Eli Lilly Aktie: Milliarden-Übernahme
01.04.2026 - 03:28:34 | boerse-global.deEli Lilly greift tief in die Tasche: Der Pharmakonzern übernimmt Centessa Pharmaceuticals für 38 Dollar je Aktie in bar – zuzüglich eines bedingten Wertzertifikats von bis zu 9 Dollar pro Aktie. Der Gesamtwert liegt damit potenziell bei 47 Dollar je Anteilsschein. Der reine Barzahlungsanteil entspricht einem Eigenkapitalwert von rund 6,3 Milliarden Dollar, das Wertzertifikat bringt weitere bis zu 1,5 Milliarden Dollar auf den Tisch.
Centessa-Aktien schossen im vorbörslichen Handel auf Nasdaq um gut 47 Prozent nach oben – auf rund 40,53 Dollar. Das zeigt, wie eindeutig der Markt diesen Deal bewertet.
Was Lilly wirklich kauft
Im Mittelpunkt steht die Orexin-Forschung. Centessa hat ein Portfolio an OX2R-Agonisten entwickelt – Wirkstoffe, die auf das sogenannte Orexin-System im Gehirn abzielen und bei Schlafstörungen sowie möglicherweise weiteren neurologischen Erkrankungen eine Rolle spielen könnten. Mit dieser Übernahme kauft Lilly nicht nur einzelne Substanzen, sondern eine komplette Forschungsplattform in einem der spannendsten Teilbereiche der Neurowissenschaften.
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Das fügt sich in eine breitere Strategie ein: Erst kürzlich unterzeichnete Lilly eine Forschungspartnerschaft mit dem KI-Biotechnologieunternehmen InSilico Medicine – ein Deal mit einem potenziellen Gesamtwert von bis zu 2,75 Milliarden Dollar. Der Konzern setzt also auf mehreren Feldern auf externe Innovation.
Rückenwind trotz schwierigem Marktumfeld
An den US-Börsen herrschte zuletzt Zurückhaltung. Der S&P 500 verlor gestern 0,4 Prozent, der Nasdaq Composite gab 0,7 Prozent nach. Hintergrund ist der anhaltende Iran-Konflikt, der Öl verteuert, Inflationssorgen schürt und Zinssenkungshoffnungen dämpft. In diesem Umfeld gewann die Lilly-Aktie dennoch rund 1 Prozent – ein kleines, aber nicht unerhebliches Signal.
Analysten blicken zudem mit Spannung auf die bevorstehende Berichtssaison für das erste Quartal 2026. Im Vergleich mit dem dänischen Rivalen Novo Nordisk sehen Experten bei Lilly das größere Kurspotenzial – die Centessa-Übernahme dürfte dieses Narrativ weiter stützen.
Mit dem Zukauf in der Neurowissenschaft diversifiziert Lilly sein Portfolio jenseits des GLP-1-Segments und setzt ein klares Zeichen: Der Konzern will nicht nur im Übergewichts- und Diabetesmarkt führend sein, sondern auch in der Hirnforschung ganz vorne mitspielen.
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