate steht ein Rückgang von rund 11,9% zu Buche. Auffällig ist zudem der RSI von 20,8, der auf eine stark überverkaufte Situation hindeutet – auch wenn das allein noch keine Trendwende garantiert.
Operativ: Repowering hebt Kapazität
Parallel zum Rückkaufprogramm meldete das Unternehmen Mitte Februar Fortschritte im Portfolio. In Oederquart (Landkreis Stade) wurde ein repowerter Windpark in Betrieb genommen: Sechs Enercon-Anlagen ersetzen zehn Altanlagen. Die Standortkapazität liegt nun bei rund 33 Megawatt, wobei etwa die Hälfte dem eigenen Portfolio zugerechnet wird.
Damit steigt die Kapazität der konzerneigenen Wind- und Solarparks laut Unternehmensangaben auf rund 450 Megawatt. Außerdem sind Projekte mit mehr als 200 Megawatt für das eigene Portfolio im Bau. Für 2026 plant Energiekontor die Fertigstellung von drei Projekten mit zusammen über 120 Megawatt, darunter zwei Solarparks in Mecklenburg-Vorpommern mit rund 113 MWp und langfristigen PPAs. Für 2027 sind weitere 85 Megawatt vorgesehen – das würde das Portfolio perspektivisch auf etwa 650 Megawatt wachsen lassen.
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Prognose: Zielbild bleibt ambitioniert
Beim Ergebnis blieb Energiekontor zuletzt bei seiner Bandbreite: Am 29. Dezember 2025 bestätigte das Unternehmen für 2025 eine EBT-Prognose von 30 bis 40 Millionen Euro. Gleichzeitig steht im Raum, dass auf der Hauptversammlung im Juli 2025 für 2025 noch 70 bis 90 Millionen Euro EBT in Aussicht gestellt worden waren – im Rahmen des mittelfristigen Ziels von 120 Millionen Euro EBT bis 2028.
Unterm Strich bleibt es damit eine zweigleisige Story: Während der Rückkauf weiterläuft und das Portfolio wächst, muss das Unternehmen beim Ergebnispfad zeigen, dass die mittelfristigen Ziele mit der aktuell bestätigten Spanne zusammenpassen. Konkrete operative Meilensteine sind für 2026 bereits benannt – mit den angekündigten Fertigstellungen von über 120 Megawatt.
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