Dual-Task-Training, Gehirnjogging

Dual-Task-Training: So senken Gehirnjogging & Bewegung das Sturzrisiko

04.02.2026 - 22:40:11

Ein kombiniertes Training aus Balance- und Denkaufgaben stärkt neuronale Verbindungen und senkt nachweislich die Sturzgefahr im Alter. Es verbessert auch Konzentration und Gedächtnis.

Ein neues Trainingskonzept kombiniert körperliche Balance-Übungen mit geistigen Aufgaben. Dieses kognitiv-motorische Training soll vor allem bei älteren Menschen die Sturzgefahr deutlich reduzieren. Der Ansatz simuliert alltägliche Multitasking-Situationen und stärkt gezielt die dafür nötigen neuronalen Verbindungen.

Warum Denken und Bewegen zusammenwirken

Der Alltag verlangt ständig Doppelbelastungen: ein Gespräch beim Gehen führen oder einem Hindernis ausweichen. Mit dem Alter lässt die Fähigkeit nach, diese Aufgaben parallel zu bewältigen – das Sturzrisiko steigt. Das Training setzt genau hier an.

Es basiert auf der Erkenntnis, dass motorische und kognitive Prozesse im Gehirn eng verknüpft sind. Fordert man beide gleichzeitig heraus, etwa durch Balancieren und Rückwärtszählen, trainiert man exekutive Funktionen wie Aufmerksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit. Eine Schweizer Studie zeigte, dass solches Training sogar altersbedingten Veränderungen bei Neurotransmittern entgegenwirken kann.

Einfache Übungen für mehr Sicherheit im Alltag

Der große Vorteil: Viele Übungen benötigen keine Geräte und lassen sich leicht integrieren. Wichtig ist, die Schwierigkeit langsam zu steigern.

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Zu den bewährten Methoden gehören:
* Gehen plus Denken: Lösen Sie beim Spaziergang einfache Rechenaufgaben oder zählen Sie die Monate rückwärts auf.
* Einbeinstand mit Extra-Herausforderung: Balancieren Sie auf einem Bein und fangen dabei einen Ball oder schließen Sie für Sekunden die Augen.
* Balancieren mit Ablenkung: Gehen Sie auf einer Linie und unterhalten sich gleichzeitig oder tragen ein Glas Wasser.

Mehr als nur Sturzprophylaxe

Die positiven Effekte gehen über die Prävention hinaus. Regelmäßiges Dual-Task-Training kann auch Konzentration und Gedächtnis verbessern. Es kommt daher nicht nur in der Geriatrie, sondern auch in der neurologischen Rehabilitation und im Leistungssport zum Einsatz.

Experten sehen einen ganzheitlichen Nutzen: Körperliche Bewegung regt die Bildung neuer Nervenzellen an, das kognitive Training sorgt für deren effiziente Nutzung. Dieser Synergie-Effekt stärkt die kognitive Reserve – die Fähigkeit des Gehirns, Abbauprozesse zu kompensieren.

Die Zukunft: Training wird spielerisch und persönlich

Moderne Technologien machen das Training motivierender. Exergames, also durch Bewegung gesteuerte Videospiele, bieten interaktive und anpassbare Möglichkeiten, motorische und kognitive Fähigkeiten zu schulen. Diese spielerischen Ansätze mit direktem Feedback dürften in der Prävention künftig eine größere Rolle spielen, da sie ein personalisiertes Training ermöglichen.

@ boerse-global.de