Elton John: Kommt da doch noch eine letzte große Tour?
18.02.2026 - 13:45:16 | ad-hoc-news.deElton John hat sich 2023 mit der gigantischen „Farewell Yellow Brick Road“-Tour von der Bühne verabschiedet – offiziell. Trotzdem kocht im Netz gerade wieder die Gerüchteküche: Kommen doch noch Special-Konzerte in Europa? Einmal noch „Rocket Man“ live in Deutschland hören – dieser Traum lässt viele Fans einfach nicht los. Auf der offiziellen Tourseite tauchen immer wieder Hinweise auf Sonderauftritte, Charity-Gigs und TV-Specials auf, die Hoffnung machen.
Alle offiziellen Elton-John-Termine & Specials checken
Du scrollst durch TikTok, überall Clips aus den letzten Shows in London oder Stockholm, Crowd singt „Goodbye Yellow Brick Road“, Elton sitzt am Klavier – und du denkst dir: Warum war ich nicht da?! Genau diese FOMO hält die Diskussion am Laufen, obwohl Elton John immer wieder betont hat, dass die große Welttour für ihn abgeschlossen ist. Aber: Für eine Legende wie ihn gelten eigene Regeln – und die Geschichte zeigt, dass „Abschied“ im Pop selten endgültig ist.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Offiziell lautet die Lage so: Elton John hat seine Abschiedstour im Juli 2023 in Stockholm beendet und mehrfach klargemacht, dass er keine weiteren klassischen Welttourneen mehr spielen will. Seitdem konzentriert er sich auf seine Familie, Charity-Projekte über die Elton John AIDS Foundation und ausgewählte Auftritte bei Award-Shows oder TV-Events. Genau diese „ausgewählten Auftritte“ sorgen aber für neuen Gesprächsstoff – vor allem in Europa.
In den letzten Monaten war Elton regelmäßig Thema in UK- und US-Medien: Mal ging es um eine mögliche Biopic-Fortsetzung nach „Rocketman“, mal um neue Musikprojekte mit jüngeren Stars. In Interviews hat er durchblicken lassen, dass er zwar nicht mehr monatelang auf Tourbus und Hotelzimmer hat, aber Studioarbeit ihn weiterhin reizt. Produzenten aus seinem Umfeld sprechen von vielen unveröffentlichten Aufnahmen, die theoretisch als Deluxe-Editionen, Live-Alben oder Boxsets erscheinen könnten.
Für deutsche Fans ist vor allem spannend, was auf der offiziellen Tourseite und in Fan-Newslettern passiert. Dort werden aktuell zwar keine neuen Stadionshows gelistet, dafür aber immer wieder spezielle Formate: Award-Auftritte, einmalige Stadion-Events, Gedenkshows für andere Künstler oder große Charity-Konzerte. Genau solche Events könnten theoretisch auch in europäischen Metropolen landen – und damit in Reichweite für Fans aus Deutschland. London oder Paris sind für viele hierzulande keine unüberwindbare Hürde, wenn es die vielleicht letzte Chance auf „Tiny Dancer“ live ist.
Hinzu kommt: 2027 und 2030 stehen runde Jubiläen großer Elton-Alben ins Haus – beispielsweise könnten 50-Jahr-Feiern bestimmter Klassiker Alben oder ganze Phasen seiner Karriere in den Fokus rücken. Musikjournalisten spekulieren bereits, dass Labels solche Zeitpunkte nutzen, um exklusive Shows, einmalige Orchester-Konzerte oder komplette Album-Performances zu organisieren. Elton hat in der Vergangenheit oft Spaß an solchen Konzepten gezeigt, gerade wenn Orchester, Musical-Elemente oder Filmprojekte dazukamen.
Für deutsche Fans bedeutet das: Ja, die große Staffel von Arena-Nächten von Hamburg bis München ist sehr wahrscheinlich vorbei. Aber: Spezielle Gastauftritte auf Festivals, TV-Produktionen in Europa oder einmalige Event-Shows sind absolut nicht ausgeschlossen. Und solange auf der Tour-Seite neue Einträge in unregelmäßigen Abständen auftauchen, werden Spekulationen weiter befeuert. Social Media reagiert entsprechend – mit Memes, Wunsch-Setlists und der ewigen Frage: „Ist es wirklich vorbei?“
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer Elton John in seinen letzten Tourjahren live gesehen hat, weiß: Diese Shows waren mehr als ein normales Konzert. Die Setlist war eine kompakte Best-of-Zeitkapsel aus über 50 Jahren Popgeschichte, durchkomponiert wie ein Blockbuster. Typischerweise ging es los mit „Bennie and the Jets“ – dem Klavierriff, das einmal durch die ganze Arena schneidet und jeden Handybildschirm nach oben reißt. Danach folgten meist „All the Girls Love Alice“ oder „I Guess That’s Why They Call It the Blues“, bevor Elton den großen Melodie-Hammer auspackte.
