Elmgreen, Dragset

Elmgreen & Dragset: Die Kunst, bei der dir das Museum plötzlich richtig unangenehm wird

22.02.2026 - 00:15:06 | ad-hoc-news.de

Schwules Schwimmbad, Pool im Museumsboden, Prada-Shop in der Wüste: Elmgreen & Dragset machen Kunst, die dich direkt trifft – und auf dem Markt längst im Millionen-Spiel mitspielt.

Alle reden über diese Kunst – und du wirst sie nie wieder aus dem Kopf kriegen.

Ein leeres Schwimmbecken, ein Puppenhaus voller Einsamkeit, ein Prada-Store mitten in der Wüste: Elmgreen & Dragset bauen Kunst, die wie ein Meme wirkt – nur mit Tiefgang und Millionen dahinter.

Ihre Installationen sehen aus wie perfekte Instagram-Sets, fühlen sich aber eher an wie ein unangenehmes Beziehungs-Gespräch mit der ganzen Gesellschaft. Queerness, Konsum, Einsamkeit – und du stehst mittendrin.

Das Netz staunt: Elmgreen & Dragset auf TikTok & Co.

Warum dreht das Netz durch? Weil ihre Werke aussehen wie Cinematic TikTok in XXL: sterile Pools, hyperclean Architektur, Kunst, die wie ein Luxus-Brand wirkt – und dir gleichzeitig klarmacht, wie leer der ganze Lifestyle sein kann.

Du läufst durch ihre Ausstellungen und hast das Gefühl, in einem Set von "Euphoria" gelandet zu sein – nur ohne Musik, dafür mit maximaler Stille und maximalen Gefühlen.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Auf Social Media wird vor allem gefeiert, wie fotogen ihre Arbeiten sind – clean, minimal, hyperinszeniert. Gleichzeitig diskutiert die Community: Ist das noch Kunst oder bereits ein Luxus-Showroom über toxische Träume von Reichtum und Perfektion?

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Wenn du bei Elmgreen & Dragset mitreden willst, brauchst du diese Key-Pieces im Kopf:

  • „Prada Marfa“ (mit Michael Elmgreen & Ingar Dragset als Konzeptkünstler beteiligt): Ein Fake-Prada-Shop mitten im texanischen Niemandsland, mit echten Prada-Produkten im Schaufenster, aber ohne Eingang. Luxus ohne Zugang – ein Meme, bevor es Memes gab. Perfekter Foto-Spot, aber eigentlich ein riesiger Kommentar auf Mode-Hype, Fake-Idole und Konsum-Sucht. Tausendfach auf Instagram, unzählige TikToks: ein echter Viraler Hit in der Kunstwelt.
  • „Van Gogh’s Ear“ (Frei stehender Swimmingpool vorm Rockefeller Center in New York): Ein riesiger, aufrecht stehender Pool mitten in der Stadt, wie ein abgestürztes Objekt aus einem Paralleluniversum. Sieht aus wie eine surreale Plakatwand, ist aber eine Skulptur. Ultra-instagrammable, gleichzeitig eine hammerharte Frage: Was passiert, wenn unsere Freizeit-Träume und Wellness-Ästhetik buchstäblich im öffentlichen Raum crashen?
  • „Death of a Collector“ (Venedig-Biennale, Dänischer Pavillon): Ein hypercleaner Modernist-Bungalow mit Pool – darin ein lebloser Körper in Anzug, treibend im Wasser. Das Setting: wie ein Luxus-Immobilien-Exposé, aber der Vibe: Ende der Party. Ein krasser Kommentar auf den Kunstmarkt, Reichtum, Männlichkeit – und darauf, wie Sammler selbst Teil eines Systems sind, das sie auffrisst. Dieser Moment gilt bis heute als ikonischer Biennale-Schock.

Dazu kommen Werke wie ihre umgebauten Schwimmbäder, Wartezimmer, Gerichtsäle oder das Puppenhaus „The Collectors“, die scheinbar perfekte Räume zeigen – in denen aber alles emotional auseinanderfällt. Genau diese Mischung aus Design-Look und emotionalem Cringe macht ihren Style so unverwechselbar.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Auf dem Markt sind Elmgreen & Dragset längst kein Geheimtipp mehr, sondern im Bereich Blue-Chip-Kunst angekommen.

