Emulgatoren E466 und E433 könnten Darmgesundheit schaden
31.01.2026 - 17:26:11Neue Studien zeigen: Zwei weit verbreitete Lebensmittelzusatzstoffe stehen im Verdacht, die Darmbarriere zu schwächen und Entzündungen zu fördern. Im Fokus der Forschung stehen die Emulgatoren Carboxymethylcellulose (E466) und Polysorbat 80 (E433). Sie sind in unzähligen Fertigprodukten enthalten – von Eiscreme über Saucen bis zu Backwaren.
Was steckt hinter den E-Nummern?
Emulgatoren verbinden nicht mischbare Stoffe wie Öl und Wasser. Sie sorgen für cremige Konsistenz, verbessern die Haltbarkeit und sind deshalb ein fester Bestandteil der Lebensmittelindustrie. Die beiden untersuchten Stoffe finden sich in:
* Eiscreme und Desserts (verhindern Eiskristalle)
* Backwaren (verbessern Volumen)
* Saucen, Dressings und Margarine (stabilisieren die Mischung)
* Fleisch- und Wurstwaren
Eine französische Studie zählt Emulgatoren zu den zehn weltweit am häufigsten konsumierten Zusatzstoffgruppen.
Alarmierende Ergebnisse aus dem Labor
Lange galten die Stoffe als unbedenklich. Aktuelle Tierstudien zeichnen ein anderes Bild. Forscher der Georgia State University fanden heraus, dass E466 und E433 bei Mäusen die Darmflora verändern. Die schützende Schleimschicht der Darmwand wurde dünner und durchlässiger.
Die Folge: Bakterien können näher an die Darmwand rücken und eine chronische, niederschwellige Entzündung auslösen. Eine erste kontrollierte Studie am Menschen bestätigte Teile dieser Effekte. Der Verzehr von E466 veränderte auch hier die Darmflora und reduzierte wichtige Stoffwechselprodukte.
Passend zum Thema Darmgesundheit – viele Warnsignale lassen sich schon im Blut und Labor erkennen. Ein kostenloser 25‑seitiger PDF‑Report erklärt verständlich, welche Laborwerte (z. B. Entzündungsmarker, Blutzucker und Lipidprofile) Sie prüfen sollten, worauf Ärzte achten und welche Folgeuntersuchungen sinnvoll sind. Ideal für alle, die nach den Studien mehr Klarheit über persönliche Risiken suchen. Laborwerte‑Report gratis anfordern
Die Folge: Bakterien können näher an die Darmwand rücken und eine chronische, niederschwellige Entzündung auslösen. Eine erste kontrollierte Studie am Menschen bestätigte Teile dieser Effekte. Der Verzehr von E466 veränderte auch hier die Darmflora und reduzierte wichtige Stoffwechselprodukte.
Link zu Darmerkrankungen und Übergewicht?
Die beobachteten Veränderungen bringen Wissenschaftler mit einem erhöhten Risiko für chronische Krankheiten in Verbindung. Die chronische Entzündung gilt als Schlüsselfaktor für entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn. In Versuchen entwickelten anfällige Mäuse nach der Gabe der Emulgatoren eine ausgeprägte Colitis.
Zudem zeigten die Mäuse Anzeichen des metabolischen Syndroms: Sie nahmen zu, ihr Blutzucker stieg und sie entwickelten eine Insulinresistenz. Liegt hier ein Mitgrund für die weltweite Zunahme von Fettleibigkeit?
Was bedeutet das für den Einkaufskorb?
Experten mahnen, die Tierversuche nicht eins zu eins auf den Menschen zu übertragen. Dennoch untermauern die Ergebnisse eine grundsätzliche Kritik an stark verarbeiteten Lebensmitteln. Ernährungswissenschaftler raten, den Konsum solcher Produkte zu reduzieren.
Ein erster Schritt ist ein Blick auf die Zutatenliste. Wer E466 (Carboxymethylcellulose) oder E433 (Polysorbat 80) meiden möchte, findet Alternativen in der Frischetheke. Die Studien widerlegen die alte Annahme, dass diese Zusatzstoffe den Darm einfach passiv durchqueren.
Warten auf die nächste Bewertung
Die aktuellen Erkenntnisse werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Weitere Forschung, vor allem am Menschen, ist dringend nötig. Sollten sich die schädlichen Effekte bestätigen, könnte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gezwungen sein, die Zulassung zu überprüfen. Bis dahin lautet die Empfehlung: Setzen Sie auf frische, unverarbeitete Zutaten.
PS: Metabolisches Syndrom, Gewichtszunahme und steigender Blutzucker können schnell auch den Blutdruck erhöhen. Ein kostenloser PDF‑Report zeigt acht natürliche, sofort umsetzbare Maßnahmen (Atemübungen, Ernährungstipps, Bewegung und Entspannungstechniken), mit denen Sie Ihre Werte stabilisieren können – praktisch erklärt und ohne reinen Pillen‑Fokus. Jetzt Gratis‑Report gegen Bluthochdruck sichern