Herz der Show war immer ein epischer Mittelteil: „Tiny Dancer“, bei dem die Tribüne zu einem riesigen Chor wird, „Rocket Man“ mit langem, improvisierten Outro, und „Someone Saved My Life Tonight“, das nicht in jeder Tourphase dabei war, aber im Netz besonders gefeiert wird. Fans berichten, dass gerade diese Songs emotional extrem ziehen – viele sind mit diesen Balladen aufgewachsen, andere haben sie erst über TikTok oder den „Almost Famous“-Moment von „Tiny Dancer“ entdeckt. Die Mischung aus Alt-Fans und Gen-Z-Kids sorgt in den Hallen für eine sehr besondere Stimmung.
Unverzichtbar natürlich: „Candle in the Wind“, oft in der 1997er-Version, die Prinzessin Diana gewidmet ist, und „Goodbye Yellow Brick Road“ als eine Art roter Faden der gesamten Tour. Visuell war die Farewell-Show durchzogen von Video-Backdrops, in denen Eltons Karriere wie ein Collage-Film lief: schrille 70er-Outfits, 80er-Pop, Stadion-Feuerwerk, die Oscar-Nacht für „(I’m Gonna) Love Me Again“ aus „Rocketman“.
Wenn Elton in Zukunft noch einmal auftritt – egal ob in London, Paris oder vielleicht bei einem Special-Event mit Livestream – kannst du davon ausgehen, dass die Grundstruktur ähnlich bleibt. Er weiß genau, welche Songs alle hören wollen: „Your Song“, „Rocket Man“, „Tiny Dancer“, „I’m Still Standing“, „Don’t Let the Sun Go Down on Me“, „Saturday Night’s Alright for Fighting“, „Crocodile Rock“, „Daniel“. Dazu kommen oft ein bis zwei tiefere Fan-Favoriten, etwa „Take Me to the Pilot“ oder „Have Mercy on the Criminal“, die Hardcore-Fans ausflippen lassen.
Spannend ist auch, wie sehr Elton seine Setlists in den letzten Jahren an die Streaming-Realität angepasst hat. Songs, die auf TikTok oder in Serien wiederentdeckt wurden, rücken stärker nach vorne. „Cold Heart“, sein Remix-Hit mit Dua Lipa, war gegen Ende der Farewell-Tour ein fester Bestandteil des Programms – und plötzlich standen 20-Jährige in der ersten Reihe, die seine 70er-Alben erst nach diesem Hit angeklickt haben. Für zukünftige Specials oder TV-Auftritte ist genau die Mischung aus Oldschool-Elton und aktuellen Collabs der Schlüssel, damit mehrere Generationen sich gleichermaßen abgeholt fühlen.
Die Show-Atmosphäre? Laut Fanberichten und Clips auf YouTube/TikTok: überraschend familiär. Trotz Pyro, riesiger Screens und Glitzeranzüge wirkt Elton im direkten Kontakt mit dem Publikum oft eher wie ein leicht ironischer Onkel, der weiß, dass seine Outfits komplett überdreht sind – und sie deshalb mit maximaler Ernsthaftigkeit trägt. Zwischen den Songs erzählt er Geschichten aus den Anfangstagen, von Studio-Sessions mit Bernie Taupin oder von verrückten Tour-Momenten der 70er. Wer auf diesen Vibe steht, wird auch ein einmaliges Special-Konzert als emotionales „Kapitel-Ende“ feiern – selbst wenn es „nur“ eine Übertragung, ein Kino-Event oder ein gestreamtes Konzert ist.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, Twitter/X und TikTok läuft seit Monaten ein immer gleiches Muster: Ein neuer Clip von Elton taucht auf – zum Beispiel ein Gala-Auftritt oder ein Interview – und sofort kommentiert jemand: „Okay, aber eine letzte Europa-Show schafft er doch noch, oder?“ Unter Hashtags wie #eltonjohnlive, #eltonfarewell oder #bringbackrocketman sammeln sich Fan-Theorien, die teilweise erstaunlich detailliert sind.
