Elton, John

Elton John in Deutschland: Kommt da doch noch was?

10.02.2026 - 14:30:04

Was läuft 2026 bei Elton John? Tour-Gerüchte, Setlist?Analyse, Tickets, Fan-Theorien – alles, was du als deutscher Fan jetzt wissen musst.

Kaum ein Name triggert bei Musikfans so viele Emotionen wie Elton John. Offiziell hat er seine gigantische „Farewell Yellow Brick Road“-Tour beendet – und trotzdem brodelt die Gerüchteküche weiter: Kommen 2026 doch noch einzelne Special-Shows in Europa? Zieht es ihn für ein letztes Mal nach Deutschland? Und was bedeutet das für dich, wenn du bislang noch nie „Rocket Man“ oder „Your Song“ live erlebt hast?

Aktuelle Elton-John-Termine & Offizielle Tour-Infos

In den letzten Wochen überschwemmen Clips seiner Abschiedsshows wieder TikTok und Instagram, parallel tauchen neue Interviews auf, in denen Elton einerseits von „Ruhestand“ spricht – und andererseits andeutet, dass er die Bühne doch nicht komplett loslässt. Genau diese Spannungszone macht den aktuellen Hype aus: Ist das Kapitel wirklich zu oder erleben wir gerade das Prequel zu einer Reihe exklusiver 2026?Shows?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Elton John hat seine offizielle Abschiedstour 2023 beendet, das finale Konzert fand im Juli im Stockholmer Tele2 Arena statt. In Interviews direkt danach betonte er, dass er keine großen Welttourneen mehr spielen will, vor allem wegen seiner Familie und der krassen Belastung der letzten Jahre. Trotzdem fällt auf: Er spricht sehr konkret von „keine Tourneen mehr“, nicht von „nie wieder Konzerte“.

In britischen Medien tauchten in den letzten Monaten mehrere Berichte auf, in denen Weggefährten erzählen, wie sehr Elton die Bühne emotional bewegt hat. Einige Insider spekulieren, dass er sich eher in Richtung „Residency“ bewegt – also längere Engagements an einem Ort, wie man es aus Las Vegas kennt. Für deutsche Fans ist vor allem interessant, dass immer wieder London als Kandidat für so eine Residency fällt. Und von Deutschland nach London ist der Weg deutlich kürzer als etwa nach Los Angeles.

Bei Preisverleihungen und Charity-Galas ist Elton ohnehin weiter aktiv. Er spielte in den letzten Monaten ausgewählte Auftritte, unter anderem bei Benefiz-Events rund um seine Elton John AIDS Foundation. Dort griff er häufig auf reduzierte, fast intime Setups zurück: Flügel, kleine Band, Fokus auf Stimme und Songs. Viele Beobachter werten das als Testlauf für künftige Special-Shows ohne riesigen Tourtross.

Für deutsche Fans bedeuten diese Entwicklungen zwei Dinge: Erstens, du solltest deine Erwartung managen – eine klassische Stadiontour durch Berlin, Hamburg, Köln oder München ist extrem unwahrscheinlich. Zweitens, komplett abschreiben solltest du Live-Auftritte aber nicht. In Fanforen kursieren seit Ende 2025 mehrere Hinweise, dass 2026/2027 Jubiläen wichtiger Alben (etwa von „Goodbye Yellow Brick Road“) mit einzelnen Jubiläums-Shows gefeiert werden könnten, möglicherweise auch im deutschsprachigen Raum. Handfeste Bestätigungen gibt es dafür noch nicht, aber das Muster passt zu anderen Legacy-Acts: keine endlosen Touren mehr, dafür punktuelle, große Abende.

Die offizielle Tourseite listet aktuell vor allem vergangene Daten und schafft damit eine Art Archiv seiner Abschiedsrunde. Trotzdem lohnt es sich, die Seite im Blick zu behalten: In der Vergangenheit wurden dort neue Einzelshows relativ kurzfristig ergänzt. Gerade wenn Elton sich dazu entscheidet, noch einmal bei großen Festivals oder TV-Events in Europa aufzutreten, dürfte das genau an dieser Stelle aufpoppen.

