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Electro Optic Systems Holdings Aktie: Kraftvoller Startschuss!

20.01.2026 - 11:27:32

Der australische Rüstungsspezialist Electro Optic Systems profitiert von der MARSS-Übernahme und einem Auftragsbestand von über 400 Mio. A$, was zu einer starken Kursentwicklung führte.

Electro Optic Systems legt nach einer richtungsweisenden Übernahme und prall gefüllten Auftragsbüchern eine beeindruckende Kursrally hin. Der australische Rüstungsspezialist positioniert sich damit klar im boomenden Markt für Abwehrsysteme gegen Drohnen. Wie solide ist dieses neue Wachstumsprofil unterlegt?

Übernahme von MARSS als Wendepunkt

Am 12. Januar 2026 meldete EOS die Übernahme von MARSS, einem europäischen Anbieter von Führungs- und Waffeneinsatzsystemen (C2) für Anti-Drohnen-Anwendungen. Die Transaktion ist wie folgt strukturiert:

  • Sofortzahlung in bar: 36 Mio. US-Dollar (rund 54 Mio. A$)
  • Earn-out-Komponente: Bis zu 100 Mio. Euro, abhängig von neuen MARSS-Umsätzen
  • Finanzierung: Überwiegend aus bestehenden Barmitteln von rund 107 Mio. A$

MARSS verfügt über mehr als 20 Jahre operativer Erfahrung und über 60 Installationen weltweit. Durch die Übernahme entwickelt sich EOS vom Komponentenlieferanten zu einem Anbieter integrierter Anti-Drohnen-Systeme mit eigener, KI-gestützter Entscheidungsunterstützung.

Auftragsbestand über 400 Mio. A$

Im Jahr 2025 profitierte EOS von einer deutlichen Belebung der Nachfrage im Verteidigungsbereich. Der bedingungslose Auftragsbestand liegt inzwischen bei mehr als 400 Mio. A$, nach 136 Mio. A$ Ende Dezember 2024. Wichtige gesicherte Aufträge umfassen:

  • 125 Mio. A$: Hochenergie-Laserwaffensystem in Westeuropa
  • 120 Mio. A$: Bedingter Hochenergie-Laservertrag in Südkorea
  • 108 Mio. A$: R400-Fernbedienbare Waffenstationen (RWS) für das australische LAND 400-3 Programm
  • 73 Mio. A$: „Slinger“ Anti-Drohnen-RWS-Aufträge aus Westeuropa
  • 21 Mio. US-Dollar: R400 Remote Weapon System für einen Kunden in Nordamerika

Dieser Auftragsbestand bildet die Basis für deutlich steigende Umsätze in den kommenden Jahren.

Durchbruch beim US-Heer

Ende Dezember 2025 sicherte sich EOS Defense Systems USA einen Vertrag zur Lieferung von Remote Weapon Systems an einen großen Hauptauftragnehmer. Die Systeme sollen auf einem Gefechtsfahrzeug des US-Heeres integriert werden. Dieser Auftrag gilt als wichtiger Meilenstein für die internationale Expansion von EOS in den US-Verteidigungsmarkt.

Deutliche Kursgewinne an der Börse

Die Aktie von Electro Optic Systems hat in den vergangenen zwölf Monaten außergewöhnlich stark zugelegt:

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  • 1-Jahres-Performance: Rund 788 %
  • 52-Wochen-Spanne: 1,00 A$ bis 11,20 A$
  • Marktkapitalisierung: Rund 2,0 Mrd. A$
  • Ausstehende Aktien: 192,95 Mio. Stück

Gestern gewann der Titel weitere 6,39 % und schloss bei 10,48 A$. Der Kursanstieg spiegelt die positive Marktreaktion auf die MARSS-Übernahme und den kräftig gewachsenen Auftragsbestand wider.

Anti-Drohnen-Technologie im Fokus

Mit MARSS und der proprietären NiDAR-C2-Technologie kann EOS nun komplette Lösungen entlang der Kette „Erkennen → Identifizieren → Entscheiden → Bekämpfen“ anbieten. CEO Andreas Schwer sieht das Unternehmen dadurch in der Lage, als Hauptauftragnehmer für größere, höherwertige Projekte zu konkurrieren – inklusive schlüsselfertiger Lösungen zum Schutz kritischer Infrastruktur wie Flughäfen oder Kraftwerke.

Die Integration von NiDAR in das bestehende Portfolio an fernbedienbaren Waffenstationen soll zudem sogenannte Mesh-Netzwerk-Funktionen ermöglichen. Flotten von Fahrzeugen erhalten damit eine hemisphärische Abdeckung gegen Drohnenangriffe – ein Leistungsmerkmal, das EOS als neu im Markt beschreibt.

Finanzielle Perspektiven und Wachstumsmärkte

Für 2026 erwartet das Management aus der MARSS-Übernahme per saldo einen weitgehend neutralen Effekt auf Ergebnis und operativen Cashflow, bei gleichzeitig deutlich höheren Auftragseingängen. Größere Ergebnisbeiträge aus dem erweiterten Geschäftsmodell werden ab 2027 in Aussicht gestellt. Den bestehenden Auftragsbestand plant das Unternehmen vor allem in den Jahren 2026 und 2027 in Umsatz zu überführen.

Getrieben von geopolitischen Spannungen und steigenden Verteidigungsetats sieht EOS insbesondere in Europa und dem Nahen Osten die wichtigsten Wachstumstreiber. Parallel dazu baut der Konzern seine Präsenz in den USA und Asien aus, um die neue Positionierung als integrierter Anbieter von Anti-Drohnen-Systemen global zu nutzen.

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