DAX40, DaxIndex

Ende der DAX-Rallye oder erst der Anfang? Wie viel Crash-Risiko steckt jetzt im Markt?

26.01.2026 - 22:35:38

Der DAX wirkt, als würde er auf einem Pulverfass tanzen: EZB, Inflation, Gewinnwarnungen und geopolitische Spannungen prallen auf Rekordstimmung und FOMO. Ist das noch gesunde Hausse – oder schon die perfekte Bullenfalle kurz vor dem nächsten Absturz?

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Vibe Check: Der DAX 40 zeigt sich aktuell extrem nervös: mal dominieren euphorische Bullen mit einer kräftigen Rallye, dann wieder drücken heftige Gewinnmitnahmen den Index abrupt nach unten. Die Kurse schwanken in einer spannungsgeladenen Spanne, in der sowohl Ausbruch nach oben als auch abrupter Rücksetzer nach unten jederzeit möglich wirken. Das Setup schreit nach erhöhtem Risiko – aber genau das ist für aktive Trader oft der perfekte Spielplatz.

Auf dem Frankfurter Parkett sieht man: Die Marktteilnehmer sind hin- und hergerissen zwischen Europa-Rebound-Story und Rezessionsangst. Der DAX testet wichtige charttechnische Zonen, läuft phasenweise nah an der Region des Allzeithochs entlang, wirkt dann wieder wie in einer müden Seitwärtsphase gefangen, in der die großen Player Positionen umschichten. Klar ist: Von echter Entspannung kann keine Rede sein, das Ganze ist mehr Hochseilakt als Spaziergang.

Die Story: Getrieben wird das ganze Drama vor allem von der europäischen Makro-Lage und der EZB. Christine Lagarde und ihr Team stehen zwischen allen Fronten: Die Inflation in der Eurozone hat sich zwar spürbar abgekühlt, liegt aber in vielen Ländern immer noch über dem langfristigen Ziel. Gleichzeitig signalisieren Konjunkturdaten aus Deutschland – Industrieproduktion, Auftragseingänge, Einkaufsmanagerindizes – eher fragilen Aufschwung als robusten Boom.

Genau diese Mischung sorgt dafür, dass jeder EZB-Zinssatz-Kommentar zum Marktbewegungs-Turbo wird. Sobald Spekulationen auf schnellere oder aggressivere Zinssenkungen aufkommen, zündet am Aktienmarkt eine deutliche grüne Rallye, vor allem bei zinssensiblen Sektoren wie Tech, Immobilien und zyklischen Konsumwerten. Sobald dagegen Zweifel an der Inflationskontrolle oder Warnungen vor zu lockerer Geldpolitik die Runde machen, nimmt der DAX gerne mal den Fahrstuhl nach unten und reagiert mit einem spürbaren Rücksetzer.

Spannend dabei: Die großen DAX-Schwergewichte erzählen sehr unterschiedliche Geschichten. Die deutschen Autobauer kämpfen gleichzeitig mit schwächerer globaler Nachfrage, Preisdruck aus China und dem teuren, aber zwingend nötigen E-Shift. Jeder neue Kommentar zu Zöllen, Subventionen oder E-Auto-Förderprogrammen kann den gesamten Sektor in eine heftige Aufwärtsbewegung oder in einen plötzlichen Absturz schicken.

Auf der anderen Seite stützen Tech- und Software-Werte das Sentiment. Konzerne wie SAP & Co. profitieren von der globalen Digitalisierungs- und KI-Fantasie und liefern damit den Bullen die Story, dass Deutschland doch noch mehr kann als nur Diesel und Maschinenbau. Dazu kommen Industrie-Schwergewichte aus dem Maschinen- und Anlagenbau, bei denen jede neue Auftragmeldung oder jeder Hinweis auf globale Investitionsbereitschaft den DAX näher an eine dynamische Rallye heranschieben kann.

Makro-seitig bleibt die Frage: Rutscht Deutschland endgültig in eine längere Schwächephase oder sehen wir gerade den Start eines soliden Comebacks? Die aktuellen Stimmungsindikatoren – vom ifo-Geschäftsklima bis zu ZEW-Erwartungen – zeigen zwar tendenziell leichte Aufhellung, aber von überschäumendem Optimismus sind wir noch weit entfernt. Das passt zum Kursbild: Aufwärtsdrift ja, aber immer wieder unterbrochen von scharfen Rücksetzern, in denen nervöse Hände den Dip eher aus Angst verkaufen als ihn mutig zu kaufen.

Social Pulse - Die Big 3:
YouTube: Check diese Analyse: https://www.youtube.com/results?search_query=dax+analyse
TikTok: Markttrend: https://www.tiktok.com/tag/dax40
Insta: Stimmung: https://www.instagram.com/explore/tags/dax40/

Wenn du dir die aktuelle Social-Media-Bubble anschaust, siehst du zwei Lager: Die einen feiern jede grüne Kerze als Startschuss für eine neue Deutschland-Rallye, die anderen warnen vor der ultimativen Bullenfalle und reden vom nächsten großen Crash. Auf YouTube dominieren Videos mit knackigen DAX-Analysen, in denen Trendkanäle, Widerstände und mögliche Ausbruchslevels seziert werden – sehr viel Fokus auf kurzfristigem Trading. Auf TikTok geht es stärker um schnelle Clips zu Inflation, EZB und "Wie lege ich mein erstes Geld in ETFs an", während Instagram vor allem die allgemeine Marktstimmung einfängt: Screenshots von Depots, nervöse Kommentare unter Börsen-News und jede Menge FOMO, wenn der Markt wieder eine grüne Phase hinlegt.

