Dufry Aktie: Starkes Jahr, klarer Kurs
11.03.2026 - 07:53:16 | boerse-global.deAvolta – ehemals Dufry – hat 2025 auf ganzer Linie überzeugt. Der Schweizer Reiseeinzelhändler legte heute seine Jahreszahlen vor und überraschte mit einem kräftigen Gewinnanstieg, einem neuen Aktienrückkaufprogramm und einer höheren Dividende. Für Aktionäre gibt es also einiges zu feiern.
Zahlen, die sich sehen lassen können
Das IFRS-Betriebsergebnis kletterte 2025 um 18 Prozent auf 1,1 Milliarden Franken. Der Kernumsatz wuchs um 5,5 Prozent organisch auf 13,72 Milliarden Franken – ein beachtliches Ergebnis, zumal Währungsgegenwind von vier Prozentpunkten die ausgewiesene Wachstumsrate auf 1,8 Prozent drückte. Das Kern-EBITDA stieg um 4,5 Prozent auf 1,32 Milliarden Franken, die entsprechende Marge verbesserte sich um 30 Basispunkte auf 9,7 Prozent.
Besonders beeindruckend: Der bereinigte Gewinn je Aktie sprang um 33 Prozent auf 3,48 Franken. Dazu beigetragen haben niedrigere Finanzierungskosten, ein gesunkener Minderheitenanteil – und eine kleinere Aktienanzahl, dank konsequenter Rückkäufe. Der freie Cashflow auf Eigenkapitalbasis legte um 14,6 Prozent auf 487 Millionen Franken zu.
Mehr fürs Depot – und weniger Aktien im Umlauf
Wer als Aktionär auf Ausschüttungen setzt, darf sich freuen: Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 1,15 Franken je Aktie vor – ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Abgestimmt wird auf der Hauptversammlung im Mai 2026.
Darüber hinaus hat das Unternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 225 Millionen Franken angekündigt. Das im Laufe von 2025 abgeschlossene Vorgängerprogramm führte im Februar 2026 zur Einziehung von rund 3,3 Prozent des eingetragenen Aktienkapitals. Zusammen mit der Einziehung aus 2024 dürfte das Kapital bis Ende des neuen Programms um insgesamt rund zehn Prozent gesunken sein – ein klarer Hebel für den Gewinn je Aktie.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Dufry?
Regional stach Europa, Naher Osten und Afrika mit organischem Wachstum von 8,2 Prozent heraus. Lateinamerika folgte mit 7,4 Prozent, Asien-Pazifik mit 6,9 Prozent. Nordamerika hinkte mit lediglich 0,3 Prozent organischem Wachstum hinterher – ein Punkt, den Anleger im Blick behalten sollten.
Vorsichtiger Start ins neue Jahr
Ganz wolkenlos ist das Bild allerdings nicht. Der Jahresbeginn 2026 verlief träger als gewünscht: Das organische Wachstum lag im Februar auf Jahresbasis bei rund 4,5 Prozent – damit unterhalb der mittelfristigen Zielspanne von fünf bis sieben Prozent. Erschwerend hinzu kommt ein erwarteter Währungsgegenwind von fünf Prozent für das Gesamtjahr 2026.
Dennoch hält das Management an seiner mittelfristigen Planung fest: fünf bis sieben Prozent organisches Wachstum jährlich, Margenverbesserung von 20 bis 40 Basispunkten sowie eine steigende Cashflow-Konversionsrate. Die Nettoverschuldung zum Jahresende 2025 belief sich auf 2,53 Milliarden Franken, was einem Verschuldungsgrad von 1,96 entspricht – ein solides Niveau.
Dufry-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Dufry-Analyse vom 11. März liefert die Antwort:
Die neusten Dufry-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Dufry-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Dufry: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Aktien-Empfehlungen - Dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos

