EasyBank-Migration, Kriminelle

EasyBank-Migration: Kriminelle nutzen Bankenwechsel für Phishing-Welle

09.02.2026 - 04:02:12

Kriminelle nutzen die Umstellung von Barclays auf EasyBank für gefälschte E-Mails aus. Experten raten Kunden zu erhöhter Wachsamkeit und zur direkten Kontaktaufnahme mit der Bank.

Verbraucherschützer warnen vor einer neuen Betrugsmasche, die den aktuellen Umstieg von Barclays auf EasyBank ausnutzt. Gefälschte E-Mails mit Kontosperr-Drohungen zielen auf sensible Kundendaten.

Inmitten der offiziellen Umfirmierung der Barclays Consumer Bank Europe zur EasyBank haben Cyberkriminelle eine großangelegte Phishing-Kampagne gestartet. Aktuelle Warnungen der Verbraucherzentralen zeigen: Betrüger versenden E-Mails mit dem Betreff „Wichtig: Bestätigung Ihrer Daten für die EasyBank Migration erforderlich“. Darin werden Kunden unter dem Vorwand der Systemumstellung aufgefordert, ihre Zugangsdaten über einen Link zu bestätigen. Wer nicht innerhalb kurzer Frist reagiert, dem wird mit einer temporären Sperrung des Zugangs zur neuen Banking-Plattform gedroht.

So funktioniert der „Migrations“-Betrug

Die gefälschten Nachrichten sind darauf ausgelegt, offiziell und dringend zu wirken. Sie behaupten, eine sofortige Datenbestätigung sei für die weitere Kontonutzung nach der Umstellung unerlässlich. Die Kriminellen setzen auf klassische, aber effektive Phishing-Merkmale: eine unpersönliche Anrede wie „Sehr geehrter Barclays-Kunde“, eine verschleierte Absenderadresse und die Drohung mit Kontoeinschränkungen. Der eingebettete Link führt auf eine täuschend echte Fake-Website, auf der die Opfer ihre Login-Daten preisgeben sollen.

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Der Zeitpunkt ist gezielt gewählt. Die reale Umfirmierung im Februar 2026 schafft ein ideales Umfeld für Betrüger. Kunden erwarten in dieser Phase tatsächlich offizielle Mitteilungen ihrer Bank – das senkt die natürliche Wachsamkeit und erhöht die Glaubwürdigkeit der Fälschungen. Die Ausnutzung realer Ereignisse ist eine bewährte Taktik der Cyberkriminellen.

Experten raten: Keine Links anklicken, Bank direkt kontaktieren

Die Handlungsempfehlung der Sicherheitsexperten ist eindeutig: Keinesfalls auf den Link in der E-Mail klicken oder antworten. Die Nachricht sollte stattdessen unbeantwortet gelöscht oder in den Spam-Ordner verschoben werden.

Um die Echtheit einer Mitteilung zu prüfen, sollten Kunden niemals Links aus E-Mails nutzen. Stattdessen gilt: Die offizielle Webadresse der Bank manuell in den Browser eingeben oder die Banking-App öffnen, um dort nach Benachrichtigungen zu suchen. Banken betonen, dass sie Kunden nie per E-Mail zur Eingabe von Passwörtern oder PINs auffordern.

Wer bereits auf einen Link geklickt oder Daten eingegeben hat, muss sofort handeln. Betroffene sollten umgehend ihre Bank kontaktieren, um das Konto zu sichern und Zugangsdaten zu ändern. Zudem wird empfohlen, Anzeige bei der Polizei zu erstatten – auch bei mutmaßlich ausländischen Tätern.

Phishing-Angriffe werden immer professioneller

Die aktuelle Welle ist Teil eines bedenklichen Trends. Cyberkriminelle setzen zunehmend künstliche Intelligenz ein, um täuschend echte E-Mails ohne Rechtschreibfehler zu generieren. Auf Smartphone-Bildschirmen sind diese kaum noch von legitimer Bankenkommunikation zu unterscheiden.

Die Methoden gehen längst über einfache E-Mails hinaus. Moderne Masche umfassen etwa „MFA-Bombing“, bei dem Opfer mit einer Flut von Zwei-Faktor-Authentifizierungsanfragen überhäuft werden, oder den Betrieb professioneller Fake-Callcenter zur telefonischen Manipulation.

Erhöhte Wachsamkeit in den kommenden Wochen nötig

Da der Migrationsprozess und der Kartenaustausch in den kommenden Monaten fortschreiten, ist mit weiteren Betrugsversuchen zu rechnen. Kunden sollten eine grundsätzliche Skepsis gegenüber jeder unaufgeforderten Kommunikation bewahren, die zur Datenpreisgabe auffordert oder extremen Handlungsdruck erzeugt.

Die wirksamste Waffe gegen finanziellen Schaden bleibt Wachsamkeit und die konsequente Nutzung offizieller Kanäle für die Kommunikation mit der Bank.

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