Dow, Jones

Dow Jones: US-Arbeitsmarkt schwächelt

27.02.2026 - 16:07:02 | boerse-global.de

Die US-Wirtschaft schuf im Februar deutlich weniger Jobs als erwartet, was die Erwartungen an Zinssenkungen der Fed beeinflusst. Parallel zeigen deutsche Importpreise überraschend starken Inflationsdruck.

Die US-Wirtschaft hat im Februar deutlich weniger Arbeitsplätze geschaffen als noch im Vormonat. Analysten rechnen laut Factset-Konsens damit, dass außerhalb der Landwirtschaft nur noch 60.000 zusätzliche Stellen entstanden sind – im Januar waren es noch 130.000 gewesen. Die Arbeitslosenquote soll bei 4,3 Prozent verharren, während die Stundenlöhne im Monatsvergleich um 0,3 Prozent gestiegen sein dürften. Die Zahlen werden heute um 14.30 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht.

Der deutliche Rückgang bei der Stellenschaffung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die US-Notenbank Fed genau auf Anzeichen einer Abkühlung am Arbeitsmarkt achtet. Ein schwächerer Jobaufbau könnte der Fed weiteren Spielraum für Zinssenkungen geben – oder aber Sorgen über eine zu stark abkühlende Konjunktur schüren.

Importpreise steigen überraschend stark

Derweil zeigen aktuelle Daten aus Deutschland auf steigenden Inflationsdruck hin. Die Importpreise kletterten im Januar um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat – Ökonomen hatten nur ein Plus von 0,6 Prozent erwartet. Ohne Energiepreise lag der Anstieg immer noch bei 1,0 Prozent. Die Entwicklung ist deshalb relevant, weil steigende Importpreise über kurz oder lang auch auf Erzeuger- und Verbraucherpreise durchschlagen können.

Die deutsche Verbraucherinflation selbst gab im Februar leicht nach. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex stieg nur noch um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nach 2,1 Prozent im Januar. Volkswirte hatten mit einer unveränderten Rate gerechnet. Die Kerninflation ohne Nahrungsmittel und Energie verharrte allerdings bei 2,5 Prozent.

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Erste Quartalsdaten im Fokus

In der kommenden Woche rücken die ersten harten Wirtschaftsdaten für das erste Quartal in den Blick. Für Deutschland werden am Montag die Einzelhandelsumsätze für Januar erwartet, am Freitag folgen Auftragseingang und Industrieumsatz. Volkswirte der Deutschen Bank tippen für das erste Quartal auf ein BIP-Wachstum von 0,4 Prozent – nach 0,3 Prozent im Schlussquartal 2025. Der Ifocast-Index deutet sogar auf 1,0 Prozent hin.

Für die US-Märkte dürfte der heutige Arbeitsmarktbericht richtungsweisend sein. Schwache Zahlen könnten die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen befeuern und dem Dow Jones Rückenwind geben. Zu starke Daten hingegen würden die Erwartungen auf eine baldige geldpolitische Lockerung dämpfen.

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