  • Key Levels: Der DAX bewegt sich aktuell um mehrere extrem wichtige Zonen, in denen sich Bullen und Bären immer wieder heftig duellieren. Nach unten lauern markante Unterstützungsbereiche, bei denen die Dip-Käufer erfahrungsgemäß wieder aktiv werden und Short-Positionen eindecken müssen. Nach oben bremsen markante Widerstände knapp unterhalb der Allzeithoch-Region den Index aus – erst ein sauberer Ausbruch darüber würde ein neues Kapitel der Rallye eröffnen.
  • Sentiment: Haben die Bullen oder die Bären die Kontrolle in Frankfurt?

Beim Sentiment ist das Bild gemischt: Kurzfristig dominieren immer wieder die Bären, sobald schlechte Konjunkturzahlen, schwache Unternehmensausblicke oder geopolitische Schlagzeilen aufschlagen. Die Reaktionen sind dann oft überzogen, mit intensiven Abwärtsbewegungen in kurzer Zeit. Mittelfristig aber bleiben die Bullen im Spiel, weil viele institutionelle Anleger weiter davon ausgehen, dass die EZB die Zinsen perspektivisch senken muss, um die Wirtschaft nicht komplett abzuwürgen. Genau diese Hoffnung auf künftig lockerere Geldpolitik verhindert aktuell einen echten Panikmodus.

Dazu kommt der klassische FOMO-Effekt: Wer die letzten Aufwärtsbewegungen verpasst hat, sitzt jetzt an der Seitenlinie und wartet nervös auf den nächsten Rücksetzer, um endlich einsteigen zu können. Das sorgt dafür, dass heftige Abstürze bisher schnell wieder eingefangen werden – es findet sich immer eine Gruppe, die bereit ist, den Dip zu kaufen, solange keine neue Schocknachricht den Markt vollkommen aus der Bahn wirft.

Fazit: Der DAX steckt in einer hochspannenden Phase zwischen Chancen und Risiken. Auf der Chancen-Seite stehen eine mögliche Europa-Renaissance, Entspannung bei der Inflation, zukünftige EZB-Zinssenkungen und die Story, dass deutsche Qualitätsunternehmen nach den letzten Krisenjahren wieder stärker gefragt sein könnten. Dazu kommt die globale Liquidität, die immer wieder ihren Weg in Aktienmärkte findet – gerade wenn Alternativen wie Tagesgeld durch sinkende Zinsen wieder an Attraktivität verlieren.

Auf der Risiko-Seite steht ein ganzes Bündel an Sprengstoff: schwache BIP-Zahlen, fragile Industrie, hohe Staatsverschuldung in Teilen der Eurozone, geopolitische Risiken, mögliche neue Energie- oder Lieferkettenprobleme. Jeder dieser Faktoren kann aus einer scheinbar harmlosen Konsolidierung im DAX innerhalb weniger Handelstage einen ausgewachsenen Abwärtsimpuls machen.

Was heißt das für dich als Trader oder Anleger? Blindes Buy and Hold ohne Plan ist in diesem Setup gefährlich. Genauso gefährlich ist es aber, nur auf den ganz großen Crash zu warten und jede Rallye reflexartig zu shorten. Clever ist ein Ansatz mit klaren Szenarien: Definierte Zonen, in denen du bereit bist, den Dip zu kaufen, und Bereiche, in denen du konsequent Gewinne mitnimmst, wenn der Markt heiß gelaufen wirkt. Risikomanagement ist kein Buzzword, sondern Überlebensstrategie.

Der DAX bietet aktuell enormes Potenzial – nach oben wie nach unten. Wer die Makro-Signale der EZB, die Konjunkturdaten aus Deutschland und die Earnings der DAX-Schwergewichte aufmerksam verfolgt und sie mit sauberem Chartreading kombiniert, kann von dieser Phase stark profitieren. Wer dagegen nur auf Social-Media-Stimmung und Bauchgefühl setzt, läuft Gefahr, genau dort einzusteigen, wo die Profis längst ihre Positionen an die späten Bullen abgeben.

Unterm Strich: Wir stehen an einem Punkt, an dem sowohl ein kraftvoller Angriff auf neue Hochs als auch ein überraschend tiefer Rücksetzer absolut im Rahmen des Möglichen sind. Du musst dich nicht für eine Meinung verheiraten – du musst vorbereitet sein. Szenarien durchspielen, Levels definieren, Positionsgröße anpassen. Der Markt schuldet niemandem etwas, aber er belohnt konsequente Vorbereitung. Und genau jetzt ist die Zeit, dir diesen Vorsprung zu sichern.

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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Indizes wie den DAX 40, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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