EDF Aktie: Ertragsrückgang belastet
25.02.2026 - 01:15:26 | boerse-global.deDer Energiekonzern EDF blickt auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2025 zurück. Sinkende Energiepreise und operative Hürden drückten das Ergebnis deutlich unter das Vorjahresniveau. Besonders die anhaltenden Verzögerungen beim britischen Großprojekt Hinkley Point C belasten die Konzernbilanz durch eine Milliarden-Abschreibung.
Bilanz 2025: Umsatz und Gewinn sinken
Die heute vorgelegten Zahlen verdeutlichen den wirtschaftlichen Druck. Der Konzernumsatz sank im Vergleich zum Vorjahr von 118,69 Milliarden Euro auf 113,26 Milliarden Euro. Noch deutlicher fiel der Rückgang beim Nettogewinn aus: Dieser belief sich auf 8,36 Milliarden Euro, nachdem im Jahr 2024 noch 11,40 Milliarden Euro erzielt worden waren. Der operative Cashflow blieb mit 9,6 Milliarden Euro jedoch stabil im positiven Bereich.
Wie schwer wiegen die operativen Probleme in Großbritannien für das Gesamtergebnis? Ein Blick auf die Sparte EDF UK zeigt deutliche Bremsspuren. Das EBITDA brach dort von 2,9 Milliarden Pfund auf 1,9 Milliarden Pfund ein. Neben einem Preisverfall bei Energie um rund 20 Prozent sorgte vor allem der Ausfall des Kernkraftwerks Hartlepool für Probleme. Insgesamt ging die Nuklearproduktion der britischen Kraftwerke um 12 Prozent zurück.
Hinkley Point C sorgt für Milliarden-Abschreibung
Ein zentrales Sorgenkind bleibt das Neubauprojekt Hinkley Point C. Aufgrund verzögerter elektromechanischer Arbeiten verschiebt sich die Inbetriebnahme des ersten Reaktors um weitere zwölf Monate auf das Jahr 2030. Diese erneute Verzögerung führte zu einer Wertminderung in Höhe von 2,5 Milliarden Euro in der aktuellen Bilanz. Die geschätzten Gesamtkosten des Projekts klettern damit auf rund 35 Milliarden Pfund (auf Basis der Preise von 2015).
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Parallel zum Kerngeschäft treibt der Konzern den Umbau seiner Infrastruktur voran. EDF schloss kürzlich den Teilverkauf seiner Rechenzentrumstochter Exaion ab. Die US-amerikanische MARA Holdings übernahm für 168 Millionen US-Dollar eine Mehrheit von 64 Prozent an dem Unternehmen. EDF bleibt als Minderheitsaktionär und Kunde weiterhin mit der Digitalsparte verbunden.
Trotz der aktuellen Rückschläge hält das Management an seiner Expansionsstrategie fest. In den kommenden drei Jahren plant der Konzern Investitionen in Höhe von insgesamt 15 Milliarden Pfund auf dem britischen Markt. Die weitere Entwicklung wird maßgeblich davon abhängen, ob die operativen Probleme bei den Bestandsanlagen gelöst werden und der Zeitplan für Hinkley Point C künftig stabil bleibt.
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