Recherchen über Auktionsdatenbanken und Berichte von Häusern wie Sotheby’s und Christie’s zeigen: ihre großen Installationen und Skulpturen werden im sechsstelligen bis niedrigen siebenstelligen Bereich gehandelt. Einzelne Arbeiten haben auf Auktionen Preise im hohen sechsstelligen Segment erreicht – also eindeutig Millionen-Hammer-Potenzial, auch wenn nicht jede Arbeit öffentlich mit exaktem Rekordpreis dokumentiert ist.

Im Sekundärmarkt gilt: große, ikonische Installationen mit starkem Ausstellungs-Backstory (z. B. Biennale, große Museen) sind die absoluten Trophäen. Kleinere Skulpturen, Editionen und Fotografien liegen deutlich tiefer, aber immer noch im Bereich, wo du von Investment-Kunst sprechen kannst.

Wichtig: Die beiden sind bei Top-Galerien wie Perrotin vertreten – ein dickes Signal Richtung Sammler, dass es sich um eine Marke handelt, die langfristig in der internationalen Kunstszene verankert ist.

Kurz zur Story: Michael Elmgreen (Dänemark) und Ingar Dragset (Norwegen) arbeiten seit den 1990ern zusammen. Sie sind offen queer, politisch, und haben sich von kleinen Off-Spaces hochgearbeitet zu Venedig-Biennale, großen Museumsshows und globalem Kunst-Hype. Ihr Markenzeichen: Räume und Objekte, die aussehen wie Design-Hotel, aber eigentlich über Klasse, Sexualität, Macht und Einsamkeit reden.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Wenn du die volle Elmgreen-&-Dragset-Erfahrung willst, reicht kein Screen – du musst durch ihre Räume laufen.

In großen Museen in Europa, den USA und Asien tauchen ihre Arbeiten regelmäßig in Gruppenausstellungen oder als Highlights in Sammlungspräsentationen auf. Viele ihrer ikonischen Installationen waren Teil von Biennalen, Triennalen und spektakulären Einzelausstellungen.

Achtung Transparenz: Konkrete aktuellen Ausstellungstermine, die garantiert jetzt noch laufen, lassen sich online nicht eindeutig und verlässlich verifizieren. Deshalb: Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die wir dir mit fixen Daten und Orten seriös nennen könnten.

Was du tun kannst:

  • Auf der Künstler- oder Projektseite alle laufenden und kommenden Shows checken.
  • Bei der Galerie nachschauen, wo gerade Werke von Elmgreen & Dragset hängen.
  • News-Bereich und Newsletter abonnieren, wenn du früh bei neuen Must-See-Ausstellungen dabei sein willst.

Hier geht's zu den offiziellen Infos:

Wenn du auf City-Trip bist, lohnt sich immer ein schneller Check: Viele Museen haben Elmgreen-&-Dragset-Werke in ihren Sammlungen – vor allem dort, wo auch andere große zeitgenössische Namen hängen.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Elmgreen & Dragset sind genau die Art Künstler, über die alle reden, wenn es um Kunst-Hype mit Hirn geht. Die Werke sehen brutal gut aus auf deinem Feed, aber sie sind nicht nur Ästhetik – sie legen dir deine eigenen Träume von Glamour, Erfolg und Liebe gnadenlos offen.

Wenn du Kunst magst, die:

  • wie ein Luxus-Set wirkt, aber eigentlich ein psychologischer Spiegel ist,
  • queere Perspektiven nicht als Deko, sondern als Kern erzählt,
  • und gleichzeitig im Markt schon klar im Investment-Bereich mitspielt,

… dann sind Elmgreen & Dragset für dich Pflichtprogramm.

Für Sammler sind sie spannend, weil: etablierte Karrieren, starke Museumspräsenz, große internationale Sichtbarkeit – also alle Zutaten, die du bei Blue-Chip-Artists suchst. Für dein Social-Media-Ich sind sie spannend, weil jedes Werk aussieht wie ein viraler Filmstill, in dem du selbst der Main Character bist.

Unterm Strich: Ja, der Hype ist gerechtfertigt. Wenn du nur einen Namen aus dem Bereich installative Kunst mit Gesellschafts-Cringe im Design-Look speichern willst, dann: Elmgreen & Dragset.

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