Enel, Aktie

Enel Aktie: Wachstum wird unterschätzt

27.03.2026 - 06:23:33 | boerse-global.de

Jefferies hebt Kursziel für Enel an und sieht Wachstum durch massive Investitionen in erneuerbare Energien und die strategische Rolle für Europas Versorgungssicherheit.

Enel Aktie: Wachstum wird unterschätzt - Foto: über boerse-global.de
Enel Aktie: Wachstum wird unterschätzt - Foto: über boerse-global.de

Der italienische Energiekonzern Enel steht bei Analysten hoch im Kurs. Jefferies sieht beim Versorger deutlich mehr Potenzial, als der Markt derzeit einpreist. Vor allem der beschleunigte Ausbau der erneuerbaren Energien und die strategische Ausrichtung auf die europäische Versorgungssicherheit treiben die Bewertung nach oben.

Analysten heben das Kursziel an

Analyst Arturo Murua vom Analysehaus Jefferies hat seine Kaufempfehlung für die Enel-Aktie bestätigt und das Kursziel von 10,00 auf 10,60 Euro angehoben. Die Experten gehen davon aus, dass die zugrunde liegende Ertragskraft des Unternehmens bisher unterschätzt wurde. Ein wesentlicher Treiber ist die Neuausrichtung der europäischen Energieinfrastruktur, die durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten und den Fokus auf langfristige Versorgungssicherheit an Bedeutung gewonnen hat.

Enel ist hierbei gut positioniert, um von den massiven Investitionen in grüne Energien auf dem Kontinent zu profitieren. Die strategische Planung sieht vor, dass der Konzern eine zentrale Rolle beim Umbau der europäischen Stromversorgung übernimmt.

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Massive Expansion bei erneuerbaren Energien

Bis 2028 plant Enel Investitionen von rund 20 Milliarden Euro, die gezielt in den Sektor der erneuerbaren Energien fließen sollen. Das Ziel ist ambitioniert: Jährlich soll die Kapazität um durchschnittlich 4,6 Gigawatt wachsen. Dies entspricht einer Steigerung von 33 Prozent gegenüber dem Ausbau-Tempo der vergangenen fünf Jahre, als im Schnitt 3,4 Gigawatt pro Jahr zugebaut wurden.

Im Branchenvergleich erscheint die Aktie derzeit attraktiv bewertet. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 13 wird das Papier mit einem Abschlag von rund 16 Prozent gegenüber dem Sektordurchschnitt gehandelt. Für einkommensorientierte Anleger bleibt der Titel ebenfalls interessant: Für das Jahr 2026 prognostizieren die Analysten eine Dividendenrendite von etwa sechs Prozent.

Ausblick bis 2029

Die revidierten Prognosen sehen für das Jahr 2028 einen Gewinn je Aktie von 0,80 Euro vor, was einer Aufwärtskorrektur von sechs Prozent entspricht. Jefferies erwartet bis 2029 ein durchschnittliches jährliches Gewinnwachstum (CAGR) von etwa fünf Prozent. Das neue Kursziel von 10,60 Euro bietet ausgehend vom gestrigen Schlusskurs bei 9,23 Euro signifikantes Aufwärtspotenzial und liegt zudem über dem aktuellen Analysten-Konsens von 9,93 Euro.

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