Ein großer Block an Spekulationen dreht sich um mögliche „Residencies“: Also feste Konzertreihen in einer Stadt, ähnlich wie in Las Vegas. Viele Fans halten eine limitierte Serie in London, vielleicht auch in einer ikonischen Location mit Orchester, für realistischer als eine neue Weltreise. Die Argumentation: kürzere Wege, bessere Planung, weniger Stress für Elton – und trotzdem die Möglichkeit, die Show über Monate zu perfektionieren. Für deutsche Fans würde das bedeuten: Flug oder Zug nach London, dafür aber maximal ikonische Shows.
Ein anderer Hotspot: TikTok-Theorien rund um Anniversary-Konzerte. Immer wieder tauchen Videos auf, in denen User:innen die Jahreszahlen seiner wichtigsten Alben durchgehen und spekulieren, welches Jubiläum ein Label niemals ohne großes Event verstreichen lassen würde. Besonders oft genannt werden „Goodbye Yellow Brick Road“, „Captain Fantastic and the Brown Dirt Cowboy“ und „Too Low for Zero“. In diesen Clips wird diskutiert, ob Elton vielleicht ein Album einmal komplett am Stück live spielen könnte – begleitet von einer Orchester-Produktion, die dann als Live-Film in Kinos weltweit gezeigt wird.
Kontrovers diskutiert werden natürlich auch Ticketpreise. Die Farewell-Shows waren schon extrem teuer, besonders auf dem Zweitmarkt. Viele Fans erzählen auf Reddit von Situationen, in denen sie eigentlich unbedingt dabei sein wollten, sich aber die Preise nicht leisten konnten. Die Angst: Sollten jetzt noch einmal Special-Konzerte kommen, könnten die Tickets noch exklusiver und teurer werden – vor allem, wenn es sich um wenige Termine handelt. Andererseits hoffen einige darauf, dass bei Charity-Events auch günstigere Kategorien angeboten werden oder dass es Livestreams gibt.
Spannend ist auch, wie sehr die jüngere Generation inzwischen in die Gerüchte einsteigt. Unter TikTok-Kommentaren liest man häufig: „Ich kenne ihn nur von meinen Eltern, aber seit ‚Cold Heart‘ bin ich komplett drin, ich brauche ein Elton-Konzert in meinem Leben.“ Dazu kommen zahlreiche „Edit“-Videos, in denen Szenen aus „Rocketman“ mit Original-Liveaufnahmen gemischt werden – oft mit der Frage: „Warum bin ich zu spät geboren?“ Für diese Fans wären auch virtuelle Events, VR-Konzerte oder aufwendige Konzertfilme ein ernstzunehmender Ersatz, wenn echte Tour-Termine ausbleiben.
Zwischen all den wilden Spekulationen gibt es aber auch eine relativ nüchterne Fan-Perspektive: Viele sagen, dass sie einen erneuten „Abschied vom Abschied“ gar nicht bräuchten. Für sie ist die Farewell-Tour ein geschlossenes Kapitel, das nicht künstlich verlängert werden sollte. Lieber würden sie sich über neue Musik, Kollaborationen mit jüngeren Artists oder hochwertige Wiederveröffentlichungen freuen – etwa Remastered-Versionen alter Alben, bisher unveröffentlichte Demos oder Deep-Dive-Dokus, die sein Werk auch für Gen Z weiter öffnen. Gerüchte um neue Studio-Tracks tauchen ohnehin regelmäßig auf, besonders, seit er mit Artists wie Dua Lipa, Years & Years oder Miley Cyrus zusammengearbeitet hat.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle neue Deutschland-Termine für eine klassische Elton-John-Tour sind derzeit nicht angekündigt. Trotzdem lohnt sich ein Überblick über wichtige Eckdaten und typische Show-Infos, damit du einschätzen kannst, welche Optionen realistisch sind und welche nicht.
