Dovalue, Aktie

Dovalue Aktie: Strategische Wende

17.03.2026 - 14:56:37 | boerse-global.de

Dovalue transformiert sich vom NPL-Verwalter zum Tech-getriebenen Finanzdienstleister. Das Unternehmen steigerte seinen Gewinn 2025 deutlich und setzt auf KI, um sinkende Marktvolumina auszugleichen.

Dovalue Aktie: Strategische Wende - Foto: über boerse-global.de
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Dovalue vollzieht den Wandel vom klassischen Verwalter notleidender Kredite zum technologiegetriebenen Finanzdienstleister. Mit einer deutlichen Gewinnsteigerung im Rücken setzt das Unternehmen verstärkt auf künstliche Intelligenz, um sinkende Volumina im traditionellen Kernmarkt auszugleichen. Dieser Kurswechsel markiert eine gezielte Reaktion auf das sich wandelnde Kreditumfeld in Europa.

Starke Zahlen treiben Wachstum

Finanziell blickt das Unternehmen auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Der Gewinn kletterte auf 25,3 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr lediglich 6,7 Millionen Euro in den Büchern standen. Auch der Bruttoumsatz legte deutlich zu und stieg um 21 Prozent auf insgesamt 580 Millionen Euro. Ein wesentlicher Treiber für diese Entwicklung war die Verwaltung von Forderungen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro für die Bank BPER.

Der aktuelle Industrieplan für die Jahre 2024 bis 2026 schreitet laut Management wie geplant voran. Da das Volumen klassischer notleidender Kredite (NPL) am Markt rückläufig ist, positioniert sich Dovalue neu. Das Unternehmen setzt dabei auf ein Modell, bei dem Kredite lediglich verwaltet, aber nicht selbst gekauft werden, um das Risiko hoher Refinanzierungskosten zu minimieren.

KI als Margenbeschleuniger

Ein zentraler Baustein der Transformation ist die massive Investition in Technologie. Künstliche Intelligenz soll künftig eine entscheidende Rolle dabei spielen, Rückzahlungsprognosen zu präzisieren und verschiedene Arbeitsschritte zu automatisieren. Das Ziel dieser Effizienzsteigerung ist klar definiert: Dovalue strebt eine Erhöhung der Margen in Richtung 40 Prozent an.

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Expansion und Schuldenabbau

Trotz der 350 Millionen Euro schweren Übernahme des Spezialisten Coeo bleibt die Finanzstruktur stabil. Coeo bringt Expertise im Bereich kleinteiliger Forderungen aus den Sektoren E-Commerce, Energie und Telekommunikation mit und verfügt über eigene KI-Lösungen für Inkassoprozesse. Der Verschuldungsgrad sank bereits von 2,4 im Jahr 2024 auf 2,0 im vergangenen Jahr. Für 2026 wird ein Wert von 2,2 prognostiziert, bevor die Verschuldung bis 2027 dauerhaft unter die Marke von 2 fallen soll.

Nach der vollständigen Konsolidierung der neuen operativen Struktur rechnet das Management ab 2027 mit Spielraum für weitere strategische Operationen. Der Fokus liegt dabei verstärkt auf dem deutschen Markt sowie auf leistungsgestörten, aber noch nicht ausgefallenen Krediten (UTP), um die Abhängigkeit vom klassischen NPL-Geschäft weiter zu reduzieren.

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