Parallel dazu halten Streamingzahlen und Verkäufe seiner Klassiker ein erstaunlich hohes Niveau. TikTok-Trends um „Bennie And The Jets“ oder „Tiny Dancer“, die durch Serien und Filme wiederbelebt wurden, sorgen dafür, dass Elton John für Gen Z nicht wie „Museums-Musik“ wirkt, sondern wie eine lebendige, aktuelle Pop-Referenz. Genau dieses Spannungsfeld – Legende, aber nicht verstaubt – macht ihn für Festivals und große Events weiterhin extrem attraktiv.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Um zu verstehen, was mögliche 2026?Shows bringen könnten, lohnt sich ein Blick auf die Setlists der letzten „Farewell Yellow Brick Road“-Konzerte. Die Tour war im Kern als Best-of-Abend angelegt – fast drei Stunden, chronologisch grob sortiert, mit Fokus auf den größten Hits.

Klassische Eckpfeiler der Setlist waren:

  • Bennie And The Jets – oft als Opener, mit langem Piano-Intro und dieser typischen Mischung aus Glam und Funk.
  • I Guess That’s Why They Call It The Blues – Fan-Favorit, live deutlich rockiger als auf Platte.
  • Rocket Man (I Think It’s Going To Be A Long, Long Time) – das Zentrum der Show, oft mit ausgedehnter Jam-Phase und Visuals, die dich gefühlt tatsächlich ins All schießen.
  • Tiny Dancer – spätestens seit „Almost Famous“ und diversen TikTok-Trends Generationen-übergreifender Mitsing-Moment.
  • Someone Saved My Life Tonight – emotionaler Tiefpunkt, in dem Elton seine eigene Vergangenheit seziert.
  • Sorry Seems To Be The Hardest Word – ruhiger, intensiver Block, in dem die Halle oft komplett still wird.
  • Don’t Let The Sun Go Down On Me – früher manchmal im Duett (legendär mit George Michael), zuletzt oft mit Band-Chor.
  • Candle In The Wind – je nach Abend in der Originalversion oder in der bekannteren Variation, die nach dem Tod von Prinzessin Diana umgeschrieben wurde.
  • I’m Still Standing – Energiebombe kurz vor Schluss, bei der jeder nochmal aufspringt.
  • Crocodile Rock – mit Mitklatsch- und Mitsing-Parts, bewusst verspielt und leicht trashig.
  • Goodbye Yellow Brick Road – meist als Finale, inklusive Gänsehaut-Visuals, die seine Karriere im Schnelldurchlauf zeigen.

Für mögliche 2026?Shows ist genau dieses Best-of-Konzept der wahrscheinlichste Ansatz. Wer auf obskure Deep Cuts aus frühen 70ern hofft, dürfte höchstens in kleineren, sehr speziellen Abenden fündig werden. Bei großen Events zählen die Songs, die über Jahrzehnte im Radio liefen und inzwischen zum Pop-Kanon gehören.

Spannend ist, wie sich die Showproduktion zuletzt entwickelt hat. Elton setzt stark auf eine Mischung aus Retro-Ästhetik und moderner Technik: knallige Farben, großflächige LED-Wände, aber keine überladenen Effektsalven. Das Piano bleibt das Zentrum, dazu eine eingespielte Band mit langjährigen Weggefährten. Gerade in den Deutschland-Konzerten der Abschiedstour (u.a. München, Berlin, Köln) war spürbar, wie sehr dieses Konzept aufgeht: Viele Fans kommen mit ihren Eltern oder sogar Großeltern, und trotzdem wirkt der Abend nicht wie eine Nostalgie-Show, sondern wie ein lebendiges Pop-Event.

Setlist-technisch darfst du davon ausgehen, dass bestimmte Songs unverrückbar bleiben, sollte er noch einmal auftreten: „Rocket Man“, „Your Song“, „Tiny Dancer“, „I’m Still Standing“ – ohne diese Stücke würde ein kompletter Fanaufstand drohen. Variabel sind eher die Songs im mittleren Block. In den letzten Jahren rotierte er dort unter anderem:

  • Take Me To The Pilot
  • Levon
  • Have Mercy On The Criminal
  • Daniel
  • Philadelphia Freedom

Wenn neue Jubiläums-Shows auf bestimmte Alben fokussieren, könnte genau hier mehr Abwechslung reinkommen – etwa mehrere Tracks hintereinander aus „Goodbye Yellow Brick Road“ oder „Captain Fantastic And The Brown Dirt Cowboy“. Für Hardcore-Fans wäre das die perfekte Gelegenheit, Songs zu hören, die er in den letzten Jahrzehnten nur selten live auspackte.

Atmosphärisch solltest du dir Elton 2026 so vorstellen: weniger Rumgerenne auf der Bühne, dafür mehr Interaktion, Anekdoten und Humor. Schon bei den letzten Shows erzählte er zwischen den Songs von früher, von Sessions mit Bernie Taupin, von Drogenabstürzen und Comebacks. Viele Fans beschreiben die Abende im Netz eher wie eine Mischung aus Konzert und persönlichem Rückblick, nicht als glatt durchinszenierte Pop-Show. Genau das macht die Magie aus – du erlebst nicht nur einen Hit nach dem anderen, sondern auch einen Künstler, der offen über seine Biografie spricht.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

In Reddit-Threads und TikTok-Kommentaren ist Elton John gerade ein heißes Thema – allerdings nicht im Sinne eines typischen Newcomer-Hypes, sondern als Projektionsfläche für alles, was Pop-Legenden angeblich tun oder lassen. Drei große Stränge ziehen sich durch die Fan-Diskussionen:

1. Die „Geheime Europa-Residency“-Theorie
Immer wieder taucht die Spekulation auf, dass Elton eine Art London- oder Paris-Residency plant, vielleicht in einem ikonischen Venue wie der Royal Albert Hall oder der O2 Arena. Einige Fans verweisen auf Aussagen aus Interviews, in denen er betont, wie sehr er Europa liebt und wie wichtig ihm seine britische Basis ist. Daraus wird dann schnell ein ganzes Konstrukt: mehrere Wochenenden pro Jahr, jeweils ein paar Shows, mit flexibel gestalteter Setlist und prominenten Gästen. Handfest ist daran bisher: nichts. Aber das Muster wäre logisch – kurze Wege, planbare Termine, wenig Reisestrapazen und maximale Aufmerksamkeit.

2. Ticketpreis-Diskussionen und „Farewell-Inflation“
In deutschen Foren und Kommentarspalten siehst du einen anderen Dauerbrenner: die Frage, ob Elton-John-Tickets inzwischen zu teuer sind. Viele Fans, die bei der Farewell-Tour mit dabei waren, berichten von Ticketpreisen deutlich über 100 Euro, besonders in den guten Kategorien. Auf Plattformen wie TikTok teilen User ihre Seat Views und diskutieren, ob sich diese Preise „lohnen“ – gerade im Vergleich zu anderen großen Acts wie Taylor Swift oder den Rolling Stones.

Wenn es 2026 zu neuen Shows kommt, ist zu erwarten, dass die Preisdiskussion sofort wieder losgeht. Gleichzeitig ist Elton längst in einer Liga, in der er vor allem auf Qualität statt Masse setzt. Das macht Tickets teurer, aber auch begehrter. Manche Fans hoffen auf spezielle „Fanblocks“ oder günstigere Oberränge, gerade in Arenen, während andere argumentieren, dass ein letztes Mal Elton John schlicht seinen Preis hat.

3. TikTok-Trends & „Gen-Z-Entdeckung“
Spannend ist die Wahrnehmung bei jüngeren Usern: Unter Clips von „Crocodile Rock“ oder „I’m Still Standing“ schreiben viele Leute sinngemäß: „Wie konnte ich den solange ignorieren?“ oder „Meine Eltern hatten doch Geschmack.“ Memes rund um seine exzentrischen 70s-Outfits, Glitzerbrillen und die berühmten Feder-Capes erleben eine Renaissance. Statt sich darüber lustig zu machen, wird das aber oft liebevoll gefeiert – als maximaler Camp-Moment, der perfekt in die heutige, ironische Internetkultur passt.

Auf Reddit kursiert zudem die Theorie, dass Elton in Zukunft verstärkt als Feature-Gast auf Releases junger Künstler auftauchen könnte, statt eigene Alben im klassischen Sinn zu veröffentlichen. Sein Kollabo-Album „The Lockdown Sessions“ war ein Fingerzeig in diese Richtung: Er arbeitete mit Künstlern wie Dua Lipa und Miley Cyrus – genau die Acts, die für Gen Z relevant sind. Sollte er 2026 noch einmal neues Material bringen, dürfte es eher in so einem Kontext passieren als in Form eines komplett neuen Soloalbums.

Und dann wäre da noch die stille Hoffnung vieler Fans in Deutschland: ein letztes Überraschungs-Booking bei einem großen Festival wie Rock am Ring, dem Hurricane oder einem Stadtjubiläum. Bisher gibt es keine seriösen Hinweise darauf, aber nach den Comeback-Überraschungen anderer Legenden (von ABBA als Avatar-Show bis hin zu Reunion-Gigs anderer 70s-Acts) traut man dem Pop-Zirkus inzwischen fast alles zu.