| Kategorie | Info | Relevanz für Fans in Deutschland |
|---|---|---|
| Letzte große Welttour | „Farewell Yellow Brick Road“-Tour, Abschluss 2023 in Stockholm | Keine regulären Arena-Shows mehr geplant, Fokus auf Specials |
| Typische Setlist-Länge | 20–24 Songs, ca. 2,5 Stunden Spielzeit | Viel Raum für alle großen Hits plus ein paar Tiefer-Schnitte |
| Kern-Hits live | „Rocket Man“, „Tiny Dancer“, „Your Song“, „I’m Still Standing“, „Candle in the Wind“, „Goodbye Yellow Brick Road“ | Garantierter Nostalgie-Faktor, hohe Mitsing-Quote |
| Aktuelle Auftrittsformate | Award-Shows, TV-Specials, Charity-Events, vereinzelt Festival-Gast | Wahrscheinliche Option für zukünftige Europa- oder UK-Gigs |
| Streaming-Brenner | „Cold Heart (PNAU Remix)“, „Rocket Man“, „Tiny Dancer“, „Bennie and the Jets“ | Beeinflussen die Song-Auswahl für Specials und TV-Auftritte |
| Offizielle Tour-Info-Quelle | eltonjohn.com/tours | Einzige verlässliche Adresse für Termine, Änderungen & Sonderkonzerte |
| Publikums-Mix | Mehrere Generationen, von 18 bis 70+ | Starke, emotionale Atmosphäre, Familienkonzert-Vibe |
| Mögliche Zukunftsformate | Residency, Jubiläums-Shows, Konzertfilme, Livestreams | Für deutsche Fans via Reise, Kino-Events oder Streaming erreichbar |
Häufige Fragen zu Elton John
Um dir einen möglichst klaren Überblick zu geben, haben wir die wichtigsten Fragen zu Elton John, seinen Live-Plänen und seinem aktuellen Status gesammelt – und beantworten sie ausführlich.
1. Gibt es 2026 Elton-John-Konzerte in Deutschland?
Stand jetzt sind für 2026 keine regulären Arena- oder Stadion-Konzerte von Elton John in Deutschland offiziell angekündigt. Nach Abschluss seiner Farewell-Tour hat er mehrfach betont, dass er keine großen Welt-Tourneen mehr plant. Das heißt: Du solltest nicht damit rechnen, dass plötzlich eine 20-Städte-Tour mit Hamburg, Berlin, Köln und München aus dem Nichts auftaucht.
Was es aber jederzeit geben kann: Einzelne Event-Formate, die zwar nicht direkt in Deutschland stattfinden, aber für deutsche Fans trotzdem erreichbar sind. Das können z.B. einmalige Shows in London, Festival-Auftritte, TV-Specials oder globale Livestream-Konzerte sein. Wenn du nichts verpassen willst, check regelmäßig die offizielle Tourseite und abonniere Newsletter – alles andere, was irgendwo auf dubiosen Ticket-Portalen auftaucht, solltest du kritisch prüfen.
2. Wie lange dauert ein typisches Elton-John-Konzert?
Die Konzerte der Farewell-Tour liefen im Schnitt zwischen 2 und 2,5 Stunden, manchmal sogar noch etwas länger. Elton kam in der Regel ohne klassische Vorband aus – du bekommst also fast die volle Zeit nur mit ihm und seiner Band. Zwischen den Songs nimmt er sich gerne Zeit für kurze Geschichten, Erklärungen und Dankesworte, was die Shows eher wie ein persönliches Erlebnis wirken lässt als wie ein reines Hit-Abspulen.
Für mögliche zukünftige Special-Events kannst du eine ähnliche Länge erwarten, vor allem, wenn es sich um eigenständige Shows handelt (z.B. Residency oder Jubiläumskonzert). Bei Festival-Auftritten kann das Set naturgemäß kürzer ausfallen, aber auch dort ist Elton eher dafür bekannt, seine 90 Minuten komplett auszureizen.
3. Welche Songs darf bei Elton John live auf keinen Fall fehlen?
Wenn du dir aktuelle Setlist-Datenbanken und Fanberichte ansiehst, wird schnell klar: Es gibt einen Kern an Songs, die praktisch unantastbar sind. Dazu gehören „Rocket Man“, „Your Song“, „Tiny Dancer“, „I’m Still Standing“, „Candle in the Wind“, „Goodbye Yellow Brick Road“, „Bennie and the Jets“ und meistens auch „Don’t Let the Sun Go Down on Me“. Ohne diese Titel würden viele Fans sich um ihren persönlichen Gänsehaut-Moment betrogen fühlen.
Dazu kommen Stücke, die Elton nach Lust, Laune und Anlass tauscht: In manchen Städten gab es Fan-Lieblinge wie „Mona Lisas and Mad Hatters“, in anderen tauchten „Sad Songs (Say So Much)“ oder „Philadelphia Freedom“ auf. In den letzten Jahren hat sich außerdem „Cold Heart“ etabliert, weil der Remix Elton bei einem jüngeren Publikum neu verankert hat. Wenn du also künftige Specials verfolgst, kannst du davon ausgehen, dass aus diesem Pool die Setlist gebaut wird.
