ECKPFEILER startet zwei Großprojekte in Bayern
06.03.2026 - 05:09:31 | boerse-global.deECKPFEILER Immobilien setzt trotz angespannter Marktlage ein starkes Zeichen. Das Unternehmen startet diese Woche den Bau des Quartiers "LOOP.ONE" in Nürnberg und treibt gleichzeitig das Münchner Projekt "KIRSCHGÄRTEN" voran. Diese Vorhaben sind ein seltener Lichtblick für die deutsche Bauwirtschaft.
Ein nachhaltiges Quartier für Nürnberg
Auf dem Gelände der ehemaligen Radrennbahn entsteht das gemischt genutzte Stadtquartier "LOOP". Der erste Bauabschnitt "LOOP.ONE" umfasst 76 Wohnungen, eine Kita und Gewerbeflächen. Das Projekt richtet sich zunächst an institutionelle Anleger.
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Für private Käufer wird der zweite Bauabschnitt interessant. Hier laufen bereits die Vermarktung von Eigentumswohnungen und Stadthäusern. Der Bau soll im Herbst beginnen. Insgesamt plant ECKPFEILER in Nürnberg rund 280 Wohnungen.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf Nachhaltigkeit: "LOOP" ist das einzige Nürnberger Wohnquartier, das eine DGNB-Zertifizierung in Gold anstrebt. Es erfüllt auch die Kriterien des staatlichen Qualitätssiegels für nachhaltige Gebäude (QNG).
Leichte Hoffnung für die Bauwirtschaft
Die Projekte stehen im Kontrast zur allgemeinen Branchenlage. Doch es gibt erste Anzeichen für eine Trendwende. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) prognostiziert für dieses Jahr ein leichtes Wachstum des Bauvolumens.
Ein wichtiger Frühindikator stimmt optimistisch: Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen stieg 2025 erstmals seit 2021 wieder an – um 10,8 Prozent auf 238.500 Einheiten. Der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB) spricht von einer Stabilisierung auf niedrigem Niveau.
Die Wohnungsnot bleibt dramatisch
Doch eine echte Entspannung ist nicht in Sicht. Die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage klafft weiter weit auseinander. Das Pestel Institut bezifferte den Wohnungsmangel Ende 2024 auf rund 1,4 Millionen Einheiten.
Die Prognosen für dieses Jahr liegen bei 185.000 bis 215.000 Fertigstellungen. Damit bleibt Deutschland weit unter dem Regierungsziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr. Besonders betroffen sind Haushalte mit geringem Einkommen, junge Menschen und Senioren.
Verschärfend wirkt der Rückgang der Sozialwohnungen. Deren Zahl sank bundesweit auf etwa eine Million – obwohl weit mehr Haushalte anspruchsberechtigt wären.
Politik setzt auf milliardenschwere Förderung
Der Bund reagiert mit finanziellen Impulsen. Der Haushalt für Bauen und Wohnen wurde für dieses Jahr auf 7,6 Milliarden Euro erhöht. Allein vier Milliarden Euro sind für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen.
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Neben den bundesweiten Programmen der KfW-Bank haben alle Bundesländer eigene Fördertöpfe aufgelegt. Diese reichen von zinsgünstigen Darlehen bis zu direkten Zuschüssen.
Ein neues Programm soll ab Sommer die Umwandlung von Büro- und Gewerbeflächen in Wohnraum erleichtern. Damit will die Politik zusätzliche Potenziale im Bestand heben.
Ein gespaltener Markt
Die aktuellen Entwicklungen zeigen ein zwiespältiges Bild. Hochwertige Neubauten in Metropolregionen – wie die von ECKPFEILER – finden weiterhin zahlungskräftige Abnehmer. Der Bau von bezahlbarem Wohnraum für die Breite kommt dagegen nur schleppend voran.
Experten sehen die Ursachen in einem Bündel von Problemen: hohe Baukosten, Fachkräftemangel und langwierige Genehmigungsverfahren. Staatliche Förderungen können hier nur bedingt gegensteuern.
Die Bauwirtschaft befindet sich in einer Phase der leichten Erholung. Die grundlegende Wohnungskrise aber bleibt ungelöst. Der Weg zur Normalisierung wird noch lange dauern.
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