Dogecoin: Aktivität zieht an
05.02.2026 - 00:00:33Dogecoin bekommt gerade wieder mehr Leben auf der Blockchain. Auffällig ist vor allem ein klarer Sprung bei den aktiven Adressen – und das in einem Umfeld, in dem der Kurs weiter gedrückt wirkt. Was steckt hinter der plötzlich höheren Nutzung, und warum schauen Derivate-Trader dabei besonders genau hin?
On-Chain-Signal: Mehr aktive Adressen
Laut AMBCrypto ist die Zahl der aktiven Dogecoin-Adressen in den vergangenen sieben Tagen um 36% gestiegen und liegt nun bei über 71.400. Das ist einer der deutlichsten Anstiege der Netzwerkbeteiligung der letzten Monate.
Bemerkenswert: Diese höhere Aktivität kommt, obwohl Dogecoin preislich eher „komprimiert“ unterwegs ist. Heißt: Nutzer bewegen Coins und interagieren mit dem Netzwerk, auch wenn kurzfristig kein Rückenwind über den Kurs kommt. Historisch gingen solche Aktivitätsspitzen bei DOGE teils in Seitwärtsphasen über – teils waren sie Vorboten von Richtungswechseln.
ETF-Produkt als zusätzlicher Treiber
Eine zweite Ebene bringt das Thema ETF: Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas verwies Anfang Januar darauf, dass ein 2x gehebelter Dogecoin-ETF zu den bestlaufenden ETFs zu Jahresbeginn zählte (gemeldet über CoinDesk/Yahoo Finance). Das unterstreicht, dass Meme-Coin-Exposure inzwischen auch über regulierte Produkte nachgefragt wird.
Gerade bei gehebelten ETFs kann das kurzfristig für mehr Handelsaktivität sorgen – sie ziehen oft taktische Trader an, nicht nur langfristige Anleger.
Technik, RSI und Derivate: Spannung im Hebel
Technisch sieht AMBCrypto Dogecoin seit Ende 2025 in einem abwärts gerichteten Kanal, also mit tendenziell tieferen Hochs. Der RSI liegt laut Quelle um 35 und damit nahe an einem überverkauften Bereich, ohne dass bereits eine „Kapitulation“ erkennbar wäre.
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Parallel dazu zeigt CoinGlass: OI-gewichtete Funding-Rates sind zuletzt ins Negative gedreht (rund -0,0002%), obwohl viele Marktteilnehmer auf der Long-Seite positioniert sind. Diese Kombination wirkt wie ein Stresstest für gehebelte Wetten: Entweder stabilisiert sich der Markt – oder es kommt zu einem erzwungenen Abbau von Positionen (Deleveraging), falls Bewegungen gegen die Long-Mehrheit laufen.
Ein Blick auf die Kurslage passt dazu: Mit 0,10 USD notiert DOGE heute am 52‑Wochentief, nachdem es in 30 Tagen rund 31% nachgegeben hat.
Am Ende prallen zwei Signale aufeinander: steigende Netzwerkaktivität auf der einen Seite, ein weiterhin fragiles, hebelgetriebenes Trading-Umfeld auf der anderen. Kurzfristig dürfte vor allem entscheidend sein, ob die höhere Nutzung nachhaltig bleibt – oder ob sie nur ein Zwischenhoch in einer weiter angespannten technischen Struktur ist.
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