4. Wird Elton John noch neue Musik veröffentlichen?
Offizielle, detaillierte Release-Pläne werden selten weit im Voraus kommuniziert, aber in Interviews hat Elton immer wieder angedeutet, dass er das Musikmachen als solches nicht aufgeben möchte. Studioarbeit ist körperlich deutlich weniger anstrengend als Touren, und seine Karriere lebt seit Jahren von spannenden Features und Kollaborationen – von Ed Sheeran über Lady Gaga bis Dua Lipa.
Sehr realistisch sind daher neue Singles, Kooperationen mit jüngeren Artists oder auch Kurator-Projekte, bei denen er als Executive Producer fungiert. Ebenso denkbar: Unveröffentlichte Songs aus älteren Sessions, die als Bonusmaterial erscheinen, oder aufwendige Neuauflagen alter Alben mit frischem Mastering und zusätzlichen Tracks. Für Fans in Deutschland hat das einen Vorteil: Neue Musik ist sofort global verfügbar, unabhängig davon, ob er hier auftritt oder nicht.
5. Warum ist Elton John überhaupt in Rente gegangen, wenn er noch so erfolgreich ist?
Der Hauptgrund, den Elton John immer wieder nennt: Familie und Gesundheit. Jahrzehntelang war er praktisch durchgehend unterwegs, mit einem extrem intensiven Lifestyle – erst exzessiv, später professionell, aber immer noch strapaziös. Mit zunehmendem Alter und dem wachsenden Fokus auf seine Kinder war klar, dass er nicht mehr neun Monate im Jahr um die Welt jetten möchte. Er will miterleben, wie seine Kids aufwachsen, ohne zwischen Flughafen, Hotel und Arena zu pendeln.
Außerdem hat er in der Vergangenheit offen über gesundheitliche Probleme gesprochen, etwa Operationen und Infektionen, die Tourpläne beeinflusst haben. Wenn du das zusammennimmst, wirkt der Abschied von der großen Tourbühne nicht wie ein PR-Gag, sondern wie eine konsequente Entscheidung. Dass er trotzdem punktuell auftritt, ist in diesem Kontext eher ein Kompromiss: maximale Kontrolle über Umfang und Belastung, aber weiterhin die Möglichkeit, live Musik zu machen.
6. Wie komme ich rechtzeitig an Tickets, falls Special-Konzerte angekündigt werden?
Der wichtigste Schritt: Vertrau nur auf offizielle Quellen. Das bedeutet konkret: die offizielle Website, verifizierte Social-Media-Accounts, große etablierte Ticketanbieter sowie Newsletter von Veranstaltern und Arenen. Sobald irgendwo ein neues Special oder eine Residency auftaucht, geht die Info in der Regel sehr schnell durch diese Kanäle.
Vermeide es, Tickets über unbekannte Resale-Plattformen oder vermeintliche „VIP-Vorkaufsrechte“ zu kaufen, die nicht eindeutig offiziell sind. Gerade bei einem Namen wie Elton John schießen beim kleinsten Gerücht halbseidene Angebote aus dem Boden. Wenn es wenige Shows und hohe Nachfrage gibt, werden die Preise ohnehin anziehen – umso wichtiger ist es, früh, aber seriös zu handeln. Und: Halte immer im Hinterkopf, dass manche Events auch als Livestream oder Kino-Übertragung angeboten werden könnten, was für viele Fans eine entspanntere (und günstigere) Alternative ist.
7. Lohnt sich Elton John auch dann noch, wenn man ihn „nur“ per Stream oder Konzertfilm erlebt?
Gerade für jüngere Fans, die keine Chance mehr hatten, bei der Farewell-Tour live vor Ort zu sein, sind Streams und Konzertfilme ein ernsthafter Zugang zu dieser Legende. Elton-John-Shows sind extrem visuell, akribisch arrangiert und klanglich auf großem Niveau – vieles davon funktioniert auch ohne Arena-Luft. Wenn du dir einen guten Bildschirm, ordentlich Sound (Kopfhörer oder Boxen) und vielleicht ein paar Freund:innen dazu holst, kann so ein Konzertfilm-Abend überraschend nah an das Live-Gefühl heranreichen.
Natürlich ersetzt das nicht komplett den Moment, wenn du mit tausenden Leuten „Rocket Man“ singst, aber es ist eine sehr brauchbare Brücke – vor allem, solange unklar ist, ob Elton überhaupt noch einmal große Bühnen spielt. Und mal ehrlich: Für manche ist es auch angenehmer, die Show vom Sofa aus zu genießen, ohne Anreise, Hotelsuche und Ticket-Stress. Wichtig ist am Ende nur, dass die Songs dich erreichen – ob in einer Arena in Berlin oder nachts um eins mit Kopfhörern im Bett.
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