Dow Jones: Tech rettet den Tag
14.04.2026 - 03:19:39 | boerse-global.deErst ein Kursrutsch, dann eine Aufholjagd — der Montag an der Wall Street verlief alles andere als ruhig. Die Ankündigung einer Seeblockade der Straße von Hormus schickte den Dow Jones zu Handelsbeginn auf Talfahrt. Am Ende schloss der Index mit einem Plus von 0,63 Prozent bei 48.218 Punkten — gerettet von einer kräftigen Erholung im Technologiesektor.
Blockade schockt, Software beruhigt
Als die USA eine Seeblockade der Straße von Hormus ankündigten, reagierten die Märkte prompt. Der Brent-Ölpreis schoss kurzzeitig über 100 Dollar pro Barrel, der Dow verlor in den ersten Handelsminuten mehr als 200 Punkte. Auslöser war das Scheitern der Friedensverhandlungen in Islamabad über das Wochenende.
Die Wende kam am Nachmittag. Optimistische Aussagen der Goldman-Sachs-Führung zur Bewertung von Unternehmenssoftware nach den jüngsten KI-bedingten Kursrückgängen sorgten für einen Stimmungsumschwung. Salesforce legte daraufhin 4,76 Prozent zu, Microsoft gewann 3,63 Prozent und lieferte damit den größten Einzelbeitrag zum punktegewichteten Index. Bis 14:45 Uhr Ortszeit hatte der Dow seine Verluste vollständig aufgeholt.
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Rückenwind kam auch von der Inflationsseite: Der US-Verbraucherpreisindex stieg im März zwar um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat — getrieben von Energiepreisen —, die Kernrate lag jedoch bei moderaten 0,2 Prozent und damit im Rahmen der Erwartungen. Das nahm Druck vom Anleihemarkt; die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fiel leicht auf 4,29 Prozent.
Gewinner und Verlierer
Auf der Verliererseite fiel Goldman Sachs trotz besser als erwartet ausgefallener Gesamtergebnisse um 1,89 Prozent. Grund: Das Handelsgeschäft mit festverzinslichen Wertpapieren, Währungen und Rohstoffen enttäuschte mit 4,01 Milliarden Dollar deutlich gegenüber den erwarteten 4,87 Milliarden. Walmart verlor 1,74 Prozent, weil steigende Treibstoffkosten die Einzelhandelsmargen belasten könnten.
Technisch bewegt sich der Dow weiterhin komfortabel über seinen gleitenden 200- und 50-Tage-Durchschnitten. Der RSI liegt bei 62,5 — Momentum vorhanden, überkauft noch nicht. Der unmittelbare Widerstand liegt bei 48.250 Punkten; ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Weg zum Allzeithoch freimachen, das rund 1,3 Prozent über dem aktuellen Niveau liegt.
Am Dienstag stehen die Quartalsergebnisse von JPMorgan Chase und Johnson & Johnson an — zwei Schwergewichte, die dem Markt die nächste Richtung vorgeben könnten.
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