Alle Daten auf einen Blick

Die folgenden Daten bündeln zentrale Eckpunkte rund um Elton John, seine Tourhistorie und wichtige Releases. Achtung: Offizielle, tagesaktuelle Live-Termine findest du immer auf der verlinkten Tourseite.

JahrEreignisOrt/RegionHinweis
1970Durchbruch mit dem Live-Auftritt im TroubadourLos Angeles, USAStartschuss für seine internationale Karriere
1973Release von "Goodbye Yellow Brick Road"weltweitEines seiner erfolgreichsten Alben, mehrfach Platin
1983Album "Too Low for Zero"weltweitEnthält Klassiker wie "I’m Still Standing"
1997Neuaufnahme von "Candle In The Wind"GroßbritannienTribut an Prinzessin Diana, einer der meistverkauften Singles ever
2018Start der "Farewell Yellow Brick Road"-TourNordamerikaOffiziell als Abschiedstour angekündigt
2019–2022Europa- und Deutschland-Termine der Farewell-Touru.a. Berlin, Köln, Hamburg, MünchenMehrere restlos ausverkaufte Arenen und Stadien
2021Release "The Lockdown Sessions"weltweitKollabo-Album mit u.a. Dua Lipa und Miley Cyrus
2023Letzte offizielle Farewell-ShowStockholm, SchwedenEnde der mehrjährigen Abschiedstour
2024–2025Ausgewählte Auftritte bei Awards & Charityv.a. Europa & USAKeine klassische Tour, aber einzelne Live-Momente
2026 (Spekulation)Mögliche Special-Shows / ResidenciestbaBisher nur Gerüchte in Fanforen, nichts offiziell bestätigt

Häufige Fragen zu Elton John

Wie alt ist Elton John eigentlich – und wie wirkt sich das auf seine Live-Shows aus?
Elton John wurde am 25. März 1947 geboren. 2026 wäre er also 79 Jahre alt. Das klingt nach Rentenalter, aber live war er zuletzt erstaunlich präsent. Klar: Er sprintet nicht mehr über die Bühne und macht keine wilden Tanzeinlagen, doch seine Stärke lag ohnehin nie im Akrobatiklevel, sondern im Songwriting, im Piano-Spiel und in seiner Stimme. In Reviews der Abschiedstour wird immer wieder betont, dass seine Vocals zwar tiefer geworden sind, aber nach wie vor sehr stabil wirken. Gerade die großen Balladen funktionieren mit etwas dunklerer Stimme sogar noch intensiver. Die Show ist stärker durchchoreografiert, Pausen sind eingebaut, und trotzdem beschreibt die Mehrzahl der Fans die Konzerte als energiegeladen und emotional packend.

Kommt Elton John 2026 nochmal nach Deutschland?
Offiziell gibt es dazu aktuell keine Bestätigung. Die „Farewell Yellow Brick Road“-Tour gilt als abgeschlossen, und Elton selbst hat mehrfach gesagt, dass er nicht noch einmal eine mehrjährige Welttour durchziehen will. Was allerdings möglich bleibt, sind einzelne Specials – sei es im Rahmen von Festivals, einmaligen Galas oder Jubiläumsshows. Wenn Deutschland überhaupt eine Rolle spielt, dann eher mit einem oder zwei exklusiven Terminen in großen Arenen, als Teil einer begrenzten Europa-Reihe. Um hier nichts zu verpassen, lohnt sich der regelmäßige Blick auf die offizielle Tourseite und die Socials seines Teams.

Wie sicher ist „Farewell“ bei Pop-Ikonen wirklich?
Die Popgeschichte kennt viele Comebacks trotz Abschiedsankündigung. Von Kiss über die Eagles bis zu diversen Schlagergrößen – das „letzte Konzert“ war oft nur ein Zwischenstand. Im Fall von Elton John wirkt die Abschiedstour aber deutlich ernsthafter: Er begründete sie wiederholt mit seiner Familie und gesundheitlichen Aspekten. Trotzdem schließt das eben nicht aus, dass er punktuell zurückkehrt. Der entscheidende Unterschied: Keine 100?Shows-plus-Mammut-Touren mehr, sondern ausgewählte Abende, die logistisch machbar sind und ihm genug Pausen lassen. Wer also „Farewell“ mit „nie wieder live“ gleichsetzt, übersieht diese Nuance.

