easyJet Aktie: Doppelschlag
09.03.2026 - 13:43:23 | boerse-global.deGleich drei Investmentbanken haben heute ihre Kursziele für easyJet gesenkt. Bernstein reduzierte das Ziel von 560 auf 510 Pence, Barclays von 680 auf 600 Pence. Beide halten jedoch an ihrer positiven Einschätzung fest – Bernstein mit "Outperform", Barclays mit "Overweight". Der Grund für die Korrekturen: explodierende Treibstoffkosten nach Operation Epic Fury.
Kerosin frisst Marge
Die Rechnung ist brutal.Jet-Fuel-Preise haben sich verdoppelt, nachdem der Refining-Crack-Spread von 25 auf 100 Dollar pro Barrel hochgeschossen ist. Brent-Öl steht bei etwa 93 Dollar – das Problem liegt also nicht beim Rohöl, sondern bei den Raffinerie-Margen. Besonders bitter: Low-Cost-Carrier wie easyJet geben rund 35 Prozent ihrer Umsätze für Treibstoff aus. Netzwerk-Airlines kommen mit 20 Prozent davon.
Barclays rechnet für das erste Quartal 2026 mit Kerosinpreisen von 950 Dollar pro Tonne, im zweiten Quartal mit 1.000 Dollar. Erst danach soll Entspannung eintreten – auf 750 Dollar im dritten und 730 Dollar im vierten Quartal. Die Forward Curves deuten auf Besserung im Spätsommer hin. Doch bis dahin müssen die Airlines durchhalten.
Konkurrenzdruck lässt nach
Nicht alles ist düster. Die vorübergehende Störung der Golf-Carrier hatte europäischen Airlines zusätzliche Passagiere auf Asien- und Afrika-Routen beschert. Emirates nahm am 6. März den vollen Betrieb wieder auf – dieser Windfall-Effekt verschwindet also. Barclays warnt: "Wir erwarten einen Mangel an Nachfrage für Reisen in den Golf", da Point-to-Point-Verkehr etwa 50 Prozent der Emirates-Kapazität ausmacht.
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Der easyJet-Kurs notiert bei rund 510 Pence. Das entspricht exakt dem neuen Bernstein-Kursziel – Spielraum nach oben sieht anders aus. Barclays traut dem Titel immerhin noch 600 Pence zu, was knapp 18 Prozent Potenzial bedeuten würde. Die Analysten setzen darauf, dass sich die Treibstoffsituation normalisiert und easyJet seine Kostenstruktur besser in den Griff bekommt als die Konkurrenz.
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