Welche Songs MUSS man kennen, wenn man Elton John erst jetzt für sich entdeckt?
Für den Einstieg kannst du dir eine Art Essentials-Playlist bauen, die sowohl die Klassiker als auch neuere Referenzen abdeckt. Unverzichtbar sind:

  • "Your Song" – frühe Ballade, die seine Fähigkeit zur einfachen, aber tiefen Liebeserklärung zeigt.
  • "Rocket Man" – wohl sein Signature-Song, eine melancholische Sci-Fi-Metapher.
  • "Tiny Dancer" – durch Filme und TikTok wieder extrem präsent, melodisch stark.
  • "Goodbye Yellow Brick Road" – perfektes 70s-Pop-Storytelling.
  • "Candle In The Wind" – ursprünglich für Marilyn Monroe, später für Prinzessin Diana neu interpretiert.
  • "I’m Still Standing" – Durchhalte-Hymne, die heute mehr denn je als Self-Empowerment-Track gelesen wird.
  • "Don’t Go Breaking My Heart" – leichtere, verspielte Seite im Duettformat.
  • "Cold Heart (Pnau Remix)" feat. Dua Lipa – Brücke zur Gegenwart, verbindet mehrere Elton-Songs in einem modernen Remix.

Allein diese Auswahl zeigt, wie breit seine Palette ist: von Piano-Ballade über Glam-Pop bis hin zu Dance-Remix.

Wie hat Elton John die heutige Popmusik beeinflusst?
Sein Einfluss geht weit über einzelne Songs hinaus. Erstens: Er hat das Modell „Piano-getriebener Popstar“ geprägt, das später Künstler wie Billy Joel, Ben Folds oder Sam Smith (in abgeschwächter Form) weitergeführt haben. Zweitens: Seine Zusammenarbeit mit Textdichter Bernie Taupin setzte einen Standard für langfristige Kreativpartnerschaften im Pop. Drittens: Elton war einer der ersten Superstars, der offen mit seiner queeren Identität umging, wenn auch mit Umwegen und späten Klarheiten. Für viele heutige Artists aus der LGBTQIA+-Community ist er damit eine Art musikalischer Pate.

Auf Produktionsebene haben seine Arrangements – die Mischung aus Rockband, Piano und opulenten Streichern – den Sound von 70er- und 80er-Pop nachhaltig geprägt. Viele aktuelle Acts, die Retro-Vibes suchen, greifen unbewusst auf Elton-DNA zurück: reich orchestrierte Refrains, klare Hooks, starke Bridges.

Wie komme ich an gute Tickets, falls neue Shows angekündigt werden?
Falls 2026 tatsächlich neue Termine droppen, wird der Run auf Tickets brutal. Typischer Ablauf der letzten Jahre: Zuerst Fanclub- oder Newsletter-Presales, dann Kreditkarten- oder Plattform-Presales (z.B. spezielle Kontingente großer Ticketanbieter), danach der reguläre Verkauf. Wer ganz vorne dabei sein will, sollte Newsletter abonnieren, offizielle Social-Media-Kanäle im Blick behalten und mit mehreren Geräten in die Warteschleifen gehen.

Finger weg von dubiosen Resale-Plattformen, bevor der reguläre Verkauf gestartet ist. Gerade bei Elton-Shows gab es in der Vergangenheit Fälle, in denen überteuerte oder ungültige Tickets im Umlauf waren. Offizielle Anbieter listen meist auch autorisierte Wiederverkaufsoptionen, bei denen du nicht Gefahr läufst, am Eingang zu scheitern.

Gibt es neue Musik von Elton John in Sicht?
Ein klassisches Studioalbum ist momentan nicht angekündigt. Wahrscheinlicher sind einzelne Singles oder Kollabos, ähnlich wie bei „Cold Heart“. In Interviews hat Elton immer wieder durchblicken lassen, dass er das Studio liebt, aber nicht mehr den Druck eines kompletten Albumzyklus spürt. Dank Streaming können Künstler heute ohnehin viel flexibler veröffentlichen. Für Fans heißt das: Lieber mit sporadischen Überraschungen rechnen als mit einer großen Albumkampagne. Und genau das passt zu seiner aktuellen Lebensphase – freie Wahl der Projekte, ohne XXL-Promo-